Eine junge Raucherin zieht an ihrer Zigarette
Die große Mehrheit der Raucher möchte sich die lästige Sucht abgewöhnen, aber schafft es alleine nicht. Entweder sie haben es bereits mehrmals versucht oder sie haben Angst vor den Entzugserscheinungen.

Dass Rauchen schädlich ist, weiß eigentlich jeder. Dennoch können Raucher ihre Sucht nicht aufgeben. Dies liegt daran, dass die körperliche und psychische Abhängigkeit zu groß ist.

Die Lebenserwartung von Rauchern ist durchschnittlich um circa 15 Jahre kürzer als die von Nichtrauchern. Doch viele gesundheitliche Probleme beginnen schon in jüngeren Jahren, da Rauchen die Durchblutung verschlechtert.

Falls Sie sich bereits entschlossen haben, mit dem Rauchen aufzuhören und auf der Suche nach Unterstützung sind, können Sie hier direkt zu unserer Sprechstunde zur Raucherentwöhnung gelangen.

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Welche Folgen hat das Rauchen?

Rauchen hat aus gesundheitlicher Sicht schwerwiegende Folgen, oft leidet allerdings auch die Familie unter der Sucht.

Man kann keine langen Zugfahrten oder Flugreisen machen, es sei denn, man greift zu Nikotinersatzmitteln und muss immer auf seine Rauchpausen achten.

Kurzum: Man ist abhängig.

Zudem hat Rauchen auch finanzielle Folgen. Wer täglich eine oder zwei Schachteln Zigaretten raucht, hat am Ende des Monats eine erhebliche Summe ausgegeben. Ob es sich wirklich lohnt, für diese Sucht so viele Stunden im Monat zu arbeiten, ist fraglich.

Auch wenn Rauchen schädlich ist, schaffen es die meisten Menschen nicht aufzuhören, obwohl sie es gerne möchten. Willenskraft alleine reicht meist nicht aus. Nur wenige Raucher sind auf diese Weise in der Lage, zum Nichtraucher zu werden.

Wer ernsthaft mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte seinen Arzt auf das Problem ansprechen. Denn es gibt sowohl Nikotinersatz in Form von Pflastern und Kaugummis, als auch andere Medikamente wie Champix, die der Arzt verschreiben kann, um den Nikotinentzug zu erleichtern.

Die Dosierung von Pflastern und Kaugummis werden an die Stärke der Abhängigkeit genau angepasst und langsam reduziert. Diese Methode hat sich als erfolgreich herausgestellt.

Schlaganfall, Diabetes und Erektionsstörungen

Neben Raucherhusten und Lungenkrebs wissen viele nicht, dass Rauchen auch zu Haarausfall, Erektionsstörungen und Asthma führen kann. Obwohl Schlaganfälle, Herzinfarkte oder Diabetes gerade in jungen Jahren weit weg zu sein scheinen, werden durch das Rauchen oft die Grundlagen für diese schwerwiegenden Erkrankungen gelegt.

Rauchen führt zu Bluthochdruck. Dies liegt daran, dass Schadstoffe wie Teer, Formaldehyd, Benzol und Arsen aus dem Zigarettenrauch in das Blut gelangen. Das Herz muss kräftiger pumpen, um genug Sauerstoff in die Organe zu bringen, da sich das entstehende Kohlenmonoxid an Hämoglobin bindet und so weniger Sauerstofftransportkapazität zur Verfügung steht. Der Blutdruck steigt.

Eine Arterienverkalkung wird ebenfalls gefördert, weil Nikotin die peripheren Gefäße verengt. Das Blut wird zähflüssiger und die Gefahr eines Schlaganfalls erhöht sich.

Außerdem gibt es einen Zusammenhang zwischen Rauchen und vielen Krebsarten. Neben Lungenkrebs sind dies beispielsweise  Kehlkopfkrebs, Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Magenkrebs, Blasenkrebs und einige andere Tumorerkrankungen.

Außer zu kardiovaskulären Erkrankungen führt Rauchen auch oft zu Diabetes mellitus, Erblindung (altersabhängige Makuladegeneration AMD) und Asthma bronchiale. Die gefürchtete COPD (chronisch obstruktive Bronchitis) kann aus einer chronischen Bronchitis entstehen, die bei Rauchern oft vorkommt.

Wer dann mit dem Rauchen nicht aufhört, läuft Gefahr, ein Lungenempyhsem (Überblähung der Lunge) oder eine nicht revidierbare Schädigung der Herzkammer zu riskieren.

Da Rauchen allgemein die Durchblutung verschlechtert, sind Erektionsstörungen eine häufige Begleiterscheinung bei Rauchern. Auch Haarausfall kann durch das Rauchen verursacht werden.

Wer aufhört zu rauchen, hat nach ein bis zwei Jahren sein Herzinfarkt- und Lungenkrebsrisiko um die Hälfte reduziert. Nach circa zehn Jahren ist das Risiko, mit dem eines lebenslangen Nichtrauchers vergleichbar.

Warum ist Nikotin so gefährlich?

Nikotin ist ein Alkaloid, ein Gift, das eigentlich zur Insektenabwehr bei Pflanzen dient. Für den Menschen ist es ein Nervengift, das nach sieben Sekunden das Gehirn erreicht.

Nikotin fördert die Ausschüttung des Hormons Adrenalin, sowie Dopamin und Serotonin. Es dockt hierbei an Rezeptoren an, die normalerweise auf Acetylcholin reagieren. In geringen Mengen wirkt Nikotin stimulierend. Allerdings hört die Wirkung nach kurzer Zeit wieder auf. Der Appetit verringert sich bei Rauchern, die Magensaftproduktion und Darmtätigkeit steigt. Die Hauttemperatur sinkt.

Wer sich das Rauchen abgewöhnen möchte, muss seine Gewohnheiten überprüfen. Denn der körperliche Nikotinentzug dauert nur wenige Tage. Hierzu gehören oft Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Schlafprobleme.

Trotzdem schaffen es viele Raucher nicht, ihre Sucht loszuwerden. Hier kann eine Verhaltenstherapie nützlich sein. Wenn man stark abhängig ist, können die körperlichen Entzugserscheinungen unangenehmer sein.

Eine gute Möglichkeit ist die medikamentöse Therapie oder die Therapie mit Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis. Auch Akupunktur und Hypnose können helfen.

Meiden Sie typische Raucherfallen

Wenn die körperlichen Entzugserscheinungen am Anfang abklingen – dies sollte nach wenigen Tagen, spätestens einer Woche der Fall sein – ist es wichtig, eine Strategie für die psychischen Entzugserscheinungen bereit zu haben.

Man sollte alle Situationen meiden, in denen man bisher geraucht hat. Es ist auch wirksam, Ausdauersport zu treiben. Hierdurch wird das Verlangen nach einer Zigarette eingeschränkt. Viel Trinken ist ebenfalls ratsam. Dies hilft auch gegen unerwünschte Gewichtszunahme, die durch den Wegfall des appetithemmenden Nikotins oftmals vorkommt.

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