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Torasemid zählt zu den Diuretika, die im Volksmund auch als Wassertabletten bezeichnet werden. Sie vergrößern die Urinmenge und sorgen so dafür, dass Wasseransammlungen im Körper ausgeschwemmt werden. Ein dauerhaft zu hoher Blutdruck kann zur Entstehung einer Herzschwäche führen, die sich wiederum durch Ödeme äußern kann, welche mit Torasemid behandelt werden können. Außerdem wird durch Torasemid eine Blutdrucksenkung erreicht, was das Herz entlastet. In den Torasemid Filmtabletten ist ausschließlich der Wirkstoff Torasemid enthalten, häufig werden die Tabletten allerdings gemeinsam mit anderen Blutdrucksenkern eingenommen, um die Wirkung zu optimieren.

Nehmen Sie bereits Torasemid, können Sie in der Online Sprechstunde von DrEd ein Folgerezept anfordern. Unsere Ärzte beurteilen Ihre Antworten des ärztlichen Fragebogens und entscheiden über die Rezeptausstellung. Das Medikament schickt eine Versandapotheke am nächsten Tag per Post.


10 mg € 16,34

Die Rezeptgebühr beträgt € 19.

Welche Auswirkungen hat hoher Blutdruck (arterielle Hypertonie)?

Blutdrucksenkende Medikamente werden bei verschiedenen Krankheiten, insbesondere aber natürlich bei hohem Blutdruck verschrieben. Mit Bluthochdruck gehen häufig weitere Erkrankungen einher. Beispiele für solche Erkrankungen sind Diabetes mellitus, die koronare Herzkrankheit (KHK) oder Arteriosklerose. Die Folgen der arteriellen Hypertonie können viele Organe und Organsysteme des Körpers betreffen. Sehr häufig kommt es durch den dauerhaft zu hohen Blutdruck zu einer Herzinsuffizienz, da die Herzkraft nicht mehr ausreicht, um das Blut durch den Körper zu pumpen. Durch eine solche Herzschwäche staut sich das Blut dort, wo die Schwerkraft es hinzieht – im Sitzen und Stehen sind das besonders die Füße und Knöchel. Vereinfacht beschrieben presst der hohe Stauungsdruck die Flüssigkeit aus den Blutgefäßen heraus in das umgebende Gewebe. Dies macht sich als Wassereinlagerung durch Schwellung der Füße und Knöchel bemerkbar.

Bei welchen Erkrankungen wird Torasemid verschreiben?

Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und Ödeme sind typische Indikationen für die Verschreibung von Diuretika wie Torasemid. Auch Ödeme, die durch das sogenannte nephrotische Syndrom, eine relativ häufige Nierenerkrankung, entstehen, werden mit Torasemid in Kombination mit weiteren Medikamenten behandelt. Weitere Nierenerkrankungen, wie das akute oder chronische Nierenversagen, stellen unter Umständen ebenfalls Indikationen für Torasemid dar. Dieses breite Anwendungsspektrum macht es zu einem sehr häufig eingesetzten und wirkungsvollen Medikament.

Diuretika wie Torasemid sorgen für eine effektive Ausschwemmung des überschüssigen Wassers durch die Niere. Dadurch verbessern sich auch mit den Ödemen einhergehende Beschwerden wie das Gefühl schwerer Beine, Ziehen in der Haut und durch Wassereinlagerungen möglicherweise entstandene Hauterscheinungen.

Wie wirkt Torasemid?

Torasemid ist ein Wirkstoff aus der Klasse der Diuretika. Die Diuretika gehören zur großen Gruppe der Blutdrucksenker. Die zahlreichen verschiedenen Blutdrucksenker greifen an verschiedenen Mechanismen der Blutdruckregulation unseres Körpers an. Speziell die Diuretika wirken in der Niere, die über den Wasserhaushalt zur Regulation des Blutdrucks beiträgt. Ist im Körper zu viel Wasser vorhanden, kann das Blutvolumen steigen. Dies führt wiederum zu einer Blutdrucksteigerung, was bei Schockzuständen oder niedrigem Blutdruck auch erwünscht ist. Eine dauerhafte Volumenerhöhung ist jedoch nicht gewollt und führt dazu, dass das Herz zu stark belastet wird. Das Herz kann das Blut nicht mehr mit ausreichend Kraft in den Körperkreislauf pumpen, was zu Ödemen mit den begleitenden Beschwerden sowie einer weiteren Verschlechterung der Herzleistung führt.

Torasemid sorgt über die Niere für eine erhöhte Ausscheidung von Flüssigkeit. Es gibt verschiedene Arten von Diuretika, die an unterschiedlichen Stellen in der Niere wirken: Torasemid ist ein sogenanntes Schleifendiuretikum, welches nur in einem bestimmten Teil des komplizierten Nierensystems wirkt. Normalerweise wird dort Wasser aus dem Urin herausgezogen und zurückbehalten, um nicht täglich literweise Wasser zu verlieren. Schleifendiuretika vermindern diese Wasserrückresorption durch Hemmung bestimmter Kanäle in der Niere, wodurch es zu einer vermehrten Ausscheidung von Urin kommt. So wird die Menge an Flüssigkeit im Körper verringert und überschüssiges Wasser, das sich unter anderem in Form von Ödemen angereichert hat, über den Urin entfernt.

Was ist der Vorteil von Torasemid?

Torasemid ist eines der wirksamsten Schleifendiuretika. Es hat eine besonders gute orale Bioverfügbarkeit, was bedeutet, dass ein großer Anteil des oral eingenommenen Wirkstoffs vom Körper aufgenommen wird. Dadurch entfaltet es seine Wirkung schnell und effektiv. Außerdem muss es aufgrund der im Vergleich zu anderen Diuretika längeren Halbwertszeit nur einmal täglich eingenommen werden. Es wirkt zudem besser als andere Arten von Diuretika auf die Ausschwemmung von Ödemen. Besonders gut wirksam ist es in Kombination mit einer anderen Art von Diuretika, den sogenannten Thiaziden. Gemeinsam mit diesen oder auch als einziger Wirkstoff kann es zur Verminderung der Ödeme mit Verbesserung von Herzinsuffizienz und Blutdruckwerten in der ambulanten Therapie eingesetzt werden.

Effektiver blutdrucksenkend wirkt Torasemid in Kombination mit ACE-Hemmern wie Captopril, da die beiden Wirkstoffklassen sich in ihrer Wirkung optimal ergänzen. Bei schwierig zu senkendem Blutdruck werden die Medikamente deshalb kombiniert eingesetzt.

Kann ich Torasemid rezeptfrei kaufen?

Tabletten mit dem Wirkstoff Torasemid dürfen nicht rezeptfrei gekauft werden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind möglich und können vom Patienten nicht vorhergesehen werden, weshalb unbedingt ein Arzt unter Berücksichtigung Ihrer bereits bestehenden Medikamentenliste das Rezept ausstellen muss. Auch andere Ausschlusskriterien für die Einnahme von Torasemid, wie beispielsweise ein unausgewogener Elektrolythaushalt, können nur durch eine Blutentnahme bestimmt werden. Die Blutwerte müssen außerdem im Verlauf stets kontrolliert werden, weshalb Torasemid auch bei bereits nebenwirkungsfrei erfolgter Einnahme nur mit einem Folgerezept erhältlich ist. 

Wie werden Torasemid Tabletten dosiert und eingenommen?

Torasemid 10 mg Tabletten werden in der Regel einmal täglich eingenommen. Am besten geschieht dies stets zur gleichen Uhrzeit, um einen dauerhaft konstanten Wirkspiegel zu behalten. Üblicherweise beträgt die Dosis 5 mg, weshalb die 10 mg Tablette vor der Einnahme halbiert werden muss. Dies ist jedoch individuell unterschiedlich, deshalb sollten Sie stets die Anweisung des Arztes genau befolgen. Manchmal kommt es auch vor, dass die Dosis langsam gesteigert wird, was Ihr Arzt Ihnen in diesem Fall genau erklären wird. Nehmen Sie die Torasemid Tabletten deshalb immer so ein, wie von Ihrem Arzt verschrieben.

Welche Stoffe sind in Torasemid Tabletten enthalten?

Torasemid Tabletten enthalten 10 mg des Wirkstoffes Torasemid.

Weitere enthaltene Stoffe sind: Cellulose, mikrokristallin; Lactose 1-Wasser, Magnesium stearat, Maisstärke und Silicium dioxid, hochdispers.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Torasemid auftreten?

Häufige Nebenwirkungen, die bei bis zu zehn Prozent der Patienten auftreten sind Störungen des Elektrolythaushalts durch die vermehrte Ausscheidung von Kalium, Natrium, Chlorid und Calcium.

Weitere Störungen im Blutbild mit begleitenden Muskelkrämpfen und Kopfschmerzen sowie Übelkeit, Schwindelgefühl, Müdigkeit und Schwäche treten bei mehr als einem von einhundert Patienten auf.

Bei weniger als einem Prozent der Patienten kommt es zu Kribbelgefühlen in Armen und Beinen sowie zu Mundtrockenheit.

In sehr seltenen Fällen kommt es zu stark erniedrigtem Blutdruck, Kreislaufproblemen, Herzinfarkten, schweren Hauterscheinungen und Sehstörungen.
Durch den weit verbreiteten Einsatz sind die Schleifendiuretika und insbesondere das Torasemid allerdings gut erforscht und daher in der Einnahme sehr sicher. Der Arzt weiß auch, worauf er bei Ihnen achten muss, wenn Sie solche Medikamente einnehmen und kontrolliert regelmäßig wichtige Werte. Sollte dennoch eine dieser Nebenwirkungen oder eine andere, hier nicht genannte unerwünschte Wirkung nach der Einnahme von Torasemid bei Ihnen auftreten, informieren Sie unbedingt Ihren Arzt darüber.

Wann darf Torasemid nicht eingenommen werden?

Bei einer bestehenden Unverträglichkeit von Torasemid oder einem der anderen Bestandteile der Tabletten dürfen Sie diese auf keinen Fall einnehmen.

Weiterhin ist wichtig, dass nicht alle Ödeme aufgrund von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz entstehen. Es gibt zahlreiche weitere Möglichkeiten für die Bildung solcher Wassereinlagerungen, die nicht immer mit Torasemid behandelt werden können. Beispielsweise ein gestörter Lymphabfluss oder Allergien und Entzündungen führen ebenfalls zu Ödemen, auf die Schleifendiuretika keinen Einfluss nehmen.

Torasemid darf nicht eingenommen werden, wenn Sie unter Gicht leiden. Dies zeigt sich durch Anstieg der Harnsäurewerte im Blut. Auch verminderte Kalium- und Natriumwerte sind Kontraindikationen für die Einnahme von Torasemid, da durch die erhöhte Ausscheidung von Flüssigkeit auch solche lebenswichtigen Ionen ausgeschwemmt werden. Normalerweise wird dies gut vertragen und kann ausgeglichen werden, bei ohnehin verringerten Werten ist jedoch Vorsicht geboten. Störungen im Elektrolythaushalt führen nämlich zu Muskelkrämpfen und Herzrhythmusstörungen.

Weitere Dysregulationen, bei denen Torasemid nicht eingenommen werden können, sind Störungen des Säure-Basen-Haushaltes, der ebenfalls durch die Niere reguliert wird. Auch bei einem bereits verminderten Blutvolumen darf kein Torasemid eingenommen werden, da dies die Problematik weiter verstärken würde.

Weitere Kontraindikationen stellen Herzrhythmusstörungen und schwere Leberfunktionsstörungen dar. Bei Harnabflussstörungen, beispielsweise durch eine vergrößerte Prostata, dürfen die harntreibenden Schleifendiuretika ebenfalls nicht angewendet werden.

Die Einnahme anderer Arzneimittel, mit denen Torasemid Wechselwirkungen aufweist, muss gut überwacht werden. Zu den Medikamenten, bei denen mit der gleichzeitigen Einnahme von Torasemid die Gefahr von Wechselwirkungen besteht, gehören manche Antibiotika, das Rheumamedikament Methotrexat, Lithium zur Behandlung psychischer Erkrankungen, Herzglykoside und Abführmittel. Der verschreibende Arzt weiß über solche möglichen Wechselwirkungen Bescheid und kontrolliert deshalb regelmäßig Ihre Blutwerte.

In Schwangerschaft und Stillzeit darf Torasemid nicht eingenommen werden, da die Wirkung hier nicht ausreichend erforscht ist und mögliche Schäden nicht auszuschließen sind.


Quellen:

  • Duale Reihe Pharmakologie und Toxikologie, Thieme Verlag, 1. Auflage 2011, Autoren: Karl Heinz Graefe, Werner Lutz, Heinz Böhnisch (S. 466f., 470-473)
  • Klinische Pharmakologie, Thieme Verlag, 1. Auflage 2005, Hrsg. Martin Wehling (S. 47-52, 63ff., 125, 129)
  • Beipackzettel Torasemid HEXAL (aufgerufen 7.2.16)

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