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Ärztin verschreibt Patientin Rosacea Creme

Rosacea ist eine entzündliche Hauterkrankung, die vorwiegend bei Erwachsenen ab dem 35. Lebensjahr auftritt. Da das Hautbild durch entzündliche Veränderungen sowie eine starke Rötung charakterisiert ist, kann die Diagnose mit einem starken Leidensdruck der Patienten und sozialer Stigmatisierung einhergehen.

Der Markt bietet zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene, vor allem auch viele lokal anwendbare Rosacea Cremes, die das Hautbild bei Rosacea bessern sollen.

Per Fotodiagnose können die Ärzte von DrEd ein rezeptpflichtiges Medikament gegen Rosacea verschreiben.

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Wodurch zeichnet sich das Hautbild der Rosacea aus?

Das Hautbild bei Rosacea zeichnet sich durch eine ausgeprägte Hautrötung bei erweiterten oberflächlichen Blutgefäßen sowie entzündliche Knoten und Eiterbläschen aus. Die Hautveränderungen betreffen dabei vor allem die Stirnregion, Nase sowie Kinn und Wangen. Meist sind Erwachsene über 35 Jahre von der Erkrankung betroffen. Nur sehr selten treten die Rosacea Symptome bei Kindern auf.

Die Entstehung der Hautveränderungen ist multifaktoriell bedingt. Diskutiert werden dabei sowohl genetische Komponenten als auch Veränderungen des Immunsystems und die Rolle von Mikroorganismen. Ein vermehrtes Auftreten von Rosacea ist außerdem bei hellen Hauttypen zu beobachten.

Aufgrund des hohen Leidensdruckes der Patienten ist das primäre Ziel der Therapie der Rosacea das Hauterscheinungsbild zu bessern, denn eine Heilung gibt es bislang nicht.

Wie wird Rosacea behandelt?

Die Therapie bei Rosacea beruht auf verschiedenen Ansätzen, die individuell je nach den Wünschen des Patienten und Schwere der Erkrankung eingesetzt werden können.

Dabei gibt es sowohl topische Behandlungsmöglichkeiten in Form von Rosacea Cremes, Gelen und Lotionen als auch systemische Ansätze wie die Einnahme eines Antibiotikums zur Reduktion von Entzündungen.

Auch operative Eingriffe und Laserbehandlungen können das Hautbild verbessern und den Leidensdruck der Patienten mindern.

Ein ebenso wichtiger Anteil bildet die Reinigung und Pflege der Haut durch passende Produkte sowie die Vermeidung von auslösenden Faktoren wie UV-Strahlung, extreme Temperaturverhältnisse und Alkohol.

Was für rezeptpflichtige Rosacea Cremes zur Behandlung gibt es?

Für die lokale Behandlung der Symptomatik sind verschiedene rezeptpflichtige Rosacea Cremes erhältlich. Im Rahmen einer weniger schwer ausgeprägten Form der Rosacea kommt meist eine Monotherapie oder Kombinationstherapie dieser Substanzen zum Einsatz.

  1. Brimonidin (z.B. in Mirvaso Gel): Der Wirkstoff übt eine gefäßverengende Wirkung auf die Blutgefäße der Haut aus und verringert somit die Rötung der Gesichtshaut. Auch antientzündliche Effekte werden diskutiert. Es wird in Form eines Gels lokal auf die Haut aufgetragen.
  2. Ivermectin (z.B. Soolantra): Das Präparat entfaltet eine antientzündliche Wirkung auf die Hautveränderungen. Es handelt sich dabei um eine Creme, die einmal täglich aufgetragen wird.
  3. Metronidazol (z.B. Rosalox, Perilox, Nidazea, Rozex): Die Wirkung von Metronidazol wird vermutlich durch die antientzündlichen, immunsupressiven und antioxidativen Eigenschaften erzielt. Die Substanz ist in Form von Gel, Lotion oder Creme erhältlich und wird ebenfalls auf die betroffenen Hautareale angewendet.
  4. Azelainsäure (z.B. Skinoren): Azelainsäure kommt beim Menschen natürlich vor und hat sowohl antiinflammatorische als auch antimikrobielle Eigenschaften. In Deutschland ist es als Gel mit einer Konzentration von 15% zugelassen.

Welche weiteren Cremes helfen gegen Rosacea, auch wenn sie nicht speziell dafür zugelassen sind?

Zusätzlich gibt es eine Reihe von medikamentösen, rezeptpflichtigen Cremes, die nicht zur Behandlung der Rosacea zugelassen sind, sondern zur Besserung anderer Erkrankungen. Trotzdem ist einer Verschreibung dieser in Einzelfällen sinnvoll und kann zu einer Besserung der Symptome führen. Diese Nutzung der Medikation wird als „Off-Label“ bezeichnet.

  1. Permethrin: Die Substanz wird in Form einer Creme mit einer Konzentration von 5% angewendet und hat eine positive Wirkung auf die Bläschen und Knoten.
  2. Benzylbenzoat: Der Wirkstoff kann zu einer Verminderung einer Milbe führen, der bei der Entstehung der Erkrankung Rosacea eine Rolle zugeschrieben wird.
  3. Topische Retinoide (z.B. Adapalen): Die topische Anwendung des Wirkstoffes zeigt entzündungshemmende Eigenschaften. Zusätzlich bewirken topische Retinoide ein Abschälen der obersten Hautschichten.
  4. Topische Calcineurininhibitoren: In Einzelfällen bewirkt die Substanzklasse eine Besserung der Symptomatik und kann eine Option bei therapieresistenten Formen darstellen.

Welche freiverkäuflichen Cremes können gegen Rosacea verwendet werden?

Auch eine Reihe von freiverkäuflichen Cremes sind zur Verbesserung einer Rosacea geeignet. In den meisten Fällen stellen diese allerdings nur eine Ergänzung zu rezeptpflichtigen Varianten dar.

  1. Aloe Vera: Dieses freiverkäufliche Produkt wirkt feuchtigkeitsspendend und weißt eine antientzündliche Wirkung auf. Auch wird der Heilungsprozess der Haut unterstützt.
  2. Cremes gegen Hautrötungen (z.B. Toleriane Creme, Rosaliac UV, Diroseal): Die Pflegeprodukte bewirken eine Besserung der charakteristischen Rötung sowie eine Beruhigung der Haut durch enthaltenes Thermalwasser.
  3. Ichthyol-Salbe (z.B. Ichtholan, Aknichthol): Die Salbe bewirkt eine Reduktion von Bakterien und Pilzen und führt so zu einer Reduzierung der Hautveränderungen. Ichthyol-Salbe enthält schwefelhaltiges Schieferöl. 
  4. Lichtschutzmittel/ Sonnencreme: Die Anwendung eines für die gereizte und entzündete Haut angepassten Lichtschutzmittels ist ebenfalls von zentraler Bedeutung. Jeder Apotheker kann Auskunft über die am besten geeignetsten Sonnenschutzmittel geben.

Was für Hausmittel zur Verbesserung der Rosacea kann man anwenden?

Auch die Verwendung von sogenannten Hausmitteln kann individuell zu einer Besserung der Symptomatik beitragen und ergänzend zu einer topischen oder systemischen Therapie von Rosacea dienen. Die aufgeführten, als Hausmittel bekannten, Produkte wirken antientzündlich und –mikrobiell und können eine Beruhigung der Entzündung und Reizung der Haut bewirken.

  1. Kamillenkompresse: Die Reinigung des Gesichtes mit Kamillentee oder die Anwendung von Kamillenkompressen kann zur einer Besserung der Symptomatik führen. Dieses Hausmittel hat reizlindernde und antientzündliche Eigenschaften, die sich positiv auswirken können.
  2. Gurken: Das Auflegen von Gurkenscheiben auf die Haut oder die Anwendung von Cremes mit Gurkenextrakt auf den betroffenen Stellen kann eine Linderung bewirken.
  3. Grüner Tee: Die Anwendung von Grünem Tee im Rahmen einer Kompresse, kann eine Verringerung der Rötung und Entzündung der Haut bewirken. Die Zusammensetzung enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken.
  4. Apfelessig: Die Reinigung der Hautpartien mit Apfelessig kann eine Reduktion der Mikroorganismen bewirken.
  5. Süßholz: Die Anwendung des Pulvers soll in Verbindung mit Aloe Vera und Honig entzündungshemmende Wirkungen entfalten. 
  6. Lavendelöl: Lavendelöl hat bei lokaler Anwendung eine abschwellende, entzündungshemmende und beruhigende Wirkung auf die Haut. 
  7. Olivenöl: Auch das Einreiben der entzündlichen Knoten und Eiterbläschen sowie Rötungen mit Olivenöl kann zu einer Besserung führen. 
  8. Leinöl: Die Anwendung kann die Hautveränderungen durch entzündungshemmende Wirkungen verbessern. Zusätzlich wird die Haut mit alpha-Linolensäure versorgt.

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Quellen:

  • Schaller, M., et al. "Rosazea‐Management: Update über allgemeine Maßnahmen und topische Therapieoptionen." JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 14.S6 (2016): 17-28. Online: www.onlinelibrary.wiley.com, aufgerufen am: 06.12.2016
  • Reinholz, M., et al. "Pathogenese und Klinik der Rosazea als Schlüssel für eine symptomorientierte Therapie." JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 14.S6 (2016): 4-16. Online: www.onlinelibrary.wiley.com, aufgerufen am 04.12.2016
  • Schaller, M., et al. "Rosacea Management: Update on general measures and topical treatment options." JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 14.S6 (2016): 17-27. Online: www.onlinelibrary.wiley.com, aufgerufen am 10.12.2016

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