In dieser Sprechstunde können Sie sich über Behandlungsmöglichkeiten informieren, wenn Sie an Hirsutismus, also übermäßigem Haarwuchs, leiden. Sollte eine Behandlung für Sie in Frage kommen, können unsere Ärzte Ihnen ein Rezept für Vaniqa Creme verschreiben. Vaniqa enthält den Wirkstoff Eflornithin, der die Ursache für den Haarwuchs an der Wurzel behandelt.

Das Rezept schicken wir an eine Versandapotheke, die Ihnen das Medikament am nächsten Werktag an Ihre Wunschadresse liefert. Ausführliche Behandlungshinweise finden Sie in Ihrem DrEd Konto.

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Michel Wenger
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Was ist Hirsutismus?

Bei Hirsutismus handelt es sich um einen verstärkten Haarwuchs bei der Frau, der sowohl das Gesicht als auch andere Körperregionen betreffen kann. Viele Frauen empfinden die Behaarung als eine Belastung.

Wie kommt es zum übermäßigen Haarwuchs?

Hirsutismus kann durch einen Überschuss an Androgenen erzeugt werden. Dieser kann erblich bedingt sein und betrifft besonders oft Südländerinnen. Oft kommt es auch bei einem normalen Hormonlevel zu Hirsutismus, da die Haarfollikel mancher Frauen auch auf geringe Hormonmengen stark ansprechen.

Ist Hirsutismus selten?

Die Symptome von Hirsutismus betreffen etwa 5 - 10% aller Frauen und sind somit keineswegs selten.

Kann Hirsutismus ein Krankheitssymptom sein?

In seltenen Fällen kann eine Erkrankung als Ursache für einen plötzlich auftretenden Hirsutismus identifiziert werden. Dies können zum Beispiel Erkrankungen der Eierstöcke wie das polyzystische Ovarialsyndrom sein. Auch bestimmte Tumorarten haben eine Auswirkung auf die Hormonproduktion und können sich durch die Überproduktion von Androgenen und den entsprechenden Haarwuchs bemerkbar machen. Auch Patienten mit Cushing-Syndrom bemerken oft eine Veränderung in ihrer Körperbehaarung. Übergewicht und Insulinresistenz können ebenfalls Faktoren sein, die zu Hirsutismus beitragen. In den meisten Fällen jedoch ist Hirsutismus nicht krankheitsbedingt.

Muss ich zum Arzt gehen?

Sollte Ihr Hirsutismus plötzlich auftreten, obwohl Ihre Pubertät längst abgeschlossen ist, sollten Sie zum Arzt gehen, insbesondere falls Ihr plötzlicher Haarwuchs mit Veränderungen in Ihrer Regelblutung einhergeht. Ein hoher Cholesterinwert im Blut sowie Diabetes können ebenfalls zum Hirsutismus führen, eventuell kann eine Blutuntersuchung angezeigt sein. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Frauen in der Menopause aufgrund der Veränderungen im Hormonhaushalt einen leicht verstärkten Wuchs ihrer Körperbehaarung feststellen.

Tritt Hirsutismus auch als Nebenwirkung von Medikamenten auf?

Manche Medikamente greifen in den Hormonhaushalt ein und können einen verstärkten Haarwuchs zufolge haben. Dazu gehören Spironolacton und das Immunsuppressivum Ciclosporin A. Selten machen Frauen mit der Minipille zur Verhütung die Erfahrung eines leicht verstärkten Haarwuchses.

Sollte ich eine Behandlung durchführen?

Grundsätzlich stellt ein genetisch bedingter Hirsutismus kein medizinisches Problem dar. Viele Frauen empfinden den Haarwuchs jedoch als kosmetisches Problem und als psychische Belastung. Bei hohem psychischen Leidensdruck sollte eine Behandlung durchgeführt werden. Frauen empfinden ihre Behaarung als unterschiedlich störend. Während manche Frauen ihre verstärkte Körperbehaarung als normal ansehen, empfinden andere bereits eine geringere Behaarung als eine seelische Belastung.

Wie kann ich Hirsutismus behandeln?

Bei manchen Frauen hilft die Einnahme einer östrogenhaltigen Verhütungspille, da sie den Überschuss an Androgenen ausgleichen kann. Auch stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Haarentfernung zur Verfügung, wie beispielsweise die Rasur, Laserbehandlung oder Epilation. Manche Frauen empfinden auch die Bleichung der Haare als hilfreich, da sie dadurch weniger sichtbar werden. Bei übermäßiger Behaarung im Gesicht hilft Vaniqa Creme, die Sie in unserer Online-Sprechstunde erhalten können.

Wie wirkt die Creme?

Vaniqa verlangsamt das Wachstum der Haare, bekämpft den Haarwuchs also nicht permanent. Die regelmäßige Anwendung ist zur Aufrechterhaltung der Ergebnisse entsprechend wichtig. Der Wirkstoff in Vaniqa ist Eflorinthin. Er behindert die Wirkung eines Enzyms im Haarfollikel und beeinträchtigt auf diese Weise den Haarwuchs.

Die Creme behandelt folglich nicht den Auslöser, also das Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, welches zum Hirsutismus führt, sondern bewirkt ein schwächeres Wachstum der Haare. Während der Behandlung mit Vaniqa können zusätzlich Methoden der Haarentfernung angewandt werden, Sie sollten nach dem Rasieren jedoch mindestens fünf Minuten warten, bevor Sie Vaniqa auftragen, da es sonst zu Hautreizungen kommen kann.

Kann ich gleichzeitig andere Cremes verwenden?

Sie können wie gewohnt andere Kosmetikprodukte und Pflege- oder Sonnencreme verwenden. Warten Sie einfach nach dem Auftragen von Vaniqa fünf bis zehn Minuten, bevor Sie in Ihrer Hautpflege fortfahren.

Wie schnell wirkt Vaniqa?

Wie schnell Vaniqa wirkt, ist bei allen Frauen leicht unterschiedlich. Generell sollten Sie jedoch innerhalb von 8 Wochen eine deutliche Veränderung ausmachen können. Viele Frauen profitieren von der Behandlung und erreichen eine deutliche Verbesserung des Hautbildes.

Wie oft wird sie aufgetragen?

Vaniqa wird zweimal täglich, jeweils am Morgen und am Abend, aufgetragen.

Für wen ist Vaniqa geeignet?

Vaniqa wirkt effektiv gegen die übermäßige Behaarung im Gesicht. Für andere Körperregionen ist die Creme nicht geeignet.

Wie wende ich die Creme an?

Vaniqa wird nach dem Reinigen und Trocknen der Haut in einer dünnen Schicht aufgetragen und leicht einmassiert. Es sollten keine Reste auf der Haut verbleiben. Wichtig ist, beim Auftragen den Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und Mund zu vermeiden und sich danach gründlich die Hände zu waschen. Damit die Creme richtig wirken kann, sollten Sie Ihr Gesicht mindestens 4 Stunden nach dem Auftragen nicht mehr waschen.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Die Nebenwirkungen der Hirsutismus Behandlung sind davon abhängig, welche Maßnahmen ergriffen werden. Die Behandlung mit Vaniqa kann zum Auftreten und der Verschlechterung von Akne führen, ebenso wie zu Alopezie, Hautreizungen, Hautausschlag, Entzündungen des Haarbalgs und Rötungen.

Viele Methoden zur Haarentfernung können je nach Hauttyp und individueller Empfindlichkeit zu ähnlichen Reizungen der Haut führen. Bei der Einnahme einer östrogenhaltigen Antibabypille, welche aufgrund der ausgleichenden Wirkung des Östrogens bei Androgenüberschuss wirksam sein kann, können weitere Nebenwirkungen auftreten. Besuchen Sie hierzu unsere Seite zur hormonellen Verhütung mit der Pille oder besuchen Sie unsere Sprechstunde für ein Folgerezept.

Behandlung

Art

Methode

Häufigkeit der Anwendung

Vorteile

Nachteile

Vaniqa Creme

verlangsamt das Haarwachstum

das Wachstum der Haare wird am Follikel behindert und somit verlangsamt

zweimal täglich, je morgens und abends

kann zusätzlich zu anderen Methoden angewandt werden

das Resultat stellt sich oft erst nach mehreren Wochen ein

Rasur

Haarentfernung

die Haare werden knapp über der Haut abgeschnitten

je nach Haartyp alle 1 - 3 Tage

billig, unkompliziert zu Hause durchzuführen

muss häufig wiederholt werden, Hautreizungen sind möglich

Epilation

Haarentfernung

die Haare werden mit der Wurzel gezupft

je nach Haartyp alle 1 - 4 Wochen

billig, unkompliziert zu Hause durchzuführen

wird oft als schmerzhaft empfunden, eingewachsene Haare und Hautreizungen sind möglich

Laserbehandlung

Haarentfernung

der Laser zerstört die Haarfollikel

muss je nach Haartyp wiederholt angewandt werden

kann zu einem dauerhaften Ergebnis führen

recht teuer, vor und nach der Behandlung ist direktes Sonnenlicht zu meiden

Haarentfernungscreme

Haarentfernung

ähnlich wie bei der Rasur werden die Haare an der Hautoberfläche entfernt

je nach Haartyp alle 3 - 7 Tage

billig, unkompliziert zu Hause durchzuführen

muss häufig wiederholt werden, Hautreizungen sind möglich

Wachsbehandlung

Haarentfernung

die Haare werden mit der Wurzel gezupft

alle 3 - 4 Wochen

dauerhafteres Resultat als bei der Rasur

wird oft als schmerzhaft empfunden

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an kontakt@dred.com. Wir antworten Ihnen werktags innerhalb von 24 Stunden.

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Super und schneller Service. Ging alles ohne Probleme und super schnell! War sehr zufrieden!

von Anke, 06.05.2016

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Sehr schnelle Bearbeitung und Versand des Medikaments

von Nina, 11.05.2016

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Schnell und sehr kompetent. ohne lange Wartezeit, das finde ich gut ;-))

von Sabine, 18.04.2016