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Genitalwarzen werden durch das humane Papillomavirus ausgelöst, welches beim Geschlechtsverkehr übertragen wird. Es handelt sich bei Genital - oder Feigwarzen um eine sexuell übertragbare Krankheit, die zwar als unangenehm empfunden wird, die aber keine gesundheitliche Gefahr darstellt.
 
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Feigwarzen haben, können Sie unsere Fotosprechstunde besuchen und unser Arzt wird Ihnen eine Diagnose stellen. Sollten Sie bereits eine Diagnose erhalten haben, können wir Ihnen ein Rezept für Wartec oder Aldara ausstellen.
 

✓ Diagnose & Ausstellung des Rezepts kostet €19

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Medikament Preis
Wartec Creme ab €37,60
Aldara ab €89,35

Was sind Genitalwarzen?

Genitalwarzen sind harmlose Warzenformationen, welche den Genitalbereich besiedeln. Sie sind bei Patienten am Penis oder im Analbereich, sowie im Vulva- Vaginal oder Genitalbereich der Frau zu finden. Als Auslöser des Warzenwachstums ist der menschliche Papillomavirus (HPV) bekannt.

Ich habe Feigwarzen - habe ich ein erhöhtes Krebsrisiko?

Obwohl manche Papillomaviren mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung stehen, sind die für die Warzenbildung verantwortlichen Viren meist harmlos.

Wie sehen die Warzen aus?

Die Warzen können rötlich, weiß oder grau-bräunlich in Farbe sein. Die gutartigen Wucherungen treten meist in Gruppierungen auf und können mehrere Zentimeter groß werden.

Wie entstehen die Warzen?

Wenn es beim Geschlechtsverkehr zur Infektion mit bestimmten Papillomaviren kommt, kann die Warzenbildung ausgelöst werden. Während manche Menschen besonders anfällig für das Wachstum dieser Wucherungen sind, bleiben die Warzen bei vielen Menschen trotz Kontakt mit dem Virus aus. Das Risiko einer Infektion mit einem Papillomavirus beträgt bis zu 80%, es kommt jedoch nur bei 1-2% der Betroffenen zum Wachstum von Genitalwarzen.

Wieviel Zeit vergeht zwischen Virusinfektion und Warzenbildung?

Die Warzen müssen nicht unbedingt direkt nach der Infektion auftreten, sondern können auch noch lange Zeit nach dem Eindringen des Virus in den Körper ihre Entwicklung beginnen. Die Warzen entstehen meist dann, wenn oberflächliche Verletzungen der Haut, wie beispielsweise beim Geschlechtsverkehr entstandene Abschürfungen, den geeigneten Nährboden für das Wachstum bieten. Feigwarzen entstehen frühestens innerhalb einiger Wochen, unter Umständen aber auch Monate oder Jahre nach der Infektion mit dem Papillomavirus.

Ich habe Feigwarzen - muss ich mit meinem Partner darüber reden?

Sollte bei Ihnen die Diagnose von Feigwarzen gestellt worden sein, sollten Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin davon unbedingt in Kenntnis setzen. Da es sich um eine sexuell übertragbare Infektion handelt, ist es möglich, dass auch bei Ihrem Sexualpartner Feigwarzen vorliegen.

Gibt es weitere Symptome?

Abgesehen von den äußerlich sichtlichen Wucherungen gibt es oftmals keine weiteren Symptome, weshalb viele Patienten die Warzen zunächst nicht bemerken. Es kann jedoch zu Jucken und Brennen kommen. Die Reibung während des Geschlechtsverkehrs kann die Warzen reizen und zu leichten Blutungen führen. Bei Frauen wird gelegentlich Ausfluss beobachtet.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Meist genügt es, wenn der Arzt sich die betroffenen Hautarreale betrachtet, um eine Diagnose zu stellen. DrEd bietet eine Fotosprechstunde zu diesem Thema. Über Ihre sichere Patientenakte mit DrEd können Sie ein Foto hochladen, welches unser Arzt dann analysieren wird. Sollte es sich um Genitalwarzen handeln, sind wir in der Lage, Ihnen ein Rezept für die weitere Behandlung auszustellen. Das Rezept können Sie entweder selbst in der Apotheke einlösen oder von uns direkt an eine Versandapotheke senden lassen, sodass Sie Ihr Medikament nach Hause geliefert bekommen.

Was ist nach Stellung der Diagnose zu beachten?

Hat sich der Verdacht auf Feigwarzen bestätigt, so empfiehlt es sich, weitere sexuell übertragbare Krankheiten wie Chlamydien, Gonorrhö und HIV auszuschließen und entsprechende Tests durchzuführen. Bei zukünftigem Geschlechtsverkehr sollten Sie ein Kondom verwenden, um Ihren jeweiligen Partner vor der Infektion zu schützen. Auch bei Verwendung eines Kondomes kann eine Ansteckung jedoch nicht zu 100% ausgeschlossen werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt keine 'beste Behandlung' um Feigwarzen zu entfernen, da sie in sehr unterschiedlichen Formen, Größen, Typen und an verschiedenen Teilen des Körpers vorkommen können. Daher bieten wir Ihnen hier einen Überblcik über alle Behandlungsmöglichkeiten.

Die Dauer der Behandlung kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. Manchmal dauert es einige Monaten und mehrere Arztbesuche bis die Feigwarzen erfolgreich behandelt sind.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Genitalwarzen zu behandeln. Zum Einen gibt es Methoden, welche der Patient selbst zuhause anwenden kann, wie beispielsweise Cremes. Zum Anderen gibt es verschiedene Methoden, die Warzen vom Arzt entfernen zu lassen, zum Beispiel durch Vereisen oder eine Lasertherapie, welche ebenfalls die Warzen zerstört. Eine weitere Möglichkeit ist die operative Entfernung durch die Kürettage. Die Auswahl der Methode richtet sich nach dem Ausmaß und der Verbreitung der Warzen, sowie dem Wunsch des Patienten. Obwohl sich die Warzen in vielen Fällen von selbst innerhalb einiger Monate wieder zurückbilden bevorzugen die meisten Patienten eine Therapie.

Wie kann man Genitalwarzen am besten entfernen?

Ein erster Tip: Benutzen Sie keine im Handel käuflichen Cremes, da diese meist ausschließlich zur Behandlung normaler Warzen geeignet sind und nicht für Genitalwarzen.

Leider sind Feigwarzen nicht immer einfach zu behandeln und in den meisten Fällen geht dies nur mit rezeptpflichtigen Medikamenten, die Ihr Dermatologe oder Ihr (Online-) Arzt ausstellen kann.

Je nach Art der Warzen, der betroffenen Körperstelle und dem Zustand Ihres Immunsystem wird Ihr Arzt entscheiden, welche Behandlungsmethode für Sie geeignet ist.

Topische Medikamente

Topische Medikamente (lokale Anwendung wie Cremes) sind die wohl gängigste Behandlungsmethode bei Feigwarzen. Da es viele Arten von Genitalwarzen gibt, gibt es auch ebenso viele Cremes, die auf unterschiedliche Weise wirken.

Es könnte sogar sein, dass Ihr Körper auf eine Creme überhaupt nicht anspricht und Sie das Produkt wechseln müssen.

Ihnen stehen generell folgende Salben zur Verfügung:

  • Podophyllotoxin (auch als Wartic® bekannt), löst die Warzen auf und wird insbesondere bei kleinen Warzen empfohlen. Es kann zu leichten Hautreizungen kommen.
  • In manchen Fällen kann Ihr Arzt eine Creme aus grünem Tee-Extrakt (sinecatchins) verschreiben. Diese eignet sich insbesondere für externe Warzen an den Genitalien und am After. Während es noch Unklarheiten über die genaue Wirkung gibt, haben Studien eine sehr hohe Effektivität bewiesen.

Bitte verwenden Sie Aldara oder Warticon Creme nicht auf offenen genitalen Wunden. Diese können in die Blutbahn gelangen und zu starken Nebenwirkungen führen.

Wie wirkt Wartec?

Der Wirkstoff in Wartec ist Podophyllotoxin, ein Spindelgift, welches das Absterben des Warzengewebes bewirkt.

Wie wird Wartec angewandt?

Wartec wird während drei aufeinanderfolgenden Tagen, zweimal täglich morgens und abends, auf die Warzen aufgetragen. Sollten nach der Behandlung weiterhin Warzen vorhanden sein, so kann eine Woche nach der letzten Anwendung eine weitere dreitägige Behandlung angezeigt sein. Für eine großflächige Behandlung eignen sich diese Medikamente nicht.

Wie wirkt Aldara?

Aldara ist eine Creme mit dem Wirkstoff Imiquimod. Dieser Wirkstoff verändert die Reaktion des Immunsystems auf die Warzen und bewirkt, dass das Immunsystem die zur Warzenbildung führenden Viren, sowie die Warzen selbst, effektiv bekämpfen kann.

Chirurgische Behandlung

Auch die chirurgische Behandlung kann von Fall zu Fall unterschiedliche Resultate erzeugen.

Chirurgisch stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Kryochirurgie oder Kryotherapie:friert Genitalwarzen mit flüssigem Stickstoff und tötet die darin liegenden Zellen
  • Electrocauterisation oder Elektrokauter: verbrennt die Warzen mit Strom
  • Laser-Therapie: zerstört die Warzen mit Laser-Licht
  • Chirurgische Entfernung oder in anderen Worten: das Ausschneiden der Warzen mit einem Skalpell

Ein chirurgischer Eingriff sollte das Warzenproblem generell beheben. Es besteht aber die Gefahr, dass die Warzen zurückkehren und mehrere Therapie-Sitzungen abgehalten werden müssen.

Vermeiden Sie den Geschlechtsverkehr solange die Therapie anhält und warten Sie, bis die Haut vollständig geheilt ist. Für hartnäckige oder komplizierte Warzeneignet sich vor allem die Laser-Therapie.

Alternative Möglichkeiten

Wenn die oben genannten Behandlungen versagt haben, gibt es noch andere Möglichkeiten zur Behandlung von Genitalwarzen, wie z.B. die Injektion von antiviralen Medikamenten direkt in die Warze (sie greifen das verursachende Virus an).

Eine weitere Option ist eine chemische Behandlung (thrichloroacetic Säure oder TCA), welche die Warze sozusagen verbrennt. Dies sollte nur von Ihrem Arzt ausgeführt werden, damit eine Beschädigung der gesunden Haut vermieden wird.

TCA gilt gleichzeitig als die sicherste Behandlung bei schwangeren Frauen und wird generell bei kleineren, sich hart anfühlenden Warzen empfohlen. Nach der Anwendung kann ein intensives Brennen für etwa 5 bis 10 Minuten empfunden werden.

Die beste Behandlung

Generell eignen sich Cremes besser für weiche, und eine chirurgische Option bei harten Warzen. In manchen Fällen wird Ihr Arzt eine Kombination beider Behandlungen anwenden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Aber wie bereits erwähnt gibt es keine 'beste Methode', um sich von Feigwarzen zu befreien. Was bei dem einen schnell und effektiv wirkt, kann wiederum zu weniger erfolgreichen Ergebnissen bei anderen führen.

Die Heilung von genitalen Entzündungen und Wunden kann Monate dauern, daher ist Geduld, sowie eine korrekte Einhaltung der Therapie sehr wichtig.

Welche Nebenwirkungen hat Wartec?

Der Wirkstoff in Wartec hemmt die Zellteilung und kann in den umliegenden Hautarrealen zu Reizungen führen. Der Kontakt mit gesunder Haut und Schleimhäuten ist deshalb bei der Anwendung dringend zu vermeiden. Hautreizungen machen sich meist durch Jucken, Stechen oder leichte Schmerzen beim Auftragen der Creme bemerkbar, fallen jedoch üblicherweise schwach aus. Bei starken Schmerzen ist ein Arzt zu Rate zu ziehen.

Welche Nebenwirkungen hat Aldara?

Ähnlich wie bei Wartec kann auch die Anwendung von Aldara zu Reizungen der betroffenen Hautgegenden führen. Selten leiden Patienten zudem unter Kopfschmerzen, Unwohlsein und Muskelschmerzen.

Bei operativen Eingriffen, der Vereisung oder Laserbehandlung, können andere Nebenwirkungen auftreten. In diesen Fällen wird Ihr behandelnder Arzt Sie vor der Behandlung über Risiken und Nebenwirkungen aufklären.

 

Anwendung

Wirkweise

Eignung

Wartec

wird zuhause vom Patienten aufgetragen; Behandlungsdauer: 3 Tage

der Wirkstoff in Wartec ist ein Spindelgift, welches zum Absterben des Warzengewebes führt

nicht bei großflächiger Verbreitung der Warzen geeignet

Aldara

wird zuhause vom Patienten aufgetragen; dreimal pro Woche bis die Warzen abgeheilt sind ( meist 8-12 Wochen)

der Wirkstoff in Aldara führt zu einer veränderten Reaktion des Immunsystems auf die Warzen; das Immunsystem kann so Warzen und Viren effektiv bekämpfen

nicht bei großflächiger Verbreitung der Warzen geeignet

Laserbehandlung/ Vereisung/Kürettage

einmaliger Eingriff beim Arzt

je nach Therapie werden die Warzen auf unterschiedliche Weise entfernt

auch dann geeignet, wenn sich die Warzen bereits ausgebreitet haben

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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