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Typ 1 Diabetes

Der Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) betrifft. Dort wird beim Gesunden das Insulin produziert, das den Körperzellen einen Anstieg des Blutzuckers nach dem Essen signalisiert. Nach diesem Signal nehmen die Zellen vermehrt Zucker (Glukose) aus dem Blut auf. Dies ist notwendig, weil zu viel Glukose im Blut verschiedene chemische Reaktionen verursacht  und langfristig besonders die Blutgefäße, die Augen, die Nerven und die Nieren schädigt.

Beim Typ 1 Diabetes werden die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse durch eine Autoimmunreaktion angegriffen und zerstört. Eine virale Infektion kann den Beginn der Erkrankung auslösen. Durch die fortschreitende Vernichtung der Pankreas-Zellen wird im Verlauf des Typ 1 Diabetes kein Insulin mehr produziert und der Blutzuckerspiegel steigt kontinuierlich an.

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Woran erkennt man den Typ 1 Diabetes?

Wenn mehr als 80 Prozent der Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört sind, wird der Typ 1 Diabetes erstmals symptomatisch. Kennzeichnend im Blut ist die Hyperglykämie, also ein zu hoher Zuckergehalt im Blut. Am häufigsten wird die Diagnose aufgrund der Symptomtrias, vermehrter Durst, vermehrtes Wasserlassen und Gewichtsverlust gestellt, oft wird die Diagnose aber auch nach einem sogenannten diabetischen (hyperglykämischen) Koma gestellt. Das fehlende Insulin verhindert die Aufnahme des Zuckers aus dem Blut. Deshalb versucht der Organismus, Energie aus Fetten zu gewinnen. Dabei entstehen sogenannte Ketonkörper, die in sehr großen Mengen zu einer Übersäuerung des Körpers und einem Bewusstseinsverlust führen. Das diabetische Koma mit einer Ketoazidose kann anhand eines unangenehm scharfen Atemgeruchs nach Azeton erkannt werden.

Typische Anzeichen für den Insulinmangel beim Typ 1 Diabetes sind ein stark erhöhter Harndrang und dadurch bedingt auch ein vermehrtes Durstgefühl. Zusätzlich kommt es zu Müdigkeit, Leistungsabfall, Wadenkrämpfen aufgrund des Magnesium-Verlusts durch den Urin, Juckreiz und Sehstörungen. Kennzeichnend für den Typ 1 Diabetes ist auch ein schneller, ungewollter Gewichtsverlust.

Welche Risikofaktoren für die Entstehung eines Typ 1 Diabetes gibt es?

Der Typ 1 Diabetes ist multifaktoriell bedingt. Dabei spielen genetische aber auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle, die auch mit anderen Autoimmunerkrankungen in Zusammenhang gebracht werden konnten. Mindestens jeder zehnte Typ 1 Diabetiker hat ein ebenfalls erkranktes Mitglied in der engeren Familie.

Häufig tritt der Typ 1 Diabetes in Kombination mit weiteren Autoimmunerkrankungen auf. Dazu zählen vor allem eine Schilddrüsenunterfunktion aufgrund der Hashimoto-Thyreoiditis, die Zöliakie und der Morbus Addison, eine Autoimmunerkrankung der Nebennieren.

Wie wird der Typ 1 Diabetes behandelt?

Die Diagnosestellung eines Typ 1 Diabetes erfolgt anhand des erhöhten Blutzuckers mit einer einfachen morgendlichen Blutentnahme. Zusätzliche Blutanalysen helfen die Diagnose zu sichern. Nach Diagnosestellung eines Typ 1 Diabetes leitet der Arzt die Insulintherapie ein. Dabei gibt es verschiedene Schemata, die individuell unterschiedlich geeignet sind und ständig weiterentwickelt werden.

Klassischerweise wurde ein sogenanntes  konventionelles Schema durch zweimal tägliche Insulin spritzen eine Regulation des Blutzuckers erreicht werden, angewendet. Der Goldstandard ist mittlerweile das Basis/Bolus Prinzip, bei dem man ein langwirksames Insulin, idealerweise 1x täglich, mit kurzwirksamen Insulinen gemäss der Nahrungsaufnahme kombiniert. So muss der Ernährungsplan weniger angepasst werden und auch spontane Mahlzeiten stellen kein Problem dar. Zudem fällt somit die Notwendigkeit von Zwischenmahlzeiten weg.

Zudem wird die Therapie immer weiter entwickelt, zum Beispiel gibt es neuere Therapien mit Insulinpumpen.

In jedem Fall sind für Diabetiker intensive Schulungen zur optimalen Ernährung und Behandlung wichtig. So kann die Erkrankung gut eingestellt werden. Die gute Einstellung des Blutzuckers ist wichtig zur Vermeidung von Langzeitfolgen.

Ist der Typ 1 Diabetes heilbar?

Der Typ 1 Diabetes kann durch die Insulintherapie zwar gut eingestellt, jedoch nicht geheilt werden. Die Autoimmunreaktion gegen die Pankreas-Zellen zerstört die Insulinproduktion irreversibel. Es wird also ein Leben lang Insulin benötigt. Der Insulinbedarf kann sich im Laufe der Erkrankung allerdings verändern, was regelmäßige Kontrollen beim Arzt nötig macht. Als Maßstab gilt die Messung des Diabeteslangzeitwerts (HbA1c) im Blut, welcher alle 3 Monate gemessen werden sollte und die durchschnittlichen Blutzuckerwerte widerspiegelt.

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