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Typ 2 Diabetes

Der Typ 2 Diabetes wurde früher als Altersdiabetes bezeichnet. Aufgrund der zunehmend jüngeren Patienten ist diese Bezeichnung allerdings nicht mehr korrekt. Er tritt meist im Rahmen eines metabolischen Syndroms auf. Die Patienten sind in der Regel wenig körperlich aktiv, haben häufig einen erhöhten BMI und Blutdruck. Außerdem konnte mittlerweile eine starke erbliche Komponente bewiesen werden.

Beim Typ 2 Diabetes können bereits eine Umstellung der Ernährung, gezielte körperliche Bewegung und eine Gewichtsreduktion eine entscheidende Rolle zur Besserung der Blutzuckerwerte beitragen. Bei fortschreitender Erkrankung oder kontinuierlich hohen Blutzuckerwerten werden im Rahmen eines Stufenschemas zur Therapieerweiterung Antidiabetika und später Insulin eingesetzt.

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Wie entsteht der Typ 2 Diabetes?

Beim Typ 2 Diabetes kommt es zunächst nicht zu einer verminderten Insulinproduktion wie beim Typ 1 Diabetes. Im Gegenteil steht die Insulinresistenz im Vordergrund. Das bedeutet, dass trotz einer ausreichenden Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse die Wirkung des Insulins nicht an den Körperzellen ankommt. Die Insulin-Rezeptoren der Körperzellen sind wahrscheinlich aufgrund von genetischen Veränderungen und durch das Übergewicht weniger empfindlich für das zirkulierende Insulin. Dadurch verbleibt mehr Glukose im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt an.

Zusätzlich kann es jedoch im Verlauf der Erkrankung zu einer Verminderung der Insulinausschüttung in der Bauchspeicheldrüse kommen.

Woran bemerkt man einen Typ 2 Diabetes?

Der Typ 2 Diabetes wird nicht selten als Zufallsbefund bei einer Routine-Blutuntersuchung entdeckt. Die Symptome können je nach Schwere der Insulinresistenz nur sehr leicht ausgeprägt sein. Außerdem sind Anzeichen für den Diabetes mellitus wie zum Beispiel Müdigkeit und  Abgeschlagenheit unspezifisch und können viele andere Ursachen haben. Bei stark erhöhten Blutzuckerspiegeln kommt es zu Durst und vermehrter Urinausscheidung. Dadurch bedingt können Magnesiummangelerscheinungen wie Wadenkrämpfe auftreten. Auch Sehstörungen und Juckreiz sind wie beim Typ 1 Diabetiker mögliche Anzeichen des erhöhten Blutzuckerspiegels.

Kann der Typ 2 Diabetes geheilt werden?

Eine Heilung des Typ 2 Diabetes ist grundsätzlich möglich. Dabei spielt vor allem die Reduktion des Körpergewichts eine entscheidende Rolle. Der Bereich des gesunden Körpergewichts wird mit Hilfe des BMI (Body Mass Index) berechnet.

Mit der Umstellung des Lebensstils auf eine bessere Ernährung und angemessene körperliche Bewegung kann ein Typ 2 Diabetes langfristig geheilt werden. Auch wenn trotz der Lifestyle-Änderungen noch eine gestörte Glukose-Toleranz mit Insulinresistenz vorliegt, kann bei guter Ernährung und einer Gewichtsabnahme oft zumindest der Bedarf an Medikamenten und Insulin erheblich verringert werden.

Welche Ernährung ist bei Typ 2 Diabetes die richtige?

Für Patienten mit Typ 2 Diabetes gibt es spezielle Diäten, welche Richtlinien bieten um die Erkrankung schneller in den Griff zu bekommen, insbesondere da die Insulinresistenz dazu führt, dass anfangs der Gewichtsverlust noch verzögert ist. Dabei kristallisiert sich immer mehr heraus, dass eine kohlenhydrat-/zuckerreduzierte Diät, speziell beim Typ 2 Diabetes einen gewissen Vorteil bietet. Dabei geht man davon aus, dass 3 Mahlzeiten mit mindestens 4 Stunden Abstand dazwischen, ohne Zwischenmahlzeiten, möglicherweise das beste Essverhalten darstellen. Ältere allgemeine Empfehlungen für eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit drei bis fünf eher kleineren Mahlzeiten am Tag, bieten keine Vorteile und man diskutiert sogar, ob die ständige Exposition zu Nahrung bezüglich der Insulinresistenz negativ sein könnte. Um mehr über gesunde Ernährung und Nahrungszusammensetzung zu erfahren, ist eine Ernährungsberatung oft hilfreich.

Welche Medikamente gibt es zur Behandlung von Typ 2 Diabetes?

Wenn allein die sogenannten Lifestyle Maßnahmen mit mehr körperlicher Aktivität, gesunder Ernährung und Gewichtsreduktion keinen ausreichenden Effekt haben, erfolgt die Erweiterung der Diabetes-Therapie anhand eines Stufenschemas. Dabei wird als zweite Maßnahme nach der Lifestyle-Umstellung das Medikament Metformin verschrieben, das die Insulin-Empfindlichkeit wieder steigert und bei der Gewichtsabnahme unterstützend wirkt. In der dritten Stufe können zusätzlich weitere Antidiabetika verschrieben werden, die auch die Insulinproduktion verstärken. Im weiteren Verlauf kann eine Therapie mit langwirksamen Insulinformen angebracht sein, um den Blutzuckerspiegel im Normalbereich zu halten.  

Warum wird der HbA1c beim Diabetes regelmäßig kontrolliert?

Der HbA1c ist ein Indikator für den Verlauf des Blutzuckerspiegels in den letzten drei Monaten. Bei dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten kommt es nämlich zu einer nicht rückgängig zu machenden chemischen Reaktion der Glukose mit einem Molekül (HbA) in den roten Blutkörperchen. Dabei entsteht das HbA1c. Die roten Blutkörperchen zirkulieren etwa drei Monate lang im Blut, deshalb repräsentiert die Menge des HbA1c die Höhe des Blutzuckerspiegels für diesen Zeitraum sehr gut: Je häufiger der Blutzuckerspiegel erhöht war, desto höher ist der Prozentanteil des HbA1c.

Durch regelmäßige Kontrollen kann festgestellt werden, ob die angesetzte Therapie ausreicht oder ob sie nach dem Stufenschema erweitert werden muss.

Kann die Entstehung eines Typ 2 Diabetes vorgebeugt werden?

Der erhebliche Einfluss der genetischen Voraussetzungen bei der Entstehung des Diabetes legt eigentlich nahe, dass die Erkrankung bei genetischer Prädisposition immer auftritt. Ganz so schwarz-weiß ist das jedoch nicht unbedingt. Durch das Halten eines BMIs im normalen Bereich, ausreichend körperliche Betätigung kann das Auftreten der Insulinresistenz deutlich verzögert werden oder auch ausbleiben. Gerade wenn bereits mehrmals leicht erhöhte Blutzuckerwerte festgestellt wurden, kann mit einer gezielten Beratung zu Veränderungen des Lifestyles bei einer konsequenten Durchführung der fortschreitende Verlauf des Diabetes oft aufgehalten werden.

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