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Arzt erklärt Patientin, wie sicher die Pille ist

Auf dem Markt gibt es viele unterschiedliche Verhütungsmethoden, die sowohl über mechanische und chemische Methoden als auch über hormonelle Wirkmechanismen eine Schwangerschaft verhindern. Das Präparat, welches mit Abstand am häufigsten verwendet wird, ist die Antibabypille. Sie ist vor allem durch ihre einfache Anwendung und ihre sehr gute Wirksamkeit so beliebt. Trotzdem hat auch diese Methode der Schwangerschaftsverhütung Nebenwirkungen, die unter Umständen sehr belastend sein können. Außerdem kann nicht jede Schwangerschaft durch die Einnahme der Pille verhindert werden.

Die Ärzte von DrEd können nach dem Ausfüllen eines ärztlichen Fragebogens ein Rezept für eine Antibabypille ausstellen.

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Wie sicher ist die Pille?

Bei der Pille handelt es sich im Vergleich zu anderen Verhütungsmethoden um eine sehr sichere Methode zur Schwangerschaftsverhütung. Von 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter, die die Pille über ein Jahr regelmäßig einnehmen, werden lediglich eine bis neun Frauen trotzdem schwanger. Dies entspricht einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,9.

Um die volle empfängnisverhütende Wirkung der Pille zu erhalten ist es jedoch sehr wichtig, dass das Präparat gewissenhaft und präzise eingenommen wird. Eine vergessene Pille erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft automatisch. Aufgrund von Einnahmefehlern kommt es deshalb immer wieder zu ungewollten Schwangerschaften.

Unterscheiden sich die verschiedenen Pillen in ihrer Sicherheit?

Es gibt unterschiedliche Varianten der Pille, die sich insbesondere in ihrer Hormonzusammensetzung unterscheiden. Auch gibt es Unterschiede in der Dosis der jeweiligen Wirkstoffe und dem Rhythmus, in dem die Pille eingenommen werden muss. Ein Unterschied in der Sicherheit bezüglich ihrer schwangerschaftsverhütenden Wirkung gibt es jedoch nicht.

Lediglich im Hinblick auf mögliche Nebenwirkungen ergeben sich durch die Dosisunterschiede Differenzen zwischen den einzelnen Präparaten. So führen beispielsweise Präparate mit einem geringeren Hormongehalt seltener zu Thrombosen, als höher dosierte Pillen. Der Frauenarzt berät zu diesem Thema und findet für das jeweils individuelle Risikoprofil der Patientin das richtige Medikament.

Gibt es Methoden zur Schwangerschaftsverhütung, die sicherer sind als die Pille?

Bei der Pille handelt es sich um eine sehr sichere Verhütungsmethode. Der einzige Nachteil liegt in der täglichen Einnahme, die gewissenhaft und immer zur selben Uhrzeit erfolgen muss, damit eine gute Wirkung gewährleistet wird. Dies ermöglicht menschliche Fehler, etwa wenn eine Pille vergessen wurde und trotzdem Geschlechtsverkehr stattgefunden hat. Aus diesem Grund wird die Pille in ihrer Sicherheit von Hormonimplantaten übertroffen, die einen Pearl-Index von null bis 0,1 haben. Da sie in den Körper implantiert werden und bis zu drei Jahren einen sicheren Schutz gewähren, entfällt die tägliche Einnahme einer Pille und die menschlichen Fehler werden minimiert. Der pharmakologische Wirkmechanismus der Implantate entspricht jedoch dem einer Antibabypille.

Ist die Pille für meine allgemeine Gesundheit sicher?

Bei der Pille handelt es sich um ein hormonelles Kontrazeptivum, das heißt dem Körper werden künstlich hergestellte Hormone von außen zugeführt. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein für die Patientin sehr sicheres Präparat, welches jedoch im Gegensatz zu mechanischen oder natürlichen Verhütungsmethoden einen Eingriff in die hormonellen Regelkreise des Körpers bedeutet.

Das kann Nebenwirkungen verursachen, wobei die bekannteste und gefährlichste Nebenwirkung eine erhöhte Thromboseneigung darstellt, die unter Umständen zu schweren und bleibenden Schäden führen kann. Gefährlich wird es insbesondere dann, wenn sich ein Blutgerinnsel in den tiefen Beinvenen bildet und in den Lungenkreislauf geschwemmt wird, wo es eine Lungenembolie verursachen kann. Das Thromboserisiko wird jedoch maßgeblich durch genetische Faktoren und den Lifestyle mitbestimmt, so dass immer eine individuelle Einschätzung eines Arztes hinsichtlich des Risikos erfolgen muss. Bei den unterschiedlichen Pillenvarianten gibt es Unterschiede hinsichtlich der Thrombosegefahr, so dass für jede Patientin ein ideales Präparat ermittelt werden kann.

Aktuell wird ein eventueller Zusammenhang zwischen der Einnahme der Pille und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Zervixkarzinoms untersucht. Bisher konnte lediglich eine leichte Häufung dieser Krebsformen bei Frauen festgestellt werden, die die Pille über einen längeren Zeitraum eingenommen hatten. Ob diese Häufung tatsächlich durch die Einnahme hormoneller Präparate begründet ist, wird noch untersucht.

Gibt es Nebenwirkungen die durch die Pille verursacht werden können?

Wie jedes Medikament hat auch die Pille eine Reihe von Nebenwirkungen, die sich jedoch nach Dosierung und Hormonzusammensetzung unterscheiden. Auch hängt es immer stark von dem jeweiligen Individuum ab, welche Symptome auftreten. Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Pille zählen Stimmungsschwankungen, Übelkeit, Erbrechen, unregelmäßige Blutungen, Kopfschmerzen sowie Spannungsgefühle im Brustbereich. Weitaus seltener kommt es zu Depressionen, Bewegungsstörungen, starken Schmerzen der Gliedmaßen und Wahrnehmungsstörungen.

Darf die Pille während einer Schwangerschaft eingenommen werden?

Aufgrund möglicher Schäden für das noch ungeborene Kind darf die Pille nur eingenommen werden, wenn die Patientin nicht schwanger ist. Bei einem Verdacht auf eine Schwangerschaft sollte die Einnahme der Pille ausgesetzt werden, bis über biologische Tests oder Ultraschall eine Schwangerschaft ausgeschlossen ist. In diesem Fall muss auf eine andere Verhütungsmethode gewechselt werden.

Wie sicher ist die Pille in der Stillzeit?

Während der Stillzeit darf die Pille nicht eingenommen werden, da Gefahr für das Kind besteht. Jedoch können sogenannte Stillpillen verwendet werden, die lediglich Gestagen enthalten. Mit der Einnahme dieser Pillenart kann sechs bis acht Wochen nach der Geburt begonnen werden. Auf diese Art und Weise kann normal und ohne Einschränkungen weitergestillt werden und dennoch ist die Mutter vor einer erneuten Schwangerschaft geschützt.

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Quellen:

  • M. Stauber, T. Weyerstahl et. al.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe, 2. aktualisierte Auflage, Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG, 2005
  • Kroll, R., Ackerman, R., Feldman, R., Howard, B., Weiss, H., Hsieh, J., & Ricciotti, N. (2016). Efficacy and safety of a 21/7-active combined oral contraceptive with continuous low-dose ethinyl estradiol. Contraception, 93(3), 249-256.
  • Dinger, J., Do Minh, T., & Heinemann, K. (2016). Impact of Estrogen Type on Cardiovascular Safety of Combined Oral Contraceptives. Contraception.
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