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Junge Frau leidet unter Kopfschmerzen

Aktuelle Studien zeigen, dass bis zu 80 Prozent der Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren in der Europäischen Union innerhalb von 12 Monaten an spannungsbedingten Kopfschmerzen leiden. Besonders jüngere Frauen zählen zu den Betroffenen und erleben teilweise enorme Einschränkungen des täglichen Lebens. Oftmals behandeln sich die Betroffenen selbst, ohne einen Arzt aufzusuchen und schöpfen dabei nicht die optimalen Therapiemöglichkeiten aus. Meist ist dies bedingt durch verschiedene Formen der Kopfschmerzen und somit unterschiedlichen Therapie- und Bewältigungskonzepten.

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Wer ist von Kopfschmerzen betroffen?

Studien der WHO zeigen, dass bis zu 80 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren im letzten Jahr unter Kopfschmerzen litten. Dabei sind besonders jüngere Menschen und Frauen betroffen. Ungefähr 2 - 4 Prozent der 18- bis 65-Jährigen berichten sogar an mehr als 15 Tagen des Monats Beschwerden zu haben. Viele der Betroffenen therapieren sich dabei selbst und nutzen keinerlei Angebote von Ärzten oder Zentren. Dabei können spezialisierte Zentren durch angepasste und oft auch nicht-medikamentöse Angebote den Leidensdruck von Patienten lindern und einer Chronifizierung vorbeugen.

Welche Ursachen von Kopfschmerzen gibt es?

Kopfschmerzen werden gemäß der International Headache Society (IHS) in primäre und sekundäre Kopfschmerzerkrankungen sowie kraniale Neuralgien und Gesichtsschmerz unterteilt.

Unter primären Kopfschmerzarten werden dabei alle Beschwerden zusammengefasst, die selbst keiner anderen Erkrankung zugrunde liegen. Daher werden diese auch als idiopathische Kopfschmerzen bezeichnet. Daraus ergibt sich, dass die Behandlung sich auf das Symptom selbst konzentriert und somit grundsätzlich von der Therapie des sekundären Kopfschmerzes abweicht.

Sekundäre Kopfschmerzen gehen mit einer bereits bestehenden Erkrankung einher, darunter können zum Beispiel vorangegangene Traumata oder Gefäßerkrankungen fallen. In diesem Fall spricht man auch von symptomatischen Kopfschmerzen. Als dritte Untergruppe werden kraniale Neuralgien sowie Gesichtsschmerzen zusammengefasst. Diese Schmerzen gehen meist von versorgenden Nerven aus.

Eine Einordnung der Ursache der Beschwerden ist für die Therapieansätze und den –erfolg von essentieller Bedeutung.

Wie werden die verschiedenen Formen des primären Kopfschmerzes abgegrenzt?

Unter primären Kopfschmerzerkrankungen versteht man Kopfschmerzen, welche ohne nachweisbare strukturelle Läsion entstehen. Dies trifft mit einer ungefähr 90 prozentigen Erkrankungsrate  auf die meisten Patienten zu.

Zu den primären Kopfschmerzerkrankungen zählen:

  • Migräne
  • Kopfschmerzen vom Spannungstyp
  • Cluster- und andere trigeminoautonome Kopfschmerzerkrankungen
  • andere primäre Kopfschmerzerkrankungen

Ursächlich für die Entwicklung von primären Kopfschmerzen sind verschiedene Faktoren, dazu zählen unter anderem genetische Ursachen, psychische Faktoren wie Stress, muskuläre Verspannungen vorwiegend im Nacken- oder Schulterbereich und Überanstrengung.

Was versteht man unter Migräne?

10 Prozent aller Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren leiden unter Migräne. Dabei sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Besonders zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr treten die Beschwerden gehäuft auf.

Migräne zeichnet sich durch wiederkehrende Kopfschmerzattacken zwischen ungefähr 4 und 72 Stunden aus. Zur Diagnose müssen folgende Charakteristika zutreffen:

  • einseitige Lokalisation der Schmerzen
  • mittlere bis starke Schmerzen
  • pulsierender Schmerzcharakter
  • Verstärkung oder Verminderung der Kopfschmerzen durch Aktivitäten wie Gehen oder Treppensteigen

Oft ist die Migräneattacke zudem durch Übelkeit mit oder ohne Erbrechen und einer Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geruch oder Lärm gekennzeichnet. Auch andere Symptome können bei Migräne beobachtet werden.

Bei vielen Patienten treten die Migräneattacken in größeren zeitlichen Abständen auf. In diesen Fällen spricht man von episodischen Attacken.

2,5 bis 14 Prozent der Betroffenen entwickeln jedoch innerhalb eines Jahres eine chronische Form der Migräne. Dabei kommt es zum Auftreten der Symptome in mehr als 15 Tagen pro Monat über drei Monate hinweg. Ein vorübergehender oder dauerhafter Rückgang der Symptome der chronischen Migräne, auch als Remission bezeichnet, ist möglich.

Wie unterscheiden sich Spannungs- und Clusterkopfschmerzen?

Kopfschmerzen vom Spannungs- und Clustertyp gehören zu den primären Kopfschmerzerkrankungen und entstehen somit ohne eine nachweisbare strukturelle Läsion.

Clusterkopfschmerzen treten vorwiegend in Form von Attacken auf und werden als besonders heftiger, einseitiger Schmerz charakterisiert. Meist treten die Episoden bis zu acht Mal täglich über 15 bis 180 Minuten auf und mit einer nächtlichen Häufung. Von Clusterkopfschmerzen sind Männer dreimal so häufig wie Frauen betroffen.

Spannungskopfschmerzen hingegen zeichnen sich durch das Fehlen besonderer Merkmale aus. Meist wird der Schmerz von Betroffenen als mild bis mittelschwer sowie dumpf-drückend beschrieben. In der Regel dauern die Attacken über Minuten bis Tage ohne jegliche Symptome wie Erbrechen, Übelkeit oder Geräuschempfindlichkeit.

Kopfschmerzen des Spannungstyps sind die häufigste Form der idiopathischen Kopfschmerzen.

Was versteht man unter sekundären Kopfschmerzen?

Bei den sekundären Kopfschmerzen liegt ursächlich eine nachweisbar strukturelle Läsion vor. Darunter zählen Kopfschmerzen, die unter anderem durch folgenden Faktoren bedingt sind:

  • Gefäßstörungen
  • traumatische Kopf- und Halsverletzungen
  • Erkrankungen des Schädels oder der Nase, Nebenhöhlen, Zähne, Mund, Ohren, Augen oder anderer Strukturen des Gesichtes und Halses
  • Substanzen oder deren Entzug
  • psychiatrische Erkrankungen

Im Rahmen der Diagnostik können somit verschiedene pathologische Untersuchungsbefunde erhoben werden, die auf eine ursächliche Krankheit zurückzuführen sind. Sekundäre Kopfschmerzen können also als Symptom einer Erkrankung begriffen werden.

Hinweise auf sekundäre Kopfschmerzen können vor allem sein:

  • neu aufgetretene Kopfschmerzen bei Patienten über 50 Jahre
  • akuter Kopfschmerzbeginn oder Verschlechterung der Beschwerden
  • begleitende Symptome wie Fieber, Übelkeit und Erbrechen
  • neurologische Defizite
  • Patienten mit HIV oder anderen schwerwiegenden Erkrankungen

In einigen Fällen ist der symptomatische Kopfschmerz auf neurologische Notfälle wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Hirnhautentzündungen (Meningitis) zurückzuführen. In diesen Fällen ist eine sofortige medizinische Intervention notwendig, um Spätschäden zu vermeiden.

Wie erfolgt die Diagnostik der verschiedenen Typen?

Die Diagnostik des Kopfschmerzes und seiner Abgrenzung erfolgt in erster Linie über ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten sowie eine klinisch-neurologische Untersuchung.

Handelt es sich um einen Kopfschmerz des primären Typs können keinerlei pathologische Befunde erhoben werden.

Bei Verdacht auf eine sekundäre Form des Kopfschmerzes wird eine Bildgebung im Sinne eines CTs oder MRTs durchgeführt, um eine Grunderkrankung ausschließen zu können. Anhand der vorliegenden Befunde kann die Zuordnung der Symptomatik erfolgen und je nach Bedarf medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien sowie Prophylaxen eingeleitet werden.

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Quellen:

  • Headache Classification Committee of the International Headache Society (IHS). The International Classification of Headache Disorders, 3rd edition (Beta version). Online: www.ichd-3.org. Aufgerufen am 28.08.2017
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO). Atlas of headache disorders and resources in the world 2011. Online: www.who.int. Aufgerufen am 26.08.2017
  • Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Entspannungsverfahren und verhaltenstherapeutische Interventionen zur Behandlung der Migräne, Leitlinie der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Online: www.dmkg.de. Aufgerufen am 28.08.2017
  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen. Leitlinien für Diagnostik und Therapie. Online: www.dgn.org. Aufgerufen am: 26.08.2017
  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Therapie des episodischen und chronischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp und anderer chronischer täglicher Kopfschmerzen. Leitlinien zur Diagnostik und Therapie. Online: www.awmf.org. Aufgerufen am 27.08.2017

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