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Die Wechseljahre können für Frauen mit körperlichen und psychischen Beschwerden einhergehen. Während manche Frauen mit diesen Beschwerden alleine gut zurechtkommen, leiden andere Frauen deutlich unter ihren Wechseljahresbeschwerden.

Wenn die Symptome der Wechseljahresbeschwerden zu stark werden, kann eine Hormonersatztherapie dabei helfen, diese zu reduzieren. Es steht eine Vielzahl verschiedener Hormonersatzpräparate zur Verfügung, sodass bei der Auswahl eines Medikaments auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden kann.

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Was ist die Hormonersatztherapie?

Unter der Hormonersatztherapie (HET) versteht man gewöhnlich die Zufuhr weiblicher Sexualhormone bei Frauen in den Wechseljahren.

In der fruchtbaren Phase des Lebens produzieren Frauen vor allem in den Eierstöcken sowie Brüsten und in geringerem Umfang in anderen Geweben wie den Nebennieren oder dem Fettgewebe die weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Gesteuert wird die Produktion dieser Hormone hauptsächlich von der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und einem angrenzenden Teil des Zwischenhirns, dem Hypothalamus. Die Menge beider Hormone ist bei fruchtbaren Frauen relativ hoch, schwankt periodisch und bestimmt so den Menstruationszyklus. Außerdem sind weibliche Sexualhormone für eine Reihe weiterer Körperfunktionen verantwortlich.

Die körpereigene Produktion von Östrogen und Progesteron nimmt ab einem gewissen Alter deutlich ab. Diese Phase bezeichnet man als Wechseljahre. Eine HET wird bei Frauen häufig notwendig beim Übergang in die Wechseljahre, da der natürliche Rückgang der Hormonproduktion zu diesem Zeitpunkt viele Abläufe im Körper verändert und sich in Form von typischen Wechseljahresbeschwerden äußern kann. Eine HET kann dazu beitragen, diese Symptome zu lindern, indem die abfallenden Hormonspiegel durch Einnahme von Hormonpräparaten wieder ausgeglichen werden.

Wie trägt die HET zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden bei?

HET-Präparate beinhalten stets ein Östrogen und meist zusätzlich ein Gestagen. Beide Substanzklassen wirken wie die natürlichen weiblichen Sexualhormone. Durch die Einnahme eines HET-Medikaments steigen deshalb die abgesunkenen Hormonspiegel im Körper wieder an. Körperliche Veränderungen, die sich durch die verringerten Hormonspiegel beim Eintritt in die Wechseljahre ergeben, werden so stark abgemildert. Die genauen Wirkmechanismen sind vielfältig und verhältnismäßig komplex. Insgesamt sorgt der medikamentöse Ausgleich der Hormonspiegel aber dafür, dass auch die typischen Wechseljahresbeschwerden deutlich zurückgehen und häufig sogar ganz verschwinden.

Wann ist eine Hormonersatztherapie sinnvoll?

Eine Hormontherapie kann akute Wechseljahresbeschwerden und Spätfolgen wie Osteoporose abmildern oder sogar völlig beseitigen. Der Einsatz der Hormontherapie ist jedoch nach wie vor umstritten, da dabei gleichzeitig Risiken für Nebenwirkungen bestehen.

Besonders in der Anfangszeit der Hormonersatztherapie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhielten viele Frauen eine Therapie ohne individuelle Abwägung des Nutzens und der Risiken, wodurch sich Nebenwirkungen häuften und die Hormonersatztherapie zeitweise stark in Verruf geriet. Heutzutage stehen zum einen verbesserte und schonendere Präparate zur Verfügung. Außerdem ist man dazu übergegangen, einen Hormonersatz nur dann zu geben, wenn triftige Gründe dafür sprechen.

Die beiden Indikationen, bei denen ein Hormonersatz als sinnvoll erachtet wird, sind das Einsetzen der Wechseljahre vor dem 40. Lebensjahr (Klimakterium praecox) und eine übermäßig schwere Belastung durch die körperlichen und psychischen Symptome der Wechseljahresbeschwerden. Die alleinige Prävention einer Osteoporose stellt keinen ausreichenden Grund für eine Hormonersatztherapie dar.

Wann sollte mit einer Hormonersatztherapie begonnen werden?

Es gibt keine allgemeingültige Regel, wann der beste Zeitpunkt für den Therapiebeginn ist. Bei Frauen unter 40 Jahren sollten Wechseljahresbeschwerden normalerweise direkt behandelt werden. Bei Frauen im typischen Alter von ungefähr 50 Jahren muss eine Analyse der persönlichen Situation zeigen, ob eine Therapie sofort begonnen werden kann. Die meisten Nebenwirkungen der Hormonersatztherapie zeigen sich vor allem bei einem späten Behandlungsbeginn, gleichzeitig sind positive Effekte bei einem frühen Behandlungsbeginn teilweise stärker. Falls eine Behandlung gewünscht wird, sollte sie aber in jedem Fall spätestens zehn Jahre nach der letzten Monatsblutung beginnen.

Wie lange sollte eine Hormonersatztherapie angewendet werden?

Wie der Behandlungsbeginn muss auch die Behandlungsdauer individuell festgelegt werden. Frauen mit Klimakterium praecox wird empfohlen, die Behandlung bis zum normalen Eintrittsalter der Wechseljahre fortzuführen. Für alle anderen Frauen sollte zunächst eine Behandlungsdauer von ungefähr fünf Jahren angestrebt werden. Diese Angabe ist jedoch nur eine grobe Orientierung und basiert auf Untersuchungen, nach denen vor allem eine längerfristige Behandlung von zehn Jahren und mehr das Risiko für einige schwere Nebenwirkungen wie Brustkrebs erhöhen kann. Allerdings gilt wie für den Behandlungsbeginn auch für die Therapiedauer, dass die persönliche Situation, die Stärke der Wechseljahresbeschwerden sowie individuelle Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Krebserkrankungen in der Familie oder eigene zurückliegende Krebserkrankungen mit in die Planung der Behandlung einfließen müssen.

Welche Varianten der Hormonersatztherapie gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Hormonersatztherapie durchzuführen. Zuerst ist die Wahl der Wirkstoffe wichtig. Es gibt sogenannte ET-Präparate (Estrogen therapy), die nur aus einem Östrogen bestehen und EPT-Präparate (Estrogen-progesterone therapy), die zusätzlich noch ein Gestagen beinhalten. Gestagen ist ein synthetisches Hormon, das dem körpereigenen Progesteron ähnelt.

Bei EPT-Präparaten kann eine kontinuierliche Gabe erfolgen, bei der durchgehend Östrogen und Gestagen eingenommen werden, oder eine sequentielle Gabe, bei der die Mengen an Östrogen und Gestagen zyklisch variiert werden. Die sequentielle EPT wird oft Frauen empfohlen, die noch eine Monatsblutung haben.

Die Hormonersatztherapie kann je nach Präparat mittels Tabletten, mit Hormonpflastern, Gelen beziehungsweise Cremes, Nasensprays, Vaginalkapseln oder Vaginalringen durchgeführt werden.

Was sind die Risiken einer Hormonersatztherapie?

Die Hormonersatztherapie kann zwar Wechseljahresbeschwerden effektiv mildern, birgt aber auch das Risiko von Nebenwirkungen. Neben leichten Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Spannungsgefühlen in den Brüsten scheinen auch Gallenwegserkrankungen, Venenthrombosen und Schlaganfälle bei Anwendung einer Hormonersatztherapie häufiger aufzutreten.

ET-Mittel erhöhen das Risiko für Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom) und dürfen daher nur von Frauen verwendet werden, deren Gebärmutter bereits entfernt wurde. Andererseits scheint das Brustkrebsrisiko vor allem durch die Verwendung von oralen EPT-Präparaten zu steigen. Gleichzeitig zeigten einige Studien eine Risikoreduktion durch eine Hormonersatztherapie für Darmkrebs, Osteoporose beziehungsweise Knochenbrüche und Diabetes.

Einige der Risiken hängen darüber hinaus von der Art der Anwendung ab und treten beispielsweise bei Hormonpflastern seltener auf als bei oraler Anwendung. Die Risiken für bestimmte Nebenwirkungen sind darüber hinaus abhängig vom Anfangszeitpunkt und der Gesamtdauer der Hormonersatztherapie. Aufgrund der Vielzahl an möglichen positiven und negativen Wirkungen sollten vor Beginn einer Hormonersatztherapie sämtliche Vorerkrankungen und persönliche Risikofaktoren mit dem behandelnden Arzt ausführlich besprochen werden, um sich für die bestmögliche Therapie entscheiden zu können.

Tabletten

Hormonersatzpräparate in Tabletten- oder Pillenform müssen in der Regel einmal täglich eingenommen werden. Es gibt sie sowohl mit als auch ohne Gestagen-Komponente. Tabletten werden über den Magen-Darm-Trakt ins Blut aufgenommen, können sich so im gesamten Körper verteilen und lindern deshalb im Prinzip sämtliche Wechseljahresbeschwerden. Dafür können bei ihnen allerdings auch Nebenwirkungen stärker ausgeprägt sein. Zu den Hormonersatzmedikamenten in Tablettenform gehören unter anderem Kliogest N und Cliovelle sowie deren Nachahmerpräparate. Eine besondere Stellung nimmt das Präparat Tibolon ein. Es enthält zwar nur einen Wirkstoff, dieser wirkt jedoch durch seine besonderen Eigenschaften ähnlich wie ein kombiniertes Östrogen-Gestagen-Präparat.

Hormonpflaster

Hormonpflaster werden auf eine unauffällige Hautpartie wie beispielsweise die Hüfte aufgeklebt und in einem festen Rhythmus nach ein paar Tagen gewechselt. Die Wirkstoffe in den Pflastern werden über die Haut langsam und kontinuierlich aufgenommen. Dadurch gibt es normalerweise weniger Schwankungen im täglichen Hormonspiegel als bei Hormontabletten, wodurch Pflaster vor allem bei empfindlichen Frauen besser verträglich sein können. Andererseits können Hormonpflaster in seltenen Fällen Hautreizungen hervorrufen. Wie Hormontabletten entfalten auch Hormonpflaster ihre Wirkung gegen so gut wie alle Wechseljahresbeschwerden. Ein typisches Hormonpflaster stellt Estramon conti dar.

Cremes und Gele

Hormoncremes und -gele können je nach Präparat sowohl äußerlich als auch teilweise in der Scheide angewendet werden. Heutzutage haben Cremes und Gele vor allem einen Vorteil bei der Behandlung lokaler Wechseljahresbeschwerden wie häufigen vaginalen Infektionen oder trockener Scheide. Da die Hormone aus Cremes und Gelen nur in geringer Dosis vom Körper aufgenommen werden, sind sie zwar für die Behandlung ausgeprägter Ganzkörperbeschwerden eher nicht geeignet, allerdings weisen sie auch ein deutlich geringeres Nebenwirkungsrisiko als Hormontabletten auf. Ein bekannter Vertreter der Cremes zur Hormonersatztherapie ist Estriol Wolff Vaginalcreme.

Vaginalkapseln und Vaginalringe

Sowohl Vaginalkapseln als auch Vaginalringe werden ähnlich wie ein Tampon in die Scheide eingeführt und geben dort ihre Hormone an die Scheidenschleimhaut ab. Ihre Wirkung ist wie bei Vaginalcremes hauptsächlich lokal. Insgesamt stellen sie eine mögliche Alternative zu Vaginalcremes und -gelen dar.

Nasensprays

Auch per Nasenspray kann Östrogen aufgenommen werden. Die Anwendung erfolgt hier einmal täglich. Da verfügbare Nasensprays lediglich ET-Präparate sind, ist ihre Anwendung aber nur bei Frauen möglich, deren Gebärmutter bereits entfernt wurde.

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