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Mit dem Rauchen aufzuhören ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Mit modernen Medikamente lassen sich jedoch heute hohe Erfolgsquoten erzielen. Dabei vermindern Medikamente, wie Champix Entzugserscheinungen und lindern das Verlangen nach einer Zigarette.

Wenn Sie dauerhaft mit dem Rauchen aufhören möchten, können Sie sich im Rahmen einer Sprechstunde informieren.

Anschließend können wir Ihnen, falls gewünscht, eine Behandlung mit Champix zur Unterstützung der Raucherentwöhnung anbieten.

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Medikament Dosierung Packungsgröße Preis
Champix Starterpack 0,5mg / 1mg 53 Tabletten 108,60

Rauchen in Deutschland

21% der Frauen und 31% der Männer in Deutschland rauchen (laut Statistik im Spiegel). Über 70 Prozent aller Raucher wollen mit dem Rauchen aufhören, doch sie schaffen es nicht. Oft wird das Ausmaß der psychischen und physischen Abhängigkeit unterschätzt.

Viele haben schon mehrmals versucht aufzuhören. Wer das Rauchen nur durch Willenskraft aufgibt, ist zwar zu bewundern, aber die langfristigen Chancen Nichtraucher zu bleiben sind nicht allzu gut. Nur drei bis fünf Prozent derjenigen Raucher, die so aufhören zu rauchen, sind nach einem Jahr noch Nichtraucher.

 Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Rauchen und der Rauchentwöhnung. Sie können sich über unseren Service und das Medikament Champix informieren.

Warum fällt es vielen Rauchern so schwer Nichtraucher zu werden?

Viele Raucher unternehmen zahlreiche unerfolgreiche Versuche, Ihre Angewohnheit aufzugeben. Das liegt daran, dass es sich beim Rauchen bekannterweise nicht nur um eine bloße Angewohnheit, sondern eine psychische und körperliche Abhängigkeit handelt. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau, brauchen die meisten Raucher im Durchschnitt sechs Versuche, bis sie Nichtraucher sind. Die unerfolgreichen Versuche führen oft zu Frustration und Enttäuschung.

Nikotin ist ein Nervengift. Es erreicht nach circa sieben Sekunden das Gehirn. Dort heftet es sich an bestimmte Rezeptoren und es kommt unter anderem zur Freisetzung von Dopamin: Dieser Nervenbotenstoff löst beim Raucher ein Belohnungsgefühl aus und er fühlt sich kurzzeitig entspannt. Wenn der Dopamin-Spiegel wieder fällt, hat man Entzugserscheinungen: Man ist nikotinabhängig.

Problematisch für Raucher, die sich das Rauchen abgewöhnen möchten, sind die alten Gewohnheiten. Viele Raucher haben bestimmte Situationen, in denen sie zur Zigarette greifen. Sie fühlen sich dann entspannter. In Wahrheit ist ihr Körper aber nicht entspannt, denn Nikotin stresst den Körper.

Als erstes muss man sich klar machen, wie hoch die Abhängigkeit einschätzt werden muss. Je mehr man raucht, je früher man am Morgen anfängt, und ob man auch raucht, wenn man krank im Bett liegt.

Je abhängiger man ist, desto mehr körperliche Entzugserscheinungen sind zu erwarten. Hierfür gibt es heutzutage medikamentöse Möglichkeiten, um die Entzugserscheinungen so abzumildern, dass der Nikotinentzug gut funktioniert.

Wie kann ich mich motivieren?

Es gibt viele gute Gründe, aufzuhören. Die erhöhte Krebsgefahr beim Rauchen ist einer davon. Raucher haben unter anderem ein stark erhöhtes Risiko für Blasen- Lungen- und Kehlkopfkrebs. So haben Raucher beispielsweise ein vierfach höheres Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, als Nichtraucher. Ähnlich negativ wirkt sich das Rauchen auf Herz- und Gefäße aus, mit Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Blutgerinnsel und Schlaganfall.

Für viele Raucher ist nicht nur die gesundheitliche, sondern auch die finanzielle Seite des Rauchens problematisch. Wer täglich eine Schachtel Zigaretten für 5€ raucht, gibt jeden Monat etwa 150€ für Zigaretten aus. Im Jahr belaufen sich die Kosten bereits auf 1825€, für viele der Betrag eines Monatsgehaltes.

Auch wer Kinder hat oder haben möchte, hat einen sehr guten Grund nicht mehr zu rauchen, da Kinder rauchender Eltern öfter unter Asthma leiden. Das Rauchen in der Schwangerschaft kann dem Baby ebenfalls erheblichen Schaden zufügen. Einer Studie der Universität Münster belegt, dass Säuglinge, deren Eltern rauchen, ein achtfaches Risiko für plötzlichen Kindstod haben.

Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rauchentwöhnung?

Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg einer Entwöhnung sind der feste Wille und der starke Wunsch, mit dem Rauchen dauerhaft aufzuhören. Sie sollten sich gut überlegen, was Ihre Hauptmotivation ist, und warum Sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Auch eine gute ärztliche Betreuung und der Kontakt mit einer Gruppe von Rauchern in der Rauchentwöhnung wirkt sich positiv auf den Erfolg beim Nichtrauchen aus.

Was sind die Symptome des Rauchentzuges?

Die Entzugserscheinungen beim Rauchen sind sowohl körperlicher als auch psychischer Art. Wenn Sie über Ihr Rauchverhalten nachdenken, erkennen Sie sicher, dass Sie in bestimmten Situationen besonders oft zur Zigarette greifen. Dieses Wissen kann Ihnen sehr behilflich sein und Sie können versuchen, diese Situationen möglichst zu umgehen und eine persönliche Strategie fürs Nichtrauchen zu entwickeln. Während der Rauchentwöhnung sind neue Nichtraucher oft gereizt, ungeduldig und depressiv, da das Belohnungs- und Entspannungsgefühl des Nikotins ausbleibt.

Der Entzug kann auch zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen, sowie Zittern und Kopfschmerzen führen. Wie lange diese Entzugserscheinungen anhalten, ist von Raucher zu Raucher unterschiedlich. Meist lassen diese Symptome innerhalb einer Woche nach, der Drang zu rauchen jedoch bleibt meist über längere Zeit bestehen und so kann es auch nach mehreren rauchfreien Monaten manchmal noch zum Rückfall kommen.

Was hilft gegen die Entzugserscheinungen?

Nikotinpräparate können dabei helfen, nicht zu rauchen. Sie fördern jedoch gleichzeitig weiterhin die Nikotinsucht, da das Nervengift weiterhin konsumiert wird. Sie können in der Anfangsphase des Nichtrauchens gute Dienste leisten und werden meist je nach dem vorherigen Rauchverhalten dosiert und dann allmählich abgesetzt. Nach Infomationen des deutschen Krebsforschungszentrums wurde die Effektivität der Nikotinersatztherapie jedoch lange überschätzt, und Teilnehmer eine Studie des Instituts für Therapieforschung in München zeigten keine verbesserten Erfolgschancen bei der Einnahme von Nikotin.

Was ist an Champix anders?

Eine andere Möglichkeit der Therapie ist Champix. Dieses Präparat enthält Vareniclin und ist nikotinfrei. Der Wirkstoff Vareniclin besetzt die Rezeptoren des Nervensystems, die beim Rauchen auf das Nikotin ansprechen. Während normalerweise der Botenstoff Dopamin freigesetzt würde, bleibt diese Wirkung während der Einnahme von Champix aus und das Wohlgefühl beim Rauchen kann nicht erzeugt werden. Gleichzeitig jedoch mindert Vareniclin die Entzugserscheinungen und das Bedürfnis zu rauchen. Champix hilft dabei, kein Nikotin mehr aufzunehmen und erleichtert den Entzug.

Was ist die Erfolgsquote bei der Entwöhnung mit Champix?

Die vom Hersteller Pfizer durchgeführte Studie zur Effektivität von Champix zeigte einen guten Erfolg bei der Entwöhnung mit Hilfe des Präparates. Von allen Studienteilnehmern, die während ihres Entzuges Champix einnahmen, waren 40 Wochen später noch 23% Nichtraucher, während nur 9% der Teilnehmer, die anstelle von Champix ein Plazebo einnahmen, (wirkstofffreie Tablette) zu diesem Zeitpunkt noch rauchfrei lebten. Champix erhöht damit klar die Erfolgschance Ihrer Entwöhnung.

Was bietet DrEd?

Wenn Sie unsere Sprechstunde besuchen, werden Sie zunächst unseren Fragebogen ausfüllen. Unser Online-Arzt wird anhand Ihrer Antworten entscheiden, ob Sie für eine Behandlung in Frage kommen, und ob Champix für Sie eine geeignete Hilfe zur Rauchentwöhnung ist. Wenn Champix das Richtige für Sie ist, wird unser Arzt Ihnen ein Rezept ausstellen, welches wir je nach Wunsch entweder an Sie verschicken, oder an eine Versandapotheke weiterleiten, sodass Sie Ihr Medikament per Post zugesandt bekommen.

Warum nimmt nicht jeder Raucher Champix?

Champix ist verschreibungspflichtig und kann Nebenwirkungen, insbesondere Übelkeit, hervorrufen. Deshalb wird es vor allem Rauchern empfohlen, die bereits einen oder mehrere erfolglose Versuche, nicht zu rauchen, hinter sich haben. Auch ist dieses Medikament nicht für Jugendliche unter 18 Jahren zugelassen.

Gibt es eine billigere Alternative zu Champix?

Nikotinpräparate sind billiger, allerdings auch wesentlich weniger effektiv in der Rauchentwöhnung. Die Kosten von Champix sind allerdings auf lange Sicht, verglichen mit den laufenden Ausgaben eines Rauchers, vergleichsweise gering.

Wie läuft die Rauchentwöhnung mit Champix ab?

Champix wird meist über 12 Wochen eingenommen. Die Einnahme sollte bereits mindestens eine Woche vor dem Termin für die letzte Zigarette beginnen.

Was sollte ich noch während der Entwöhnung beachten?

Manchen Rauchern hilft es, Sport zu treiben. Sport verschafft nicht nur Ablenkung, sondern kann dazu beitragen, den Drang zu rauchen zu verringern. Während einer Studie der englischen Universität Exeter empfanden Raucher, die 15 Stunden kein Nikotin zu sich genommen hatten, nach dem Sport einen geringeren Drang zu rauchen, als körperlich inaktive Teilnehmer der Studie. Der genaue Zusammenhang zwischen Sport und dem verringerte Drang zu rauchen ist unbekannt, es wird jedoch vermutet, dass die Ausschüttung von Dopamin beim Sport sich positiv auswirkt. Sport beugt auch der von Rauchern oft gefürchteten Gewichtszunahme nach dem Aufhören vor.

Wie vermeide ich Rückfälle?

Wann Sie am ehesten zur Zigarette greifen, wissen Sie selbst am besten. Entwickeln Sie eine Strategie, diese Situationen zu umgehen. Viele Raucher stellen fest, dass Sie unter dem Einfluss von Alkohol besonders anfällig für eine Rückkehr zum Rauchen sind. Sie sollten also im Umgang mit Alkohol Vorsicht walten lassen, um Ihren Therapieerfolg nicht unnötig zu gefährden.

Es ist gleichzeitig wichtig, sich genauer über die Krankheiten zu informieren, die durch das Rauchen verursacht werden, damit man sich eine Vorstellung davon machen kann, was auf einen zukommen kann.

Diese sind neben Herz-Kreislauferkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Diabetes mellitus, Krebs, Erblindung (altersabhängige Makuladegeneration) und Asthma.

Aus einer chronischen Bronchitis kann sich mit der Zeit eine chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD) entwickeln.  Diese führt bei Rauchern letztlich zu einem Lungenemphysem oder einer irreparablen Schädigung der rechten Herzkammer. Auch Erektionsstörungen sind eine typische Folge des Rauchens, weil Rauchen die Durchblutung verschlechtert. Haarausfall steht ebenfalls in Verbindung mit Rauchen.

Die im Zigarettenrauch enthaltenen Schadstoffe gelangen in den Blutkreislauf. Das Herz muss stärker arbeiten, um den Sauerstoff zu den Organen zu befördern. Bluthochdruck ist die Folge und auch die gefährliche Arterienverkalkung wird gefördert. Das Blut wird zähflüssiger und neigt zu Blutgerinnseln, wodurch eine ernsthaft erhöhte Schlaganfall-Gefahr besteht. Diese ist doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern.

Welche Behandlung ist für mich geeignet?

Welche Behandlung für Sie die beste ist, ist davon abhängig, wie lange Sie bereits rauchen und wieviele Zigaretten Sie pro Tag rauchen. Auch das Alter spielt eine Rolle, da Jugendliche kein Champix einnehmen dürfen.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es?

Jeder Raucher muss für sich den besten Weg ins rauchfreie Leben finden. Generell lässt sich immer wieder feststellen, dass Selbsthilfegruppen und das Aufhören zusammen mit anderen eine große Hilfe sein können. Es ist wichtig, Situationen zu meiden, in denen man automatisch zur Zigarette greift. Es hilft auch, neue Tätigkeiten in den Alltag einzubauen, um sich vom Rauchen abzulenken und alte Verhaltensmuster zu durchbrechen.

Helfen Akupunktur und Naturheilmethoden?

Manche Raucher empfinden Heilmethoden wie Akupunktur und Hypnose als hilfreich, ihr Nutzen ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt.

Welche Nebenwirkungen treten bei der Rauchentwöhnung auf?

Zunächst werden Sie feststellen, dass das Nichtrauchen selbst Nebenwirkungen in Form von Entzugserscheinungen hervorrufen wird. Darüber hinaus können Medikamente, die den Entzug erleichtern, zu Nebenwirkungen führen.

Häufige Nebenwirkungen bei der Verwendung von Nikotinpräparaten sind Schwindel und Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Schluckauf, Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit, Blähungen und Sodbrennen.

Bei Rauchern, die Ihrer Sucht mit Champix ein Ende setzten, wurden unter anderem die folgenden Nebenwirkungen beobachtet: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, abnormale Träume, Übelkeit, gesteigerter Appetit, Geschmacksveränderungen, Mundtrockenheit, Schläfrigkeit, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Völlegefühl, Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen, Blähungen; einige dieser Nebenwirkungen sind auf den Entzug zurückzuführen und betreffen auch die Rauchentwöhnung ohne Hilfsmittel.

Medikament Wirkung

Nachteile

Vorteile

Champix

enthält Vareniclin, verringert Entzugserscheinungen und die Genusswirkung der Zigaretten

nicht für Jugendliche geeignet, kann Nebenwirkungen haben, weniger preisgünstig

verringert Entzugserscheinungen ohne Nikotinaufnahme; der Genuss beim Rauchen wird verhindert; vierfach bessere Erfolgschancen

Nikotinersatztherapie (Pflaster, Kaugummi etc.)

enthält Nikotin, stellt Entzugserscheinungen ab

erhält die Nikotinsucht,

preisgünstig,

Bupropion (Markenname Zyban)

Bupropion ist ein Antidepressivum

stärkere Nebenwirkungen und Wechselwirkungen; Wirksamkeit, Erfolgsquote laut Stiftung Warentest nicht höher als bei anderen Methoden (oder Plazebo)

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Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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