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Junger Mann möchte seine Aknenarben entfernen

Aknenarben quälen Betroffene auch noch Jahre nachdem die akute Akne vulgaris überstanden ist. Die bei weißer Haut lila-rötlichen Aknenarben können sich sowohl als erhabene als auch als eingedellte Hauterscheinungen zeigen. Insbesondere das Gesicht, Rücken und Dekolleté sind als klassische Akne-Stellen betroffen. Auch wenn Aknenarben mit der Zeit verblassen und teilweise vollständig verschwinden, kann der Leidendruck so groß sein, dass eine schnelle Entfernung der Narben gewünscht wird. DrEd erklärt, welche Verfahren zur Entfernung von Aknenarben zur Verfügung stehen.

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Wie entstehen Aknenarben?

Bei der Akne vulgaris stellt jeder Pickel eine kleine Entzündung der Haut und Talgdrüsen dar. Eine solche Entzündung reizt das umliegende Gewebe und zum Teil gehen Zellen vollständig zugrunde. Dieser Effekt verstärkt sich, wenn die Pickel ausgedrückt werden und sich zusätzlich Bakterien einnisten. Nachdem die Entzündung zurückgegangen ist, wird das geschädigte Gewebe durch neues Material ersetzt. Dieses ist jedoch in seinem Aufbau meist nicht mit der ursprünglichen Haut identisch, sondern besteht aus bindegewebigen Fasern: Es entsteht eine Narbe. Diese Fasern können sehr eng gelagert sein, wodurch die Aknenarbe eingezogen wirken kann (atrophe Narbenbildung, Ice-pick-Narben), es kann jedoch auch so viel Ersatzgewebe gebildet werden, dass eine Wulst entsteht und die Narbe spürbar über dem Hautniveau zu tasten und zu sehen ist (hypertrophe Narbenbildung).

Gehen Aknenarben von allein wieder weg?

Wie jede Narbe verblassen auch Aknenarben nach einigen Monaten bis Jahren. Eventuell wird das Gewebe mit der Zeit wieder durch die ursprünglichen Zellen ersetzt und die Narbe verschwindet. Dieser Prozess benötigt jedoch Zeit und ist nicht bei jeder Narbe garantiert.

Welche Möglichkeiten gibt es, Aknenarben zu entfernen?

Ein sanftes Peeling trägt die oberste Schicht der abgestorbenen Hautzellen ab und kann so auch zu einem Angleichen der Höhe von Aknenarben beitragen. Zusätzlich wirkt die Massage durch die Peeling-Teilchen (z.B. auf Salz, Zucker oder synthetischer Basis) durchblutungsfördernd, was wiederum die Regeneration der Haut vorantreibt. Dies kann zusätzlich „von innen“ durch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und eine ausgewogene Ernährung unterstützt werden. Diese Methode stellt die schonendste Art der Narbenreduktion dar, zeigt dementsprechend jedoch auch erst spät sichtbare Veränderungen des Hautbildes.

Welche anderen Peeling-Arten kommen zur Entfernung von Aknenarben in Frage?

Wirksamere Peelings enthalten Fruchtsäure oder Trichloressigsäure, die in tiefere Hautschichten vordringen und so schneller zu einer Hauterneuerung beitragen. Damit verbunden ist jedoch auch eine Schädigung der Haut, weshalb es zu Schmerzen und einer tage- bis monatelang anhaltenden Rötung der behandelten Hautstellen kommen kann. Gegebenenfalls ist sogar ein Arbeitsausfall mit der Anwendung verbunden. Noch tiefere Hautschichten werden durch ein Phenol-Peeling erreicht. Diese Behandlung sollte jedoch nur von erfahrenem Fachpersonal durchgeführt werden, da auf eine parallele Schmerzstillung nicht verzichtet werden kann.

Können Aknenarben verschwinden, in dem man die Narbenränder glättet?

Bei der Dermabrasion und der Mikrodermabrasion wird die Haut vorsichtig abgeschliffen, Narbenränder geglättet und dem Hautniveau angepasst. Während bei der Dermabrasion Schleifmaterialien wie Glas- und Sandpapier verwendet werden, helfen bei der Mikrodermabrasion sehr kleine Kristalle, das Hautbild zu verfeinern und Aknenarben zu vermindern.

Eine weitere Möglichkeit, Hautschichten abzutragen und so eine glatte Hautoberfläche herzustellen, ist eine Lasertherapie. Beim sogenannten Skin Resurfacing werden zwei verschiedene Lasertypen genutzt. So können durch einen sehr oberflächlichen Laserstrahl Zellschichten abgetragen werden, während andere Strahlen tiefer in die Haut eindringen und dort Zellen anregen, neues Bindegewebe zu bilden und mehr Wasser einzulagern.

Gibt es Salben, die Aknenarben entfernen?

Zur Behandlung von hypertrophen Aknenarben gibt es Silikonauflagen und –gele, die über der Narbe eine luftdurchlässige und wasserundurchlässige Schicht bilden. Dadurch lagert die Narbe mehr Flüssigkeit ein und wird weicher, eine weitere Wucherung wird gehemmt. Erste Ergebnisse zeigen sich bei einer regelmäßigen Anwendung nach etwa zwei Monaten.

Gibt es auch Spritzen gegen Aknenarben?

Stehen die Aknenarben stark über dem normalen Hautniveau, kann eine Unterspritzung mit Kortison zu einer Angleichung führen. Das Kortison führt zu einem Abbau des unter der Narbe liegenden Fettgewebes, das Gewebe schrumpft und die Narbe senkt sich ab.

Das Narbengewebe selbst kann geschrumpft werden, wenn das Zytostatikum Fluorouracil in die Narbe gespritzt wird oder das Gewebe mit flüssigem Stickstoff in einer Kryotherapie in Kontakt kommt. Beide Verfahren kommen jedoch eher nicht aus kosmetischen Gründen zum Einsatz, sondern wenn große Narben zu Bewegungseinschränkungen, einem ständigen Spannungsgefühl oder starker psychischen Belastung führen.

Was hilft bei sehr großen Narben?

Helfen die oben genannten Verfahren nicht oder ist die Haut zu sensibel für chemische oder abschleifende Anwendungen, können große störende Narben auch in einer Operation abgetragen werden. Diese Behandlung wird zumeist unter einer lokalen Betäubung oder je nach Ausmaß auch in einer Vollnarkose durchgeführt. Es besteht jedoch die Gefahr, dass sich durch die Operation neue Narben bilden bzw. auf den ursprünglichen Aknenarben neues Narbengewebe wuchert.

Was sollte bei allen Methoden zur Reduktion von Aknenarben beachtet werden?

Jedes Verfahren zur Reduktion von Aknenarben kann gleichzeitig die umliegende gesunde Haut schädigen. Oft zeigt sich dies in einer Rötung der Haut, die dann auch schmerzen kann. Während dieser Zeit sollte auf reichhaltige Cremes, dick aufgetragenes Make-Up und eine direkte Sonneneinstrahlung verzichtet werden. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen durch Bakterien und Viren. Insbesondere Herpesviren können die geschwächte Hautbarriere für eine Infektion nutzen. Es ist aus diesem Grund wichtig, auf hohe Hygienestandards während und nach den Eingriffen zu achten und bei den ersten Anzeichen einer Infektion (z.B. Schwellung, Wunden, Schmerzen, Fieber) einen Arzt aufzusuchen.

Wachsen die Narben überdurchschnittlich stark oder sogar über die eigentliche Gewebsverletzung hinaus (Keloid), ist besondere Vorsicht bei einer Operation der Narben geboten: Es besteht dann das Risiko, dass ein noch stärkeres Narbenwachstum durch die Operation provoziert wird.

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Quellen:

  • Herrmann, K., Trinkkeller, U. „Dermatologie und medizinische Kosmetik: Leitfaden für die kosmetische Praxis“, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2014 , 3. Auflage, S. 167ff.
  • Heyn, G. “Narbenbehandlung mit Silikon-Gel.“ Pharmazeutische Zeitung online, 40/2003, www.pharmazeutische-zeitung.de, aufgerufen am 14.10.2015
  • Heyn, G. „Narben verlangen Geduld.“ Pharmazeutische Zeitung online, 10/2006, www.pharmazeutische-zeitung.de, aufgerufen am 14.10.2015
  • Gauglitz, G. G. “Management of Keloids and Hypertrophic Scars: Current and Emerging Options.” Clinical Cosmetic and Investigational Dermatology 6 (2013): 103–114. Online: www.dovepress.com, aufgerufen am 14.10.2015
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