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Patient mit Asthma

Menschen mit Asthma-ähnlichen Symptomen versuchen oft erst einmal online herauszufinden, was Asthma ist. Asthma bronchiale ist mit einer geschätzten Häufigkeit von ungefähr neun Prozent eine häufige chronische Erkrankung in Deutschland und betrifft alle Altersgruppen und Geschlechter. Aufgrund der schweren Komplikationen und der steigenden Erkrankungszahlen ist eine gute Betreuung und Therapie der Erkrankung von großer Relevanz.

Asthmapatienten, die bereits in ärztlicher Betreuung sind und eine medikamentöse Therapie erhalten, können bei den Ärzten von DrEd ein Folgerezept für das gewohnte Asthmamedikament erhalten.

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Was ist Asthma?

Unter Asthma bronchiale versteht man eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die unterschiedliche Ursachen haben kann. Geprägt ist dieses Krankheitsbild durch anfallsartiges Auftreten von trockenem Husten, Luftnot und Engegefühl der Brust, wobei die Symptome spontan enden oder durch therapeutisches Eingreifen gelindert werden können.

Typischerweise ist ein akuter Asthmaanfall durch einen sogenannten expiratorischen Stridor, ein auffälliges pfeifendes Geräusch bei der Ausatmung, begleitet.

Was ist für Asthma typisch?

Die Erkrankung geht mit einer Vielzahl von Asthma Symptomen einher. Leitsymptome sind anfallsartiger trockener Husten, Luftnot sowie ein Engegefühl in der Brust. Meist treten die Beschwerden in der Nacht oder bei psychischer und körperlicher Belastung auf, entstehen sehr plötzlich und gehen mit der Angst des Erstickens einher. Abhängig von der Schwere des Asthmaanfalls gestaltet sich die Ausprägung der Symptome und damit die notwendige Therapie.

Als dauerhaft bestehendes Symptom kommt es meist zu chronischem Husten. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann es zu einer Herz- und Lungenschädigung kommen.

Betroffene sollten bei Anzeichen einer Asthmaerkrankung einen Arzt aufsuchen. Durch diverse diagnostische Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Allergietests und Lungenfunktionstests sowie die klassische Anamnese und körperliche Untersuchung kann die Diagnose Asthma bronchiale gestellt oder ausgeschlossen werden. Bei diagnostizierter Erkrankung werden Betroffene zum Thema Asthma, Behandlungsmöglichkeiten sowie Folgen beraten.

Was gibt es für Differentialdiagnosen zum Asthma?

Auch andere Erkrankungen können mit dem Symptomen der plötzlich eintretenden Atemnot einhergehen und sind differentialdiagnostisch abzuklären. Dazu gehören unter anderem:

  • COPD: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
  • Asthma cardiale: Durch eine Linksherzinsuffizienz bedingte Atemnot
  • Lungenembolie: Plötzlich einsetzende Atemnot durch den Verschluss einer Lungenarterie
  • Pneumothorax: Atemnot durch das Eindringen von Luft in den Pleuraspalt (häufig traumatisch bedingt)

Was ist der Unterschied zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma?

Asthma bronchiale wird in zwei Formen unterteilt: Allergisches und nicht-allergisches Asthma.

Das allergische Asthma oder auch extrinsisches Asthma manifestiert sich meist bereits im Kindes- und Jugendalter. Ursächlich ist hierbei eine durch spezielle Immunzellen vermittelte allergische Reaktion des Körpers, die in einer Hyperreagibilität der Bronchien mündet. Die dadurch entstehende Atemwegsverengung ruft die beschriebenen Symptome hervor und führt zu dem typischen Geräusch des Ausatmens (expiratorischer Stridor).
Meist tritt das allergische Asthma in Abhängigkeit von der Jahreszeit auf, da es mit Umweltallergenen assoziiert ist.

Die zweite Form, das nicht-allergische Asthma, tritt hingegen meist bei Patienten nach dem 40. Lebensjahr auf. Nicht-allergisches oder auch intrinsisches Asthma tritt meist nach durchgemachten Infekten oder Medikamentenexposition auf.

Was für Schweregrade von Asthma gibt es?

Asthma bronchiale wird je nach Ausprägung der Symptome in verschiedene Schweregrade unterteilt, die für die Therapieindikation entscheidend sind.

  • Grad I: Intermittierendes Asthma: Hier treten Symptome am Tag seltener als einmal pro Woche auf. In der Nacht nicht öfter als zwei mal im Monat.
  • Grad II: Geringgradig persistierendes Asthma: Symptome entstehen mehrmals in der Woche, in der Nacht öfter als zwei mal im Monat.
  • Grad III: Mittelgradig persistierendes Asthma: Der Patient leidet an täglichen Symptomen und nachts kommt es öfter als einmal pro Woche zu Beschwerden.
  • Grad IV: Schwergradig persistierendes Asthma: Dieser Schweregrad ist durch eine häufige nächtliche und eine anhaltende Symptomatik am Tage geprägt.

Abhängig von dem Schweregrad der Erkrankung wird die Therapie individuell zusammengestellt. Meist besteht diese aus einer Kombination von Kortison sowie kurz- und langwirksamen Beta-2-Sympathomimetika.

Was führt zu Asthma?

Bei der Entstehung von Asthma spielen viele Faktoren eine Rolle. Wichtige Faktoren in der Entstehung von Asthma sind unter anderem die genetische Disposition. Dies ist der bedeutendste Risikofaktor bei der Entstehung des allergischen Asthmas. Weitere Ursachen sind Stoffe der Umwelt wie Pollenexposition, Tierhaare, Hausstaubmilben aber auch Schimmelpilze.

Bei der nicht-allergischen Asthmaform stehen infektiöse Ursachen und chemisch-toxische Expositionen im Fokus. Darunter fallen zum Beispiel der Kontakt mit Lösungsmitteln oder Schadstoffe aus der Luft wie Tabakrauch, Schwefeldioxid und Ozon. Auch Medikamente wie ASS und andere Schmerzmittel können ein nicht-allergisches Asthma indizieren (Analgetika-Asthma).

Was sind Ursachen für einen akuten Asthmaanfall?

Als Auslöser eines akuten Asthmaanfalles sind unter anderen folgende Faktoren bekannt:

  • Tabakrauch
  • Umweltallergene wie Pollen, Hausstaub und Nahrungsallergene
  • Stress und andere psychogene Faktoren
  • Körperliche Betätigung (Belastungsasthma)
  • Medikamente wie ASS und Betablocker

Die genannten Faktoren können mögliche Auslöser für die Hyperreaktivität der Bronchien, die Entzündung dieser als auch eine Obstruktion der Bronchien sein und damit zu den beschriebenen Symptomen führen.

Was bestimmt den Verlauf und den Schweregrad der Erkrankung?

Verlauf und Schweregrad von Asthma bronchiale sind von nachfolgenden Faktoren abhängig:

  • Genetische Prädisposition
  • Form des Asthmas
  • Ausmaß der Entzündung in den Bronchien
  • Hyperreaktivität der Bronchien
  • Neigung zur Verschlechterung der Symptomatik infolge von körperlicher Betätigung, Exposition von Allergenen, Einnahme von Medikamenten

Wer ist besonders von Asthma bronchiale betroffen?

Von Asthma bronchiale sind eher Frauen als Männer betroffen. Besonders gefährdet sind Patienten, die einer häufigen Exposition durch Tabakrauch ausgesetzt sind. Vor allem im Kindesalter stellt dies einen enormen Risikofaktor dar. Auch Neugeborene, die eine lange Zeit beatmet wurden, haben ein erhöhtes Risiko für die Erkrankung.

Als weitere prädisponierende Faktoren gelten genetische Disposition und bestehende Allergien.

Welche Personengruppen benötigen besondere Aufmerksamkeit bei der Diagnostik und Therapie?

Besondere Aufmerksamkeit bedarf es bei Kindern. In Deutschland sind ungefähr zehn Prozent aller Kinder unter 15 Jahren von Asthma bronchiale betroffen. Meist erkranken die jungen Patienten bereits vor dem 5. Lebensjahr. Häufig wird die Erkrankung zu spät erkannt oder gar nicht diagnostiziert. Aufgrund der hohen Erkrankungszahlen ist hier eine besondere Aufmerksamkeit gefragt.

Auch bei Schwangeren ist eine erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Bei den Betroffenen kann es in den Monaten der Schwangerschaft zu Verbesserungen oder Verschlechterungen der Beschwerden kommen und eine Anpassung der Therapie unter Umständen notwendig machen.

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Quellen:

  • Kroegel, Claus (2002) Thieme, Asthma bronchiale: Pathogenetische Grundlagen, Diagnostik und Therapie
  • Robert Koch Institut (2009), Prävalenz von Asthma bronchiale. www.rki.de, aufgerufen am: 28.10.2016

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