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Packung der Pille Qlaira mit sechs Blistern
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Die Pille Qlaira ist seit 2009 in Deutschland auf dem Markt. Sie besteht aus den weiblichen Geschlechtshormonen Dienogest als Gestagen und Estradiolvalerat als Östrogen. Estradiolvalerat wird im Körper zu Estradiol umgewandelt – Estradiol ist das herkömmliche, körpereigene Östrogen. Qlaira wird einerseits zur Empfängnisverhütung verschrieben, andererseits wird sie aber auch zur Behandlung von schweren Menstruationsblutungen eingesetzt.

Sollten Sie Qlaira bereits einnehmen und diese Einnahme fortsetzen wollen, so können Sie in DrEd-Sprechstunde ein Folgerezept erhalten.


3 Monate € 44,35
6 Monate € 77,75

Die Rezeptgebühr beträgt € 9.

Wie wirkt die Pille Qlaira?

Die Pille Qlaira ist eine Kombinationspille: Sie enthält die zwei weiblichen Geschlechtshormone Dienogest und Estradiolvalerat und verhindert bei regelmäßiger Einnahme eine Schwangerschaft. Im Unterschied zu anderen Pillen enthält eine Qlaira-Packung verschieden farbige Pillen mit Wirkstoffen in jeweils unterschiedlicher Dosierung, was dem natürlichen Menstruationszyklus nachempfunden wird.

Eine Packung enthält:

  • 2 dunkelgelbe Tabletten mit je 3 mg Estradiolvalerat,
  • 5 mittelrote Tabletten mit je 2 mg Estradiolvalerat und 2 mg Dienogest,
  • 17 hellgelbe Tabletten mit je 2 mg Estradiolvalerat und 3 mg Dienogest,
  • 2 dunkelrote Tabletten mit je 1 mg Estradiolvalerat und
  • 2 weiße Tabletten, die keine Wirkstoffe enthalten.

Das Hormon Dienogest (Gestagen) ist ein Hormon, das die Gebärmutterschleimhaut davon abhält, sich auf eine Schwangerschaft vorzubereiten. Die Schleimhaut bleibt unter der Einnahme des Hormons dünner als im natürlichen Zyklus. So wird verhindert, dass sich ein Ei einnisten kann. Durch die geringere Dicke der Schleimhaut muss bei der Menstruationsblutung weniger ausgeschwemmt werden und folglich fällt die Blutung unter Einnahme der Pille geringer aus als ohne hormonelle Verhütung. Außerdem führen Gestagene zu einer Verdickung des Schleims am Gebärmuttereingang: So wird es Spermien erschwert, in die Gebärmutter einzudringen. Auf diese Weise wirken Gestagene ebenfalls empfängnisverhütend. Bei Frauen mit Menstruationsbeschwerden wird Qlaira zur Behandlung verwendet, weil es die Monatsblutung für viele Frauen leichter macht.

Estradiolvalerat, ein Östrogen, unterdrückt den Eisprung in den Eierstöcken. Wenn kein Eisprung stattfindet, so gibt es keine Eizelle, die durch ein Spermium befruchtet werden kann. Außerdem dünnen Östrogene die Gebärmutterschleimhaut ebenfalls aus. Es gibt Hinweise darauf, dass das in Qlaira enthaltene Estradiolvalerat besser vertragen wird als Östrogene in anderen Pillen, weil Estradiolvalerat im Körper durch eine enzymatische Reaktion zum körpereigenen Östrogen umgewandelt wird.

Östrogene und Gestagene in Kombination bieten einen sicheren, sich ergänzenden Empfängnisschutz. Hormonelle Verhütung durch die Pille schützt allerdings nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen. Für den Schutz vor Infektionen benötigen Sie mechanische Verhütung (zum Beispiel ein Kondom).

Wie soll ich Qlaira einnehmen?

Jede Packung enthält 28 Tabletten in den verschiedenen Farben. Wenn Sie im vorherigen Monat kein hormonelles Verhütungsmittel verwendet haben, beginnen Sie am ersten Tag Ihrer Regelblutung mit der Einnahme der ersten Pille. Wenn Sie im vorangegangenen Monat mit einem anderen Mittel hormonell verhütet haben, so nehmen Sie die erste Tablette aus der Qlaira-Packung, nachdem Sie am Vortag die letzte Pille aus Ihrer alten Packung aufgebraucht haben.

Qlaira soll täglich ungefähr zur gleichen Uhrzeit mit ein bisschen Flüssigkeit eingenommen werden. Die Pillen sind in der Blister-Packung mit den Zahlen 1-28 markiert. Beginnen Sie mit der Pille, die mit „1“ markiert ist und folgen Sie der Pfeilrichtung in der Einnahme. Zur Hilfe und Orientierung können Sie Wochentagsklebestreifen aufkleben, die sich in jeder Pillenpackung befinden. Auch könnten Sie sich jeden Tag einen Handywecker zur gleichen Zeit stellen oder eine spezielle Pillen-App auf Ihrem Smartphone installieren, um die Pille jeden Tag zuverlässig zur gewohnten Tageszeit einzunehmen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Pillen gibt es keine Einnahmepause: Die letzten zwei weißen Tabletten sind wirkstofffrei. Wenn Sie mit der Einnahme bei den dunkelroten oder weißen Tabletten angekommen sind, setzt bei den meisten Frauen die Monatsblutung ein. Sobald Sie eine Packung beendet haben, beginnen Sie am nächsten Tag mit der nächsten Packung, wieder bei Ziffer „1“. Sie fangen auch eine neue Packung an, wenn Sie noch Ihre Monatsblutung haben. Da eine Packung 28 Pillen enthält, fangen Sie die neuen Blisterstreifen immer am gleichen Wochentag an (beispielsweise immer „Montags“ oder „Donnerstags“). Das können Sie zur Überprüfung einer korrekten Einnahme nutzen und sich in den Kalender notieren. 

Was ist noch in Qlaira enthalten?

In Qlaira ist von den Hormonen abgesehen Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon, Magnesiumstearat, Hypromellose, Talkum und Titandioxid enthalten. Wenn Sie an einer Lactoseintoleranz leiden, so sollten Sie vor Einnahme der Qlaira Ihren behandelnden Arzt konsultieren.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Häufige (also bei bis zu 10 % der Anwenderinnen) Nebenwirkungen sind: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Akne, ausbleibende oder unregelmäßige Monatsblutungen, Brustschmerzen oder –ziehen und Gewichtszunahme.

Seltenere, aber auch mögliche Nebenwirkungen sind Pilzinfektionen oder bakterielle Infektionen der Scheide, depressive Verstimmungen, Erbrechen und Durchfall, geschwollene Brüste mit knotigen Veränderungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Gewichtsabnahme und Blutdruckveränderungen.

Brustkrebs wird bei Frauen, die Kombinationspillen einnehmen, häufiger festgestellt als bei Frauen, die keine einnehmen. Jedoch ist nicht klar, ob die erhöhte Anzahl von Brustkrebserkrankungen daher kommt, dass Frauen unter Pilleneinnahme öfter zum Frauenarzt gehen und der Krebs so öfter erkannt wird als bei anderen Frauen, die ihren Frauenarzt nicht regelmäßig aufsuchen.

Das Risiko, ein Blutgerinnsel in Arterien oder Venen zu bekommen, ist mit der Qlaira wahrscheinlich etwas höher als unter der Einnahme eines Kombinationspräparates mit Ethniylestradiol und Levonorgestrel. Prinzipiell kann ein Blutgerinnsel in einer tiefen Beinvene (TVT, tiefe Venenthrombose) auftreten, das sich über das Gefäßsystem in die Lunge verschleppt und dort einen Verschluss einer Lungenarterie (LE, Lungenembolie) auslöst. Ein Blutgerinnsel (Thrombose) in einer Arterie kann einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder einen Schlaganfall (Apoplex) auslösen.

So erkennen Sie ein Blutgerinnsel im Ernstfall:

Tiefe Venenthrombose (TVT) in einem Bein:

  • Schwellung eines Beins im Vergleich zum anderen
  • Druckschmerz
  • Erwärmung des betroffenen Beins
  • Veränderung der Hautfarbe des Beins im Vergleich zum anderen

Lungenembolie (LE):

  • Plötzlich einsetzende Atemnot
  • Brustschmerz, vor allem beim Einatmen
  • Magenschmerzen
  • Unregelmäßiger Herzschlag

Herzinfarkt:

  • Brustschmerz (eventuell mit Ausstrahlung in den linken Arm oder in die Magengegend),
  • Unwohlsein, Erbrechen
  • Schwindel, Schwäche
  • Schwitzen

Schlaganfall:

  • Plötzliche Schwäche oder Taubheit von einem Arm und/oder einem Bein, meist auf der gleichen Körperseite
  • Plötzliche Sprachstörungen, Sehstörungen, plötzlicher Schwindel, Gleichgewichtsverlust

Was ist noch zu bedenken?

Die Pille Qlaira ist erst seit 2009 auf dem deutschen Markt zugelassen – für ein Arzneimittel ist das eine kurze Zeit. Das hat zur Folge, dass Studien mit Langzeitergebnissen zu den bei Antibabypillen immer relevanten Themen Blutgerinnsel (Thrombosen), Leberfunktionseinschränkungen und Brustkrebs noch fehlen bzw. bis jetzt nur einen kurzen Zeitraum überblicken. Es ist somit nicht möglich, aktuell Aussagen zu diesen Langzeitfolgen bei der Pille Qlaira zu treffen.

Auch ist die Pille kein „natürliches“ Präparat wie auf vielen Websites beworben wird: Das Estradiolvalerat wird zwar zum körpereigenen Estradiol umgewandelt, jedoch ist auch das Estradiolvalerat synthetisch hergestellt. 


Quellen:

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