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Natürliche Lebensmittel gegen Herzerkrankungen

Immer mehr Menschen sind heutzutage von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z.B. Arteriosklerose und Bluthochdruck betroffen. Sowohl ein zu hoher Blutdruck als auch zu viel Fett im Blut (vor allem Cholesterin), welches Arteriosklerose begünstigt, führen erst im späteren Verlauf zu Erkrankungen des Herzens. Da diese Erkrankungen vorher kaum Beschwerden mit sich bringen, werden sie in den frühen Phasen meist nur zufällig erkannt und nicht konsequent behandelt. Neben anderen Faktoren, wie z.B. Rauchen und Übergewicht, führen beide Erkrankungen im späteren Verlauf oft zu Herzinfarkten und Schlaganfällen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den so genannten Zivilisationskrankheiten und führen die Liste der Todesursachen in den Entwicklungsländern an. Hoher Blutdruck allein, sowie dessen Folgen, sind weltweit die führende Todesursache. Das Auftreten und die Ausprägung von Bluthochdruck sowie Arteriosklerose werden in hohem Maß vom „westlichen Lebensstil“ (wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht) beeinflusst. Hier besteht die Möglichkeit, auf natürlichem Wege rechtzeitig durch eine bewusste Ernährung und eine Änderung des Lebensstils das eigene Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu reduzieren – das lohnt sich selbst bei bereits erhöhtem Blutdruck bzw. hohem Cholesterinspiegel.

Die Wissenschaft hat dies erkannt und es gibt mittlerweile zahlreiche Empfehlungen zur Erhaltung der Herzgesundheit, die gut belegt sind.

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1. Den Salzkomsum einschränken

Weniger Salz ist gut fürs Herz. In den 1980er Jahren wurde in der INTERSALT-Studie der Zusammenhang zwischen Blutdruck und Salzkonsum in 32 Ländern untersucht. Es hat sich gezeigt, dass eine hohe Salzzufuhr über die Ernährung mit einem höheren Blutdruck verbunden ist. Die aktuelle Empfehlung ist eine maximale tägliche Salzzufuhr von 6 g für einen Erwachsenen. Besteht bereits ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, z.B. bei bestehendem Bluthochdruck, Diabetes oder einer chronischen Nierenerkrankung, sollte weniger als 6 g Salz pro Tag aufgenommen werden. Dasselbe gilt für Menschen, die sehr sensitiv auf Speisesalz reagieren (u.a. Afroamerikaner). Zum Vergleich: Der durchschnittliche Salzkonsum in der westlichen Welt liegt bei 7 bis 10 g pro Tag.

Salz findet sich heutzutage in großen Mengen in weiterverarbeiteten Lebensmitteln; ein Blick auf die Nährwerttabelle auf den Verpackungen gibt darüber Auskunft. Neben Fertigprodukten (z.B. Tiefkühlgerichte) findet sich auch viel Salz in Brotwaren und Wurst. Bis zu 80% der täglichen Salzaufnahme nimmt unser Körper über weiterverarbeitete Speisen auf, weswegen Sie den Konsum dieser Lebensmittel meiden sollten. Ein weitaus kleinerer Prozentsatz wird über selbst zubereitete Nahrung eingenommen. Um den Gebrauch von Salz zu reduzieren, sollten Sie zum Würzen Kräuter und andere Gewürze nehmen. Sogenanntes „Diätsalz“ enthält anstatt Natriumchlorid (dem gewöhnlichen Speisesalz) Kaliumchlorid, das blutdrucksenkend wirkt.

In Studien hat sich gezeigt, dass eine Reduktion der Salzzufuhr auf das empfohlene Maß den Blutdruck bei bestehendem Bluthochdruck um 5/3 mmHg (systolisch/diastolisch) und bei normalem Blutdruck um 2/1 mmHg senken kann. Dadurch wird das Herz entlastet. Dieser zusätzliche Effekt tritt auch auf, wenn bereits blutdrucksenkende Medikamente eingenommen werden.

2. Mediterrane Diät und die DASH-Diät

Es gibt Völker, die seltener als andere an Herzerkrankungen leiden, was Forscher mit ihrer gesunden Ernährung begründen: Menschen im Mittelmeerraum z. B. essen große Mengen an Fisch, Oliven(-öl), Obst, Gemüse und Nüssen, und sie weisen ein geringeres Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems auf. Obst und Gemüse enthalten oft Kalium. Die oben erwähnte INTERSALT-STUDIE beweist, dass Kalium gegensätzlich zum Salz wirkt und den Blutdruck etwas senken kann.

Basierend auf diesen Erkenntnissen haben Wissenschaftler ein Ernährungsprofil zusammengestellt, welches in Studien die gleichen protektiven Effekte für Herz und Gefäße zeigt wie die mediterrane Diät und die DASH Diät (Dietary Approach to Stop Hypertension). Ziel ist es, den Konsum von gesättigten Fetten (z.B. in Margarine) und Transfetten (in frittierten oder industriell verarbeiteten Produkten) zu minimieren. Dagegen sollen einfach und mehrfach ungesättigte Fette, wie sie in hochwertigen Ölen vorkommen (Oliven-, Leinsamen-, Walnussöl, u.a.), einen Großteil der aufgenommenen Fette darstellen. Dabei ist es nicht wichtig, den Fettkonsum einzuschränken – man sollte sich lediglich von gesunden Fetten, statt von ungesunden Fetten ernähren!

Diese Lebensmittel helfen, den Cholesterinspiegel zu senken:

  • Äpfel
  • Erbsen
  • Nüsse
  • Samen und hochwertige Öle
  • Grüner Tee
  • Knoblauch

Lesen Sie mehr zu cholesterinarmer Ernährung, zum Vergleich gesunder und ungesunder Fette oder besuchen Sie unsere Sprechstunde zur Behandlung eines erhöhten Cholesterinspiegels.

Diese Lebensmittel helfen, den Blutdruck zu senken:

  • Bananen
  • Rosinen
  • Kiwis
  • Wassermelone
  • Schokolade (Zartbitter, so wenig Zucker und Milch wie möglich)

Apropros Nüsse: Eine Studie aus dem renommierten New England Journal of Medicine hat gezeigt, dass Nüsse das Risiko senken, an verschiedenen Erkrankungen wie Herzinfarkt, Darmkrebs und Diabetes Typ II zu sterben.

In der Empfehlung der American Heart Association sieht das wie folgt aus:

  • Die totale Fettaufnahme sollte etwa 25-35% der Gesamtkalorien an einem Tag ausmachen
  • Der Anteil an ungesättigten Fettsäuren sollte bei unter 7% der Gesamtkalorien liegen
  • Einfach ungesättigte Fette können bis zu 20% der Gesamtkalorien ausmachen
  • Mehrfach ungesättigte Fette dürfen bis zu 10% der Gesamtkalorien ausmachen
  • Transfette sollen weniger als 1% der Gesamtkalorien ausmachen, müssen also vermieden werden
  • Die Cholesterinaufnahme sollte bei unter 300mg pro Tag liegen
  • Kohlenhydrate sollen zu 50 – 60% der Gesamtenergieaufnahme am Tag beitragen
  • Es sollen 20 – 30g Ballaststoffe pro Tag aufgenommen werden
  • Protein soll etwa 15% zur gesamten Energieaufnahme beitragen

Insgesamt ist es wichtig, dass Energieaufnahme und Energieverbrauch in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Das heißt, Sie sollten langfristig Ihr Körpergewicht konstant in einem gesunden Rahmen halten. Übergewicht hat einen großen, wenn nicht den größten Anteil an dem extremen Ausmaß von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der westlichen Welt, und Übergewicht allein führt sehr häufig zu Bluthochdruck und einem erhöhten Blutfettspiegel und begünstigt dadurch das Entstehen von Herz-Kreislauf Erkrankungen.

3. Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum

Ein übermäßiger Alkoholkonsum steigert den Blutdruck und erhöht langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alkohol bewirkt langfristig eine vermehrte Stressreaktion im Körper, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks beiträgt. Andere Faktoren, wie ein höheres Gewicht durch vermehrten Alkoholkonsum werden zusätzlich diskutiert. Allein dem erhöhten Alkoholkonsum wird eine Steigerung des Blutdrucks von 7/5mmHG (systolisch/diastolisch) zugeschrieben. Der momentane Konsens ist, dass 30g Alkohol pro Tag beim Mann bzw. 20g Alkohol pro Tag bei der Frau den Blutdruck langfristig nicht beeinflussen. Bei bereits bestehendem Bluthochdruck wird auf Grund der negativen Effekte des Alkohols auf Leber und Bauchspeicheldrüse, sowie auf die Entstehung von Krebs, gänzlich vom Alkoholkonsum abgeraten. Lesen Sie über weitere Auswirkungen von Alkohol.

4. Halten Sie ein gesundes Gewicht

Übergewicht beeinflusst auf vielfältige Weise die Vorgänge im Körper. Es ist oft vergesellschaftet mit dem sogenannten metabolischen Syndrom. Dieses ist charakterisiert durch bauchbetonte Fettleibigkeit (abdominelle Adipositas), Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte (Hyperlipidämie und vor allem Hypercholesterinämie, bei der oft das LDL Cholesterin erhöht ist, und das eher schützende HDL Cholesterin erniedrigt ist) und eine Insulinresistenz, die langfristig zum Diabetes Typ II führt. Alle Symptome des metabolischen Syndroms stellen für sich genommen bereits Risikofaktoren für die Entwicklung von Arteriosklerose und für das Auftreten einer Herzerkrankung dar. Da diese bei Übergewicht oft zusammen auftreten, potenziert sich das Risiko.

Zusätzlich führt Übergewicht zu einer chronischen Entzündung im Körper. Diese Entzündung beschleunigt die Beschädigung der Gefäße und somit auch die Ausbildung einer Arteriosklerose. Besonders begünstigt wird dieser Vorgang durch das so genannte viszerale Fett, das Fett, das um die Organe liegt. Bei Übergewichtigen ist dieses Fett vermehrt vorhanden. Im Gegensatz zu dem subkutanen (unter der Haut gelegenen) Fett werden vom viszeralen Fett vermehrt Entzündungsstoffe produziert, die die chronische Entzündung antreiben.

Wann bin ich übergewichtig? – Methoden der Bestimmung von Fettleibigkeit

  • Der Body-Mass-Index (BMI) ist weit verbreitet, um das Gewicht zu klassifizieren. Bei diesem Maß wird das Gewicht in Bezug gesetzt zum Quadrat der Körpergröße. Normal ist ein BMI zwischen 18,5 und 25. Bis 30 besteht ein moderates Übergewicht und ab 30 eine Fettleibigkeit. Das Problem des BMI ist, dass vor allem bei Kindern, Älteren und Sportlern die Werte kaum aussagekräftig sind. Darüber hinaus sagt dieser Wert nichts aus über die Verteilung des Fettgewebes.
  • Bestimmung des Bauchumfangs: Der Bauchumfang sollte 102cm bei Männern und 88cm bei Frauen nicht überschreiten. Oft wird auch das Verhältnis zwischen Bauchumfang und Hüftumfang als Maßstab herangezogen. Ist dieses unter 0,8 bei Frauen und 0,9 bei Männern, besteht Normalgewicht. Ist es über 0,85 bei Frauen und über 1 bei Männern besteht eine Adipositas.
  • Sehr genau ist die Messung des Fettanteils mittels eines sogenannten Calipers. Dies ist ein Gerät, dass die „Größe“ von Fettpolstern an Beinen, Armen und am Rumpf misst. Aus diesen Werten kann der Körperfettanteil berechnet werden.
  • Messung des elektrischen Widerstandes: Fett leitet Strom anders als z.B. Muskeln und Knochen. Über Sensoren an den Füßen (z.B. in einer Waage) und ein Handmessgerät kann so relativ genau der Körperfettanteil bestimmt werden.
  • Die praktikabelste Methode unter Ärzten ist momentan die Bestimmung des subkutanen Fettes und des viszeralen Fettes mittels Ultraschall.

Wie kann ich mein Gewicht reduzieren bzw. auf einem gesunden Niveau halten?

Auch wenn das nicht die Antwort ist, die Sie gerne hören möchten: Eine allgemeine Empfehlung, die für jeden funktioniert, gibt es nicht. Dazu sind wir Menschen zu verschieden. Für alle Menschen gilt dennoch folgende Quintessenz:

Um abzunehmen muss man mehr Energie verbrauchen als man aufnimmt.

Was logisch und simpel klingt, stellt in der Praxis oft eine große Herausforderung dar. Sofern die eigene Motivation nicht immens ist, empfiehlt es sich, einen vertrauten Ansprechpartner einzubinden, z.B. Ihren Arzt, der Sie unterstützt. Um den oben genannten Satz umzusetzen, muss man wissen, wie hoch überhaupt der eigene Energieverbrauch und die eigene Energieaufnahme im Alltag sind. Für die Energieaufnahme kann man sich gut an Nährwerttabellen auf Lebensmitteln orientieren. Für Naturprodukte wie Obst und Gemüse existieren solche Tabellen im Internet, die näherungsweise die Nährwerte angeben.

Ihren Energieverbrauch können Sie relativ exakt bei einem Arzt oder in manchen Apotheken ermitteln lassen. Es gibt verschiedene Verfahren, die den Ruheumsatz und den Energieverbrauch unter Belastung messen.

Als grobe Orientierung existieren Tabellen im Internet, die den Energieverbrauch, differenziert nach Alltagstätigkeiten, Alter und Geschlecht, auflisten. Forscher sind sich noch uneinig, ob die Reaktion des Körpers auf Nahrung abhängig von der Art und Verteilung der Bakterien im Darm ist. Diese ist bei jedem Menschen anders. Die Bakterien sind an der Verdauung der Nahrung beteiligt und bestimmen mit, wieviel der Nahrung vom Körper verwertet und ggf. als Fett eingelagert wird.

In der Praxis hat sich bewährt, was weiter oben schon bei der Ernährungsempfehlung erwähnt wurde.

  • Die Nahrung sollte aus möglichst wenig verarbeiteten Nahrungsmitteln bestehen
  • Viel Obst und Gemüse (mindestens 5 Portionen pro Tag) sollten essenzieller Bestandteil der Nahrung sein
  • Alkohol sollte in Maßen genossen werden
  • Sie sollten sich ballaststoffreich ernähren (Obst, Gemüse, Vollkornprodukte)
  • Bei Fleisch sollten Sie mageres Fleisch oder fetthaltigen Seefisch (enthält viele Omega-3 Fettsäuren) bevorzugen. Nüsse und Samen stellen ebenfalls eine gute Quelle für Omega-3 Fettsäuren dar

Behalten Sie im Kopf, dass ein Tag der ernährungstechnischen „Sünde“ nicht gleich alles über den Haufen wirft. Wichtig ist, das Gesamtbild zu betrachten. Wenn Ihr Stoffwechsel gut funktioniert, Sie sich gesund ernähren und sich bewegen, wird der Eisbecher am Sonntag Sie kaum beeinflussen. Wichtig ist, dass der Eisbecher oder die Tafel Schokolade die Ausnahme sind und nicht die tägliche Mahlzeit.

5. Bewegen Sie sich

Bewegung hat viele Vorteile. Studien haben gezeigt, dass Bewegung, unabhängig von einer Gewichtsabnahme, den Blutdruck senkt und den Stoffwechsel positiv beeinflusst. Zusätzlich reduziert Bewegung Stress, welcher ein weiterer Risikofaktor für das Auftreten von Herzerkrankungen ist. Neben den positiven Auswirkungen auf das Herz beeinflusst Bewegung viele andere Bereiche des Körpers positiv. So können Sie mit regelmäßiger Bewegung z.B. eine spätere Osteoporose abmildern.

Wie soll ich Bewegung in meinen Alltag integrieren?

Die Welt Gesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, sich täglich 30 Minuten Zeit für Bewegung zu nehmen. Hierbei sollen Sie sich nicht jeden Tag verausgaben. Es reicht völlig aus, eine halbe Stunde zügig spazieren zu gehen. Versuchen Sie, Bewegung in Ihren Alltag zu integrieren. Steigen Sie z.B. eine Station früher aus dem Bus aus und gehen den Rest zu Fuß, parken Sie Ihr Auto etwas weiter weg von Ihrem Arbeitsplatz, benutzen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl, gehen Sie zu Fuß zum Einkaufen. Wenn Sie vorwiegend sitzend arbeiten, stehen Sie alle ein bis zwei Stunden für bis zu 5 Minuten auf und gehen durch das Büro. Sie können auch Ihre Mittagspause für einen kurzen Spaziergang nutzen.

Möchten Sie sich sportlich betätigen ist es wichtig, dass Sie etwas finden, dass Ihnen Spaß macht. Es bringt nichts, wenn Sie sich zum Laufen aufraffen, weil „alle“ laufen, aber keinen Spaß dabei empfinden. Es gibt so viele Sportarten, dass Sie auch die richtige für sich finden werden, sei es Laufen, Tanzen, Fahrrad fahren oder Yoga.

6. Stress reduzieren

Diverse Untersuchungen haben gezeigt, dass Stress viele Erkrankungen triggert oder die Symptome verschlimmert. Auch der Zusammenhang zwischen Stress und Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Herzerkrankungen, vor allem Herzinfarkt, ist nachgewiesen. Stress führt zu einem veränderten Lebensstil und begünstigt ungesunde Verhaltensweisen wie Rauchen und schlechte Ernährung, welche ebenfalls Risikofaktoren für das Erleiden einer Herzerkrankung darstellen. Ebenfalls führt Stress zu einer erhöhten Anfälligkeit für Herzerkrankung sowie zu einem verminderten Blutfluss zum Herzen, zu Rhythmusstörungen und/oder zu einem gehäuften Entstehen von Blutgerinnseln. Alle diese Faktoren beeinflussen das Entstehen einer Herzerkrankung. Stress bezieht sich hier allerdings nicht nur auf einen vollgepackten, täglichen Terminkalender. Auch Schlafmangel bedeutet Stress für den Körper. Er führt zusätzlich zu veränderten Ernährungsgewohnheiten und ist mit Übergewicht assoziiert. Schlaf ist essenziell wichtig, damit der Körper sich regenerieren kann. Empfohlen wird ein Nachtschlaf für Erwachsene von 6 – 9 Stunden (je nach Quelle).

Nehmen Sie sich die Zeit für ausreichend Schlaf und entzerren Sie, wenn möglich, Ihren Terminkalender. Nehmen Sie sich Zeit für sich und für andere. Gerade wenn Sie bereits an Arteriosklerose leiden, führt Stress schnell zum Auftreten von Symptomen wie Brustschmerzen, die ein Warnzeichen für einen Herzinfarkt sein können.

7. Hören Sie mit dem Rauchen auf

Rauchen hat viele negative Folgen: Es erhöht Ihr Risiko von Herzerkrankung, erhöht Ihren Blutdruck, schädigt die Gefäße und erhöht die Neigung von Blut zu verklumpen. Es macht Sie weniger belastbar und führt dadurch zu verminderter körperlicher Aktivität (siehe Punkt 4). Rauchen in Kombination mit der Einnahme von oralen Kontrazeptiva (Pille) erhöht extrem das Risiko für Schlaganfälle. Auch wenn es prominente Beispiele gibt, denen Zigarettenrauch nichts anzuhaben scheint, kann man doch auf Grund der vorhandenen Daten nicht davon ausgehen, dass wir alle diese „Widerstandsfaktoren“ besitzen.

Für die meisten Menschen ist Zigarettenrauch sehr schädlich und wird mittlerweile als der führende verhinderbare Grund für die Entstehung von Erkrankungen und Tod bezeichnet. Zusätzlich zu den Schäden am Herz und dem Gefäßsystem ist Rauchen ein Risikofaktor für die Entstehung von diversen Krebsarten und führt meistens bei langjährigem Konsum zu irreparablen Lungenschäden.

Wie kann ich mit dem Rauchen aufhören?

Auf einer anderen Seite beschreibt DrEd verschiedene Methoden, um mit dem Rauchen aufzuhören. Jeder muss für sich herausfinden was für ihn funktioniert. Die Hilfsmittel können letztendlich alle nur eine Unterstützung sein. Wenn der Wille nicht da ist, funktioniert der Nikotinentzug meist nicht.

  • In unserer DrEd Sprechstunde bieten wir Ihnen ärztliche Beratung und Behandlung zur Rauchentwöhnung an.
  • Oft hilft es, die körperlichen Symptome eines Entzugs zu kennen. Wenn diese dann auftreten, ist man vorbereitet und kann diese Symptome richtig einordnen.
  • Nikotinpflaster oder Kaugummis können helfen, das Verlangen nach Nikotin abzumildern.
  • Es hilft, Familie und Freunde in das Vorhaben einzuspannen; durch die Unterstützung fällt es leichter, in schwierigen Momenten nicht den Mut zu verlieren.
  • Sie sollten versuchen, das Verlangen nach einer Zigarette nicht durch Essen zu kompensieren. Genau dieses Verhalten führt zu der oft befürchteten Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp.
  • Hypnose und Akupunktur haben keine wissenschaftlich gesicherte Wirkung.

8. Folsäure, Calcium, Magnesium, Koffein und süße Getränke

Lange war unklar, ob die zusätzliche Einnahme von Folsäure das Auftreten von Herzinfarkten verhindern kann (Statement der deutschen Herzstiftung). Aus früheren Studien weiß man, dass erhöhte Homocystein-Werte mit einer erhöhten Rate an Herzinfarkten, Schlaganfällen und Durchblutungsstörungen einhergehen. Homocystein ist eine Aminosäure, die, wenn zu viel vorliegt, die Gefäße schädigen kann. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich erhöhte Homocysteinspiegel sehr effektiv mit Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 senken lassen. In den Studien konnte allerdings kein Effekt auf die Rate von Herzinfarkten und Schlaganfällen festgestellt werden, obwohl die Homocysteinspiegel mit Vitaminen gesenkt wurden. Dies führt zu dem Schluss, dass vermutlich der erhöhte Homocysteinspiegel nicht ursächlich für das Auftreten dieser Erkrankungen ist, sondern dass erhöhte Werte eher die Folge von anderen potenziellen Risikofaktoren wie z.B. erhöhten Blutfetten sind. Erhöhte Homocystein-Werte scheinen also ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte anzuzeigen. Da sich nicht ausschließen lässt, dass die langfristige Einnahme von Vitaminpräparaten die Entstehung von Tumoren begünstigt, wird eine Einnahme von Vitaminen und Folsäure auch auf Grund der ausgebliebenen Wirkung nicht mehr empfohlen.

Es gibt Hinweise, dass die Zufuhr von Calcium und Magnesium das Auftreten von Herzinfarkten reduzieren kann. Dies ist allerdings bisher nicht ausreichend belegt.

Wenn Sie sich ausgewogen ernähren, sollten Sie keinen Calcium- oder Magnesium-Mangel aufweisen. Da durch eine zusätzliche Zufuhr von Calcium und Magnesium der Spiegel dieser beiden Mineralstoffe auch zu hoch sein kann und zum Beispiel eine Gefahr bei bestehender Nierenerkrankung darstellen könnte, ist davon abzuraten, Calcium und Magnesium zur Vorbeugung von Herzinfarkten einzunehmen.

Ob Koffein und gesüßte Getränke (Softdrinks) das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen, ist bisher wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Wenn Sie hier sichergehen wollen, genießen Sie Koffein und Softdrinks nur maßvoll.

Was sind die Kernpunkte für die natürliche Herzgesundheit?

  1. Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum auf unter 5 g pro Tag und vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel
  2. Ernähren Sie sich vielseitig mit viel Obst, Gemüse, Nüssen, hochwertigen Ölen, Vollkornprodukten, magerem Fleisch und Seefisch
  3. Trinken Sie max. 2 Gläser Alkohol (Bier oder Wein) pro Tag (Frauen max. 1 Glas pro Tag)
  4. Halten Sie ein gesundes Gewicht
  5. Bewegen Sie sich
  6. Entspannen Sie sich und schlafen Sie ausreichend
  7. Hören Sie mit dem Rauchen auf
  8. (Genießen Sie Koffein und Softdrinks nur in Maßen)

Es gibt auch genetische Faktoren, die das Entstehen einer Herzerkrankung begünstigen und die dazu führen, dass jeder Mensch in unterschiedlichem Ausmaß von den hier präsentierten Tipps profitieren wird. Finden Sie für sich den optimalen Weg, um Ihre Gesundheit zu erhalten. Wichtig ist, dass Sie rechtzeitig erkennen, wenn etwas nicht stimmt. Je länger Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder auch andere Zustände unerkannt bleiben, desto mehr Schaden können Sie bei Ihnen anrichten. Fangen Sie am besten heute an, etwas für sich zu tun.

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