DrEd
Lieferung am nächsten Werktag
DrEd Trustpilot.de 9.0 / 10 Wertung
Malaria ist in vielen Urlaubsländern weit verbreitet. Reisende, die betroffene Regionen besuchen, wird oft eine Malariaprophylaxe mit Tabletten empfohlen. Dadurch kann das Risiko einer Infektion mit der potentiell tödlichen Erkrankung reduziert werden.

Im Rahmen dieser Sprechstunde können wir Sie ärztlich beraten und wenn erforderlich ein Rezept für Malarone®, Doxycyclin oder Lariam® zur Malariaprophylaxe ausstellen.
Damit Ihre Bestellung rechtzeitig ankommt, prüfen Sie bitte unsere Öffnungszeiten über die Feiertage
✓ Diagnose & Ausstellung des Rezepts kostet €19

✓ Das Medikament erhalten Sie am nächsten Werktag

Medikament Packungsgröße Dauer der Behandlung Preis
Malarone 12 Tabletten 3 Tage €68,39
Lariam 8 Tabletten 2 Wochen €57,76
Doxycyclin 40 Tabletten 10 Tage ab €24,94
Malarone 24 Tabletten 15 Tage €136,78
Malarone 36 Tabletten 27 Tage €205,17
Lariam 16 Tabletten 10 Wochen €115,52
Doxycyclin 60 Tabletten 30 Tage ab €37,41

Weitere Preise

Was ist Malaria?

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch sogenannte Plasmodien (winzige Parasiten) ausgelöst wird. Diese werden durch eine bestimmte Mückenart übertragen. Die sogenannte Anophelesmücke tritt besonders in der Dämmerung und bei Nacht auf und infiziert die Betroffenen bereits mit einem einzigen Stich.

Es gibt verschiedene Malaria-Erreger:

  • Plasmodium falciparum
  • Plasmodium vivax
  • Plasmodium malariae
  • Plasmodium ovale
  • Plasmodium knowlesi

Dabei sind Plasmodium falciparum und Plasmodium vivax die häufigsten Erreger. Plasmodium knowlesi gibt es nur in Südostasien.

Welche Arten von Malaria gibt es?

Es gibt drei verschiedene Arten von Malaria:

  • Malaria tertiana
  • Malaria quartana
  • Malaria tropica

Im Gegensatz zu den ersten beiden Malariaformen verläuft Malaria tropica meist mit schweren Komplikationen (Kreislaufkollaps, Nierenversagen, Schock oder Lungenödem). Häufig kommt es zu Rückfällen und unregelmäßigen Fieberschüben.

Malaria tertiana hat häufig einen gutartigen Verlauf und eine Heilung tritt meist nach 3 Wochen ein. Bei Malaria quartana sind es bis zu 8 Wochen, wobei es bei einer Nicht-Behandlung innerhalb von einem Jahr zu Rückfällen kommen kann.

Was ist eine Malaria Prophylaxe?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt für bestimmte Regionen eine medikamentöse Malaria Prophylaxe. Das bedeutet, dass man vorbeugend Medikamente zur Verhinderung einer Malaria-Infektion einnimmt. Teilweise wird diese Methode auch als Malaria Impfung bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist. Da bei der Prophylaxe lediglich Tabletten über einen bestimmten Zeitraum eingenommen werden, unterscheidet sie sich grundlegend von einer Malaria Impfung, die eher eine Immunisierung sein würde.

Es gibt verschiedene Arzneimittel, die zur Malaria Prophylaxe verwendet werden können. Die gängigsten sind Malarone, Lariam und Doxycyclin. Der Arzt wählt ein geeignetes Medikament je nach Erregervorkommen im jeweiligen Reisegebiet aus.

Bei den meisten dieser Arzneimittel wird die Einnahme eine Woche vor Abreise begonnen, während des Aufenthalts fortgesetzt und nach der Rückkehr noch eine gewisse Zeit lang weiter durchgeführt. Genaue Informationen über die richtige Einnahme und Dosierung finden Sie auf den jeweiligen Medikamentenseiten.

Welche Gebiete sind von Malaria betroffen?

Malaria kommt am häufigsten in Afrika, Asien und Südamerika vor. Die Weltgesundheitsorganisation WHO unterteilt die Malaria-Gebiete in verschiedene Risikozonen. Man unterscheidet zwischen Regionen mit keinem, geringem und hohem Infektionsrisiko. Für jedes Gebiet gibt es eigene Prophylaxe-Empfehlungen. Diese sind unter anderem von der Region, aber auch von der Reisezeit, aktuellen Entwicklungen und der individuellen Reiseplanung abhängig.

Die meisten Großstädte sind im Allgemeinen malariafrei. Auch in Höhenlagen über 2000 Meter besteht ein sehr geringes Risiko. Die Trockenzeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da das Infektionsrisiko in dieser Zeit sinkt.

Wie kann ich Malaria bekommen?

Malaria wird von der sogenannten Anophelesmücke übertragen, die besonders in der Dämmerung und nach Sonnenuntergang aktiv ist. Durch den Stich der Mücke werden die Erreger (Plasmodien) auf den Menschen übertragen und gelangen so in die Blutbahn. Sie befallen anschließend die roten Blutkörperchen und vermehren sich dort. Sind die Erreger vollständig entwickelt, platzt das Blutkörperchen auf und setzt neue Plasmodien frei. Dieser Prozess wiederholt sich immer wieder und verursacht so unregelmäßige Fieberschübe.

Wie gefährlich ist Malaria wirklich?

Man geht davon aus, dass Malaria tropica in 20 Prozent der Fälle tödlich ausgeht. Im Jahr 2010 starben laut WHO insgesamt 655 000 Menschen weltweit an Malaria. Durch den immer stärker werdenden Tourismus erkranken auch zunehmend Reisende an Malaria. 80 Prozent davon an der gefährlichen Variante Malaria tropica.

Was sind die Symptome von Malaria?

Nach einer Ansteckung mit Malaria vergehen oft einige Tage bis sich erste Symptome zeigen. Die sogenannte Inkubationszeit beträgt je nach Art der Malaria ein bis zwei Wochen. Im Außnahmefall kann sie allerdings auch länger sein.

Zu Beginn zeigen sich grippeähnliche Symptome, wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Dazu kommt ein allgemeines Krankheitsgefühl. Die Symptome sind je nach Malariaform unterschiedlich und müssen folgendermaßen unterteilt werden:

Malaria tertiana ist durch plötzliches Fieber gekennzeichnet. Darauf folgen rhythmische Fieberschübe alle 48 Stunden mit Schüttelfrost und starker Schweißbildung. Diese dauern im Durchschnitt ungefähr 3 bis 4 Stunden.

Malaria quartana äußert sich durch Fieberschübe in einem Zyklus von 72 Stunden. Zunächst kommt es zu Schüttelfrost, dann zu hohem Fieber und anschließend klingt der Schub mit Schweißausbrüchen ab.

Malaria tropica stellt die gefährlichste Form der Malaria dar. Erste Anzeichen sind Unwohlsein, unregelmäßige Temperatur und Kopf- und Gliederschmerzen. Anschließend kommt es zu Durchfall, Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen, in manchen Fällen auch zu einem Kreislaufkollaps oder Koma.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bei der Einnahme von Malaria-Medikamenten unterscheidet man zwischen vorbeugender Therapie und der Behandlung einer akuten Malaria-Infektion. DrEd bietet lediglich Rezepte für Arzneimittel zur Einnahme als Prophylaxe an. Wenn Sie unter einer akuten Infektion leiden, sollten Sie unbedingt einen Arzt vor Ort aufsuchen.

Medikamentöse Prophylaxe
Es gibt drei verschiedene Medikemente, die von DrEd zur Prophylaxe von Malaria angeboten werden.

Malarone wird zur Prophylaxe von Malaria-Infektionen angewendet. Die beiden in Malarone enthaltenen Wirkstoffe Atovaquon und Proguanilhydrochlorid greifen die Enzyme der Plasmodien an und verhindern auf diese Weise eine Vermehrung der Erreger. Da die Ausbreitung im Körper für den Parasiten überlebenswichtig ist, wird die Infektion bei einer Prophylaxe mit Malarone aufgehalten. Beginnen Sie mit der Einnahme 24 bis 48 Stunden vor der Einreise in ein Malariagebiet. Während des Aufenthalts muss Malarone jeden Tag eingenommen werden. Die Einnahme sollte anschließend 7 Tage nach Verlassen des Gebiets fortgesetzt werden. Erwachsene sollten eine Filmtablette täglich einnehmen. Wenn Sie Malarone kaufen möchten, benötigen sie zunächst ein Rezept.

Lariam enthält pro Tablette 274,09mg Mefloquinhydrochlorid. Das entspricht 250 mg Mefloquin. Der Wirkstoff Mefloquin tötet die Malariaerreger ab, indem er ihre Stoffwechselfunktion stört.
Die empfohlene Dosis für Lariam beträgt 5mg pro Kilogramm Körpergewicht einmal in der Woche. Sie sollten die erste Dosis mindestens eine Woche vor Beginn Ihrer Reise einnehmen. Nach Verlassen des Malaria-Gebiets sollte die Einnahme noch 4 Wochen lang fortgesetzt werden.

Doxycyclin ist ein Antibiotikum zur Malaria Prophylaxe und Behandlung von Malaria. Es kann zur Vorbeugung von Malaria-Infektionen vor und während der Reise in ein Malaria-Risiko-Gebiet verwendet werden. Doxycyclin enthält den Wirkstoff Doxycyclin in Form von Doxycyclin-Monohydrat. Wenn Sie Doxycyclin als Prophylaxe zur Verhinderung einer Malaria-Infektion einnehmen, sollten Sie die Einnahme höchstens über einen Zeitraum von 4 Monaten durchführen. Beginnen Sie 1 bis 2 Tage vor der Abreise mit der Einnahme und führen Sie diese während Ihres Aufenthalts im Malaria-Gebiet fort. Setzen Sie die Einnahme noch 4 Wochen nach Verlassen der Malariaregion fort. Die tägliche Dosis beträgt dabei 100mg.

Wann benötige ich eine Malaria Prophylaxe?

Das Wichtigste bei dieser Entscheidung ist die Risikoeinschätzung. Sie benötigen nicht immer und nicht überall eine Malaria Prophylaxe. Zunächst kommt es auf das jeweilige Reiseziel an.

Die meisten Malaria-Infektionen treten in Afrika in Gebieten zwischen dem nördlichen Südafrika und der südlichen Sahara auf. 40 Prozent der weltweit gemeldeten Malaria-Infektionen treten in Nigeria und der Demokratischen Republik Kongo auf.

In Asien sollten Sie besonders in Myanmar, Laos, Kambodscha, Indonesien und Papua-Neuguinea vorsichtig sein. Hier wird eine Prophylaxe unbedingt empfohlen.

In Südamerika und der Karibik kann es in Teilen von Brasilien und in der Dominikanischen Republik zu einer Infektion mit Malaria kommen. 
Im Allgemeinen gilt, dass Sie immer einen erfahrenen Arzt über Ihr Reiseziel informieren sollten, der Ihnen anschließend einen Therapievorschlag machen kann.

Ein weiterer Faktor ist die Reisezeit. Die Mückenart, die Malaria-Erreger überträgt, kommt am häufigsten in der Nähe von Feuchtgebieten und stehenden Gewässern vor. Besonders hoch ist das Risiko einer Infektion am Ende der sogenannten Regenzeit. Diese ist von Region zu Region unterschiedlich. In dieser Zeit haben sich viele kleine Gewässer gebildet, die den Mücken die Möglichkeit geben ihre Eier abzulegen und sich so sehr schnell zu vermehren.

Sie sollten außerdem auf die Reisedauer und Ihren Reisestil achten. Hierbei unterscheidet man zwischen Kurztrips und einem Langzeitaufenthalt. Der Faktor Reisestil kann bedeuten, dass man entweder in einer Hotelanlage wohnt oder mit dem Rucksack durch das jeweilige Land reist. Man kann davon ausgehen, dass eine kurze Reise in der Trockenzeit mit Unterkunft in einem Hotel ein geringeres Risiko bedeutet als eine mehrmonatige Rucksackreise in der Regenzeit.

Was kann ich selbst tun, um eine Infektion zu verhindern?

Besonders in der Dämmerung und in der Nacht sollten Sie sich möglichst wenig im Freien aufhalten. Zu dieser Zeit ist die Anophelesmücke aktiv und das Risiko einer Infektion verhältnismäßig hoch. Generell gilt, dass Sie auf langärmlige Kleidung und lange Hosen achten sollten. Je weniger nackte Haut freiliegt, desto geringer ist das Risiko eines Stichs.

Sie können außerdem sogenannte Anti-Mücken-Sprays benutzen, die einen chemikalischen Wirkstoff enthalten, der Mücken davon abhält sich dem Körper anzunähern. Die Wirkung dieser Repellents ist allerdings begrenzt und muss stets wiederholt werden. Wenn Sie sich nachts in einem klimatisierten Raum mit geschlossenen Fenstern aufhalten ist das Risiko sehr gering. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie auf Mückengitter oder Mückennetze achten. Auch ein Deckenventilator über dem Bett kann einen gewissen Schutz bieten.

Es ist ebenfalls eine gute Idee Ihre Kleidung und etwaige Mückennetze mit Anti-Mücken-Spray zu impregnieren, um auch hier einen größeren Schutz zu gewährleisten.

Nach Ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet sollten Sie außerdem unbedingt auf typische Symptome achten. Wenn kurz nach der Reise plötzlich Fieber und Kopfschmerzen auftreten, suchen Sie sofort einen Arzt auf und weisen Sie diesen auf Ihre Reise hin.

Gibt es mögliche Nebenwirkungen bei der Malariaprophylaxe?

Wie bei allen Medikamenten können bei der Einnahme zur Prophylaxe von Malaria Nebenwirkungen auftreten. Diese Nebenwirkungen betreffen allerdings nicht jeden Patienten und können in ihrer Ausprägung sehr unterschiedlich sein.

Die häufigsten Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit der Einnahme von Malarone auftreten sind Abdominalschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö und Husten.
Bei der Einnahme von Lariam wurde häufig über weiche Stühle, Diarrhö, Bauchschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Schlafstörungen berichtet.

Doxycyclin kann unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Überempfindlichkeit gegen Sonneneinstrahlung, Wucherung von Candida (Hefepilz) an den Geschlechtsorganen und vaginaler Ausfluss und Juckreiz auslösen.

Medikament

Malarone

Lariam

Doxycyclin

Wirkstoff

Atovaquon & Proguanilhydrochlorid

Mefloquinhydrochlorid

Doxycyclin-Monohydrat

Dosierung und Dauer der Einnahme

Die Einnahme 24 bis 48 Stunden vor der Einreise beginnen, einmal täglich während des Aufenthalts und 7 Tage nach Verlassen des Gebietes weiterführen.

Die erste Dosis mindestens eine Woche vor der Einreise. 5mg pro Kilogramm Körpergewicht einmal in der Woche. Die Einnahme sollte noch 4 Wochen lang fortgesetzt werden.

1 bis 2 Tage vor der Abreise mit der Einnahme beginnen. Dosierung von 100mg täglich während Aufenthalt. Die Einnahme sollte noch 4 Wochen weitergeführt werden.

Risiken

Sie sollten Malarone nicht einnehmen, wenn Sie allergisch gegen einen der Inhaltsstoffe sind

oder unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden.

Sie sollten Lariam nicht einnehmen, wenn Sie gleichzeitig ähnliche Medikamente einnehmen unter Epilepsie leiden, eine schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung haben, unter einer Störung der Erregungsleistung des Herzens leiden, schwanger sind oder zur Zeit stillen.

Sie sollten Doxycyclin nicht einnehmen, wenn Sie allergisch gegen Tetracyclin oder andere Bestandteile des Medikaments sind, eine Verletzung an der Speiseröhre haben, schwanger sind oder zur Zeit stillen. Doxycyclin darf nicht von Kindern unter 8 Jahren eingenommen werden.

Nebenwirkungen

Abdominalschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö und Husten.

Weiche Stühle, Diarrhö, Bauchschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Schlafstörungen.

Übelkeit, Erbrechen, Überempfindlichkeit gegen Sonneneinstrahlung, Wucherung von Candida (Hefepilz) an den Geschlechtsorganen und vaginaler Ausfluss und Juckreiz.

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

Trustpilot
Ihr Online Arzt für Medikamentöse Malariaprophylaxe
Sprechstunde

1 Sprechstunde

Sie beantworten den kurzen ärztlichen Fragenbogen

Diagnose

2 Diagnose

Der Arzt prüft, antwortet und stellt Ihnen ein Rezept aus

Versand

3 Versand

Das Medikament erhalten Sie am nächsten Werktag


Damit Ihre Bestellung rechtzeitig ankommt, prüfen Sie bitte unsere Öffnungszeiten über die Feiertage
✓ Diagnose & Ausstellung des Rezepts kostet €19

✓ Das Medikament erhalten Sie am nächsten Werktag


Weitere Medikamente

Mehr Reisemedizin

Weitere Informationen