Hervorragend 9.5/10
DrEd
Lieferung in 1-3 Werktagen Kostenloser Standardversand

Die bakterielle Vaginose ist eine der häufigsten Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsteile. Jede fünfte Frau erfährt im Laufe ihres Lebens eine derartige Infektion. Der Krankheitsverlauf ist in vielen Fällen beschwerdefrei. Zur typischen Symptomatik einer bakteriellen Vaginose zählen grau-weißlicher Scheidenausfluss, fischähnlicher Geruch in der Vaginalregion (Amingeruch) und eine Erhöhung des pH-Werts. Die Auslöser sind vielfältig. Als Hauptgründe werden Stress, falsche Vaginalhygiene, häufiger Geschlechtsverkehr und Schwangerschaften gezählt.

Die Behandlung einer bakteriellen Vaginose ist erforderlich, da sich die Infektion auch in das Körperinnere verlagern und dort schwere Folgeerkrankungen auslösen kann. Sie ist meist komplikationsfrei möglich. Bei Schwangeren ist besondere Vorsicht geboten, da eine bakterielle Vaginose eine Frühgeburt auslösen kann. 

Falls Sie ein Medikament gegen bakterielle Vaginose benötigen, bietet unsere Online-Sprechstunde Ihnen die Möglichkeit, ein Rezept anzufordern. Ihr Medikament erhalten Sie mit der Post frei Haus am nächsten Werktag durch eine Versandapotheke geliefert.

Hier können Sie ein Rezept gegen eine bakterielle Vaginose anfordern. Das Medikament erhalten Sie am nächsten Werktag. Die ärztliche Gebühr beträgt €19.

Was sind die Ursachen einer bakteriellen Vaginose?

Die Ursachen für eine bakterielle Vaginose liegen in einer Störung der normalen Vaginalflora. Im Normalzustand besteht ein großer Teil des Vaginalschleims aus Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Es herrscht ein niedriger, saurer pH-Wert vor (kleiner als 4,5), bei dem sie sich wohlfühlen. Zudem sind Darmbakterien vom Typ Gardnerella vaginalis in kleiner Zahl vorhanden.

Kommt es zur Störung der Normalflora, verändert sich die bakterielle Zusammensetzung. Die aus dem Darm eingewanderten Bakterien des Typs Gardnerella vaginalis nutzen das instabile Scheidenmilieu um sich sprunghaft zu vermehren und einen dichten Biofilm zu bilden. Bei ihrer Vermehrung steigt der pH-Wert und die für den Körper wichtigen Laktobazillen werden verdrängt. Diese Veränderung führt häufig zu einer Vaginose und den entsprechenden Symptomen.

Wodurch wird eine bakterielle Vaginose ausgelöst?

Eine bakterielle Vaginose wird durch einen gravierenden Umbruch in der Zusammensetzung der Vaginalflora ausgelöst. Die Auslöser für die Veränderung können vielfältig sein.

Psychosozialer Stress

Vor allem in stressigen Lebenssituationen wie Umzug, Jobwechsel oder Trennung kann eine bakterielle Vaginose auftreten. Die psychische Anspannung schlägt sich auf das Immunsystem nieder. Für den weiblichen Körper ist es erheblich schwieriger gegen eine Infektion anzukämpfen.

Fehlerhafte Vaginalhygiene

Viele Frauen reinigen ihren Vaginalbereich häufig und intensiv mit Seifen oder Duschgels. Das kann dazu führen, dass die Vaginalflora angegriffen wird. Zu häufiges Waschen verändert das saure pH-Wert-Milieu, was zu einem Absterben der schützenden Milchsäurebakterien führt und die Entwicklung einer bakteriellen Vaginose begünstigt.

Zudem kann eine stark vernachlässigte Vaginalhygiene zum Ausbruch der Krankheit führen. Wenn die Darmbakterien vom Typ Gardnerella vaginalis vom After in die Vaginalregion gelangen und dort nicht entfernt werden, vermehren sie sich. Auch das kann zu dem typischen Entwicklungsverlauf einer bakteriellen Vaginose führen.

Häufiger Geschlechtsverkehr

Häufiger Geschlechtsverkehr - vor allem, wenn er mit verschiedenen Geschlechtspartnern stattfindet - und abwechselnder Anal- und Vaginalverkehr können ebenfalls eine bakterielle Vaginose auslösen. Der letztgenannte Punkt ist ein entscheidender Risikofaktor, da die Erkrankung durch Darmbakterien des Typs Gardnerella vaginalis verursacht wird.

Schwangerschaft

Durch die hormonellen Schwankungen bei werdenden Müttern kann es ebenfalls zu einer Veränderung der Normalflora kommen. Steigt der pH-Wert, sterben die gesundheitsfördernden Laktobazillen ab und die Zahl der Gardnerellen wächst. Eine derartige Infektion tritt bei etwa 20 Prozent aller Schwangeren auf. Werdende Mütter sollten bei Verdacht auf eine bakterielle Vaginose unverzüglich einen Gynäkologen aufsuchen, da durch Einwanderung der Gardnerellen in die Gebärmutter eine Frühgeburt ausgelöst werden kann.

Welche Symptome einer bakteriellen Vaginose sind typisch?

Die bakterielle Vaginose verläuft in rund 50 Prozent der Fälle asymptomatisch, das heißt die betroffenen Frauen bleiben beschwerdefrei. Treten allerdings Symptome auf, so sind diese eindeutig und leicht zu identifizieren. Unter der typischen Symptomatik versteht man vor allem nachfolgende Symptome.

Ausfluss aus der Scheide

Ein typisches Symptom für eine bakterielle Vaginose ist ein grau-weißer Ausfluss (Fluor genitalis), welcher schaumig oder dünnflüssig anmuten kann.

Fischiger Geruch

Ein weiteres Erkennungszeichen ist ein unangenehmer, strenger Geruch aus der Vaginalregion. Dieser kommt dadurch zustande, dass durch das stärker basische Scheidenmilieu unterschiedliche Amine gebildet werden, welche diesen charakteristischen Geruch erzeugen. Er wird auch als Amingeruch bezeichnet.

Erhöhter pH-Wert

Durch die Veränderung in der Vaginalflora kommt es zu einem erhöhten pH-Wert in der Scheide, welches typischerweise mit einer bakteriellen Vaginose in Verbindung gebracht wird. Selbst gemessen oder mithilfe eines Gynäkologen, liefert der erhöhter pH-Wert oft ein starkes Indiz für eine bakterielle Vaginose.

Juckreiz und Hautreizungen

Im äußeren Scheidenbereich können gelegentlich Juckreiz und Hautreizungen auftreten. Diese sind kein typisches Symptom für eine bakterielle Vaginose, sondern treten in verstärkter Form bei Scheidenpilz oder bei einer Infektion mit dem Erreger Trichomonas vaginalis auf.

Wie wird eine bakterielle Vaginose behandelt?

Eine bakterielle Vaginose kann gut und unkompliziert behandelt werden. Eine medikamentöse Therapie wird erst bei einem symptomatischen Auftreten der Krankheit empfohlen. Bei Schwangeren wird oftmals auch bei einem asymptomatischem Krankheitsverlauf eine medikamentöse Behandlung empfohlen. Die klassischen Behandlungsansätze werden im Folgenden erklärt.

Antibiotikatherapie

Die am häufigsten gewählte Therapieform ist die Behandlung mit einem Antibiotikum. Das Ziel dabei ist es, die schädlichen Bakterien vom Typ Gardnerella vaginalis abzutöten, damit die sich die Milchsäurebakterien wieder vermehren und damit eine gesunde Vaginalflora herstellen können. Die Standardpräparate auf dem Markt enthalten dabei oft die Wirkstoffe Metronidazol oder Clindamyzin.

Wiederbesiedelung

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit bietet die direkte intravaginale Gabe von Milchsäurebakterien, Vitamin C oder reiner Milchsäure. Die Verabreichung derartiger Präparate soll zu einer Wiederbesiedlung der Vaginalregion durch die Milchsäurebakterien führen, ohne dabei die schädlichen Darmbakterien explizit abzutöten. Die Methode ist schonender als eine Antibiotikamedikation, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Behandlung geringer.

Welche Nebenwirkungen können bei der Behandlung auftreten?

Klassischerweise wird eine bakterielle Vaginose mit Antibiotikapräparaten behandelt. Diese können vielfältige Nebenwirkungen nach sich ziehen.

Allgemeine Nebenwirkungen

Allgemein besteht bei einer Antibiotikatherapie stets die Gefahr, dass neben den schädlichen auch die nützlichen Bakterien abgetötet werden. Im Fall einer bakteriellen Vaginose bedeutet das, dass nicht nur die schädlichen Gardnerellen sondern auch die hilfreichen Milchsäurebakterien abgetötet werden. Dies wiederum führt zu einer langsameren Regeneration der Vaginalflora. Bei falscher Medikation besteht außerdem die Gefahr, dass sich innerhalb der Gardnerellen Antibiotikaresistenzen entwickeln, welche eine Fortsetzung der Therapie bedeutend erschweren würden.

Nebenwirkungen von Metronidazol

Metronidazolpräparate sollten nicht eingesetzt werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff vorliegt. Auch bei Erkrankungen des Nervensystems (zum Beispiel Epilepsie) oder der Leber sollte ein Arzt eine sorgfältige, individuelle Nutzen-Kosten-Analyse durchführen. Zudem können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wie Schlafmitteln auftreten. Auch auf die Einnahme von Alkohol sollte während der Behandlungszeit weitestgehend verzichtet werden, da es sonst zu Übelkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel führen kann.

Die Nebenwirkungen entscheiden sich hinsichtlich der Form der Einnahme. So können bei Tablettenpräparaten Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen des Mundraumes oder eine Dunkelfärbung des Urins auftreten. Bei intravaginaler Verabreichung können in seltenen Fällen Rötungen, Juckreiz oder Brennen auftreten. Insbesondere bei werdenden Müttern ist besondere Vorsicht geboten. Für sie kommt eine Einnahme von Metronidazol nur bei sehr schweren Infektionen in Frage. Bisher konnte nicht endgültig ermittelt werden, ob die Einnahme von Matronidazolpräparaten Schäden am ungeborenen Kind anrichtet oder nicht. Aus diesem Grund werden bei einer bakteriellen Vaginose während der Schwangerschaft häufig Präparate mit dem Wirkstoff Clindamyzin verabreicht.

Nebenwirkungen von Clindamyzin

Auch eine Therapie mittels Clindamyzin kann mit Nebenwirkungen behaftet sein. So ist bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff ebenfalls dringend von der Einnahme abzuraten. Auch bei Erkrankungen im Bereich der Leber, des Magen-Darm-Trakts oder neuromuskulärer Art muss stets ein Gespräch mit einem Arzt geführt werden. Die bei der Einnahme am häufigsten zu erwartenden Nebenwirkungen sind Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. In seltenen Fällen kann es auch zu Leberschäden kommen.

Eine seltene, sehr gefährliche Nebenwirkung ist die pseudomembranöse Colitis. Unter dieser Erkrankung versteht man eine schwerwiegende Darmentzündung, bei der sich Fibrinfäden auf die innere Darmwand legen und so die Aufnahme von Nährstoffen verhindern. Tritt diese Nebenwirkung ein, wird die Clindamyzintherapie umgehend abgebrochen. Aus diesem Grund wird es oft nur als Reserveantibiotikum verwendet, wenn zum Beispiel die Einnahme von Metronidazol durch eine Schwangerschaft nicht möglich ist. 

Welche Medikamenten helfen bei einer bakteriellen Vaginose?

Eine bakterielle Vaginose wird in aller Regel mit den Antibiotika Metronidazol und Clindamyzin behandelt.

Metronidazol

In den meisten Fällen wird das Antibiotikum Metronidazol eingesetzt, da es sehr zuverlässig die Darmbakterien vom Typ Gardnerella vaginalis und Trichomonas vaginalis in der Scheidenregion abtötet.

Die einmalige Einnahme von 2g des Wirkstoffes reicht häufig aus, um die Infektion erfolgreich zu therapieren. Durch die Einnahme als Tablette können bis zu 90 Prozent aller Erkrankungen erfolgreich behandelt werden. Alternativ kann das Präparat auch als Zäpfchens direkt in der Vaginalregion eingesetzt werden. Weitere Informationen zu Metronidazol erhalten Sie in unserer Sprechstunde.

Clindamyzin

Eine weitere Möglichkeit der Behandlung bietet das zur Gruppe der Lincosamide gehörende Antibiotikum Clindamyzin. Es kann alternativ zu Metronidazol eingesetzt werden. Da es als Vaginalcreme erhältlich ist (z.B. in Sobelin), wird es häufig zur Behandlung von schwangeren Frauen in den ersten 15 Schwangerschaftswochen eingesetzt. Die Vaginalcreme beansprucht den Körper weitaus weniger als zum Beispiel Metronidazol und wird aus diesem Grund vor allem bei schwangeren Frauen eingesetzt.

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an kontakt@dred.com. Wir antworten Ihnen werktags innerhalb von 24 Stunden.

Ihr Online Arzt für Bakterielle Vaginose
Sprechstunde

1 Sprechstunde

Sie beantworten den kurzen ärztlichen Fragenbogen

Diagnose

2 Diagnose

Der Arzt prüft, antwortet und stellt Ihnen ein Rezept aus

Versand

3 Versand

Das Medikament erhalten Sie am nächsten Werktag

Hier können Sie ein Rezept gegen eine bakterielle Vaginose anfordern. Das Medikament erhalten Sie am nächsten Werktag. Die ärztliche Gebühr beträgt €19.


Schnell & bequem

Unser Service hilft Ihnen, wertvolle Zeit zu sparen. Die Ärzte bei DrEd sind für Sie da, ohne Termin und Wartezeit.

Medikament wählen

Sie beantworten einen kurzen Fragebogen und wählen Ihr Medikament. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Behandlung am besten für Sie geeignet ist, können unsere Ärzte Ihnen eine Empfehlung machen.

Einer unserer Ärzte stellt Ihr Rezept aus

Einer unserer Ärzte prüft und verschreibt Ihr Medikament.

Kostenlose Lieferung direkt zu Ihnen

Wir kümmern uns für Sie um die Einlösung des Rezepts und Sie erhalten Ihr Medikament von einer Versandapotheke direkt zugeschickt. Eine neutrale und unauffällige Verpackung schützt Ihre Privatsphäre.

Alle Sprechstunden Schließen

Absolut vertraulich

Ihre Informationen sind bei uns sicher

Falls Sie Fragen haben oder mehr Informationen benötigen, können Sie uns gerne anrufen unter der 040 / 8740 8254 oder eine Nachricht an kontakt@dred.com schreiben.
Alle Sprechstunden Schließen

Kostenloser Versand

Alle Bestellungen vor 15 Uhr werden noch am selben Werktag verschickt.

Medikamentenlieferung

Voraussichtlicher Zeitpunkt der Lieferung Ihres Medikaments:

Voraussichtlicher Zeitpunkt der Lieferung Ihrer Antibabypille:

KOSTENLOS
Neutrale Verpackung

Sie erhalten Ihr Medikament in einer neutralen und unauffälligen Verpackung.

Alle Sprechstunden Schließen

1.000.000 zufriedene Patienten

DrEd ist eine Arztpraxis, der Sie vertrauen können. Seit 2011 haben wir über 1.000.000 Patienten behandelt.

Alle Sprechstunden Schließen