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Zweiphasenpräparate

Alle Zweiphasenpräparate enthalten ein Östrogen und ein Gestagen. Dabei ist das Östrogen in immer gleichbleibender Dosis enthalten, während sich der Anteil des Gestagens ändert.

Diese unterschiedlichen Dosierungen werden durch farblich unterschiedliche Pillen deutlich. Bei der Anwendung ist die richtige Reihenfolge der Pillen zu beachten, da ansonsten die Konzentrationserhöhung eventuell nicht korrekt erfolgt. Nur bei der richtigen Einnahmereihenfolge kann ein Eisprung mit möglichst hoher Sicherheit verhindert werden. Außerdem kann es bei Nicht-Beachtung der Reihenfolge vermehrt zu Stimmungsschwankungen und anderen Nebenwirkungen kommen. 

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Was unterscheidet ein Zweiphasenpräparat von Einphasenpräparaten?

Bei Anwendung der Stufenmethode stellen die Zweiphasenpräparate die am häufigsten eingenommene Variante dar. Diese Pillen ahmen den natürlichen Zyklus besser nach als Einphasenpräparate mit stets gleichen Östrogen- und Gestagen-Anteilen. Auch im natürlichen, etwa 28 Tage dauernden Menstruationszyklus kommt es zu Schwankungen der Hormonspiegel.

Diese sind genau abgestimmt und sorgen für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut in Vorbereitung auf eine Schwangerschaft. Außerdem löst der starke Anstieg eines bestimmten Sexualhormons nach etwa 14 Tagen den Eisprung aus. Kurz vor der Menstruation kommt es zu einem Abfall von Progesteron (Gelbkörperhormon), wodurch die Monatsblutung ausgelöst wird, die zum Abbau der Gebärmutterschleimhaut führt.

Die Hormonschwankungen haben jedoch nicht nur auf den Monatszyklus direkte Auswirkungen. Ihre Wirkung schlägt sich oft auch auf die Stimmung sowie den Gesundheitszustand und viele weitere Körperfunktionen nieder.

Einige Frauen schätzen den Vorteil von Zweiphasenpräparaten. Besonders wenn die Einphasenpillen nicht gut vertragen wurden und es zu Zwischenblutungen oder einem sehr unregelmäßigen Menstruationszyklus kommt, kann der Umstieg auf eine zweiphasige Pille eine Verbesserung der Nebenwirkungen mit sich bringen.

Wie findet der Wechsel der Hormonkonzentrationen bei Zweiphasenpräparaten statt?

Zur Veränderung der Hormonkonzentrationen gibt es unterschiedliche Ansätze. In neueren Zweiphasenpräparaten erfolgt die Einnahme in einem 7-14-7 Schema.

Das heißt, dass in den ersten sieben Tagen der Einnahme die Gestagendosis gering gehalten ist. Für die folgenden vierzehn Tage verdoppelt sich der Gestagen-Gehalt der Pillen, während der Östrogen-Anteil gleich bleibt. Anschließend wird eine siebentägige Pillenpause gemacht, in der es zur Hormonentzugsblutung kommt.

Ältere Präparate befolgen einen anderen Rhythmus, nämlich das 11-10-7 Schema. Hier wird die Pille mit geringer Gestagendosis über elf Tage eingenommen. Erst dann erfolgt eine zehn Tage dauernde Einnahme der Pillen mit höherem Gestagen-Anteil. Auch bei diesem Schema wird danach eine siebentägige Pause eingelegt.

Wie wirken die Zweiphasenpillen schwangerschaftsverhütend?

Die schwangerschaftsverhütende Wirkung der Zweiphasenpillen beruht in erster Linie auf der Hemmung des Eisprungs. Die frühere Erhöhung des Gestagen-Anteils in den neueren Zweiphasenpillen ist sinnvoll, um den Eisprung unwahrscheinlicher zu machen. Das Gestagen kann den Eisprung umso besser hemmen, je früher im Zyklus es eingenommen wird. Die meisten heutzutage verwendeten Gestagene hemmen den Eisprung sehr sicher.

Besonders beim Gestagen Desogestrel konnte die Hemmung des Eisprungs neben anderen positiven Effekten mittlerweile nachgewiesen werden. Zusätzlich wird die Gebärmutterschleimhaut durch diese Pillen verändert, so dass eine Einnistung einer Eizelle unwahrscheinlicher wird.

Sind Zweiphasenpillen sicher?

Bei richtiger Anwendung ist die kontrazeptive Sicherheit sehr hoch, der Pearl Index beträgt 0,1 bis 0,7. Das bedeutet, es wird nur etwa eine bis sieben von 1.000 Frauen, die eine Zweiphasenpille ein Jahr anwenden, schwanger.

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