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Gonorrhoe wird durch eine Bakterienart namens Gonokokken ausgelöst. Die sexuell übertragbare Krankheit wird auch als Tripper bezeichnet und ist eine der am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten. Nach Schätzungen der WHO ist sie mit 106 Millionen Erkrankungen pro Jahr die dritthäufigste sexuell übertragene Erkrankung. Während Gonorrhoe früher als gefährliche Krankheit galt und bisweilen sogar zum Tod führte, ist die Infektion heute Dank Antibiotika leicht zu behandeln.

Wenn Sie bereits wissen, dass Sie sich mit Gonokokken infiziert haben, erhalten Sie von uns ein Rezept für die medikamentöse Behandlung und, auf Ihren Wunsch, die Medikamente zur Behandlung von Gonokokken von einer deutschen Versandapotheke zugeschickt.

Anschließend erhalten Sie ein Testkit von uns, um sicherzugehen, dass die Behandlung der Gonokokken Infektion Erfolg hatte. Die Probe wird von unserem Partnerlabor in Hamburg untersucht. Die Ergebnisse erhalten Sie in Ihrer Patientenakte umgehend nach der Untersuchung, in der Regel innerhalb von 3 bis 5 Werktagen nach Versenden der Probe. Wenn Sie noch unsicher sind, ob Sie sich mit Gonorrhoe infiziert haben, dann finden Sie das Gonorrhoe Testkit hier. 

Die Gonorrhoe Behandlung besteht aus zwei Tabletten Azithromycin und einem Granulat zum Auflösen in Wasser für Cefixim.

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Gonorrhoe Behandlung Cefixim & Azithromycin 49,00

Was ist Gonorrhoe?

Gonorrhoe, oder auch Tripper genannt, ist eine sexuell übertragbare Infektion, von der sowohl Männer als auch Frauen betroffen sein können. Auslöser sind bestimmte Bakterien, sogenannte Gonokokken, die sich an die Schleimhaut der Genitalien haften und sich dort vermehren. Die Infektion kann beim Vaginal-, Oral- sowie Analsex übertragen werden, weshalb die Benutzung eines Kondoms bei wechselnden Partnern dringend anzuraten ist. Am häufigsten betroffen sind Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. In Deutschland besteht keine flächendeckende Meldepflicht für die Gonorrhoe, sodass keine repräsentativen Zahlen über das Vorkommen der Erkrankung vorliegen. In Sachsen wurde eine Meldepflicht eingeführt. 2011 gab es dort 13,7 Erkrankungsfälle je 100.000 Einwohnern.

Sollten Sie Zweifel haben, ob bei Ihnen eine Infektion vorliegt, können Sie bei uns ein Testkit bestellen. So können Sie ermitteln, ob Sie infiziert sind, und der Übertragung auf Ihren Partner oder Ihre Partnerin vorbeugen.

Was sind die Symptome von Gonorrhoe bei Frauen?

Bei vielen Frauen ruft die genitale Gonorrhoe, die häufigste Form der Erkrankung, keine Symptome hervor. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass die Infektion als unproblematisch zu bewerten ist. Auch wenn die Erkrankung zunächst keine Beschwerden verursacht, kann sie zu schweren Komplikationen und Folgeerkrankungen führen. So kann Gonorrhoe sich beispielsweise auf andere Körperteile ausbreiten und zu einer schweren Infektion der Eileiter und Eierstöcke führen. Darüber hinaus kann es auch zur Unfruchtbarkeit und sogar zur Fehlgeburt kommen. Zudem ist es möglich, dass die genitale Gonorrhoe den Gebärmutterhals befällt - meistens in Kombination mit einer Entzündung der Harnröhre. Bei 30 - 40% der Patientinnen tritt ein wässriger oder cremiger Ausfluss auf. Zudem leiden Gonorrhoe-Patientinnen oft unter Juckreiz, Unterleibsschmerzen, starken Perioden, Schmier- und Durchbruchblutungen sowie Schmerzen beim Wasserlassen. Die Symptome können denen einer Blasenentzündung ähneln.

Eine relative seltene Sonderform ist die disseminierte Gonokokken-Infektion. Hierbei kommt es zwei bis drei Wochen nach der Infektion über den Genitalbereich zu Fieberschüben, Gelenkschmerzen und Hautveränderungen wie Einblutungen und entzündeten Pusteln an Händen und Füßen.

Welche Symptome treten bei Männern auf?

Bei Männern macht sich die genitale Gonorrhoe meist schneller bemerkbar als bei Frauen. Auch bei ihnen kann es zu Ausfluss aus dem Penis sowie starken Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen kommen. Es können auch Rötungen und Schwellungen der Geschlechtsorgane auftreten. Ist der hintere Teil der Harnröhre befallen, können sich als Komplikation auch die Prostata und der Nebenhoden entzünden.

Die rektale Gonorrhoe tritt gehäuft bei homosexuellen Männern auf und verläuft meist ohne Symptome. Der Erreger befindet sich in der Schleimhaut des Enddarms (Rektums). Bei Männern kann eine Entzündung mit Schmerzen, Krämpfen und Ausfluss auftreten.

Ist Gonorrhoe oral übertragbar?

Gonorrhoe kann auch oral übertragen werden. Bei der pharyngealen Gonorrhoe siedeln sich durch Oralverkehr die Keime im Mund-Rachen-Raum an. Die meisten Patienten haben keine Symptome und es kommt lediglich zu leichten Halsschmerzen, sodass hier die Keime unerkannt verweilen können und zu weiterer Ansteckung von anderen Personen führen können.

Wie stellt der Arzt eine Infektion fest?

Sollten die oben beschriebenen Symptome beobachtet werden oder ein Geschlechtspartner an Gonorrhoe erkrankt sein, wird durch einen Arzt ein Abstrich durchgeführt oder eine Urinprobe genommen. Standardmäßig wird der Abstrich bei Männern von der Harnröhre gemacht. Bei Frauen wird jeweils ein Abstrich von der Harnröhre und dem Gebärmutterhals genommen. Es kann auch ein Abstrich vom Anus oder aus dem Mund genommen werden. Die durch Abstrich oder Urinprobe gewonnenen Proben werden in einem Labor unter dem Mikroskop angeschaut. Teilweise können schon dort die Erreger, z.B. anhand Ihrer Form identifiziert werden. Die gängige und sichere Methode ist das Anzüchten der Bakterien im Labor. Dieses Verfahren erlaubt die genaue Bestimmung der Erreger und bietet gleichzeitig die Möglichkeit zu überprüfen, welche Antibiotika gegen den Erreger wirken und gegen welche Antibiotika der Erreger resistent ist. Ein weiteres gängiges Verfahren ist die Bestimmung von bakteriellem Zellkernmaterial (DNA) in der Probe. Diese Methode ist sehr genau, erlaubt aber keine Aussage über mögliche Resistenzen des Erregers.

Woran ist Gonorrhoe noch zu erkennen?

Geraten die Erreger, beispielsweise beim Reiben der Augen, auf die Bindehaut des Auges, so kann es zu einer Bindehautentzündung (Gonokokken-Konjunktivitis) kommen. Sie lässt sich an einer Rötung der Augen erkennen. Sowohl bei Männern als auch Frauen können Schmerzen und Brennen beim Stuhlgang ein Anzeichen einer anal übertragenen Gonokokken-Infektion sein. Oft ist dem Stuhl in diesen Fällen Schleim beigemischt. Bei Unterleibsbeschwerden, Ausfluss, sowie anderen Beschwerden im Genitalbereich sollten sowohl Männer als auch Frauen einen Test durchführen, um eine Infektion auszuschließen.

Ist Gonorrhoe gefährlich?

Wird Gonorrhoe nicht erkannt und behandelt, kann die Geschlechtskrankheit tatsächlich schwere Folgen haben. Die Gefahr bei Gonorrhoe liegt im Nicht-Erkennen der Infektion. So nehmen viele Frauen bei verändertem Ausfluss fälschlicherweise an, dass Sie unter einer Pilzinfektion leiden. Sie sollten bei Veränderungen im vaginalen Ausfluss stets abklären, ob es sich um eine sexuell übertragbare Krankheit handelt.

Welche Komplikationen sind möglich?

Zu Komplikationen bei einem Tripper kommt es, wenn die Infektion unerkannt bleibt und sich unbemerkt auf weitere Körperteile ausbreiten kann. Bei der Frau kommt es in diesem Falle zu Entzündungen von Eileiter und Gebärmutter, welche auf Dauer zu Unfruchtbarkeit und Fehlgeburt führen können.

Bei Männern können ähnliche Folgeerkrankungen auftreten, wenn es zur Entzündung von Nebenhoden und Prostata kommt. Auch bei Männern können solche Entzündungen zur Unfruchtbarkeit führen. Bleibt eine Infektion über lange Zeit unbehandelt, so kann Sie sich im ganzen Körper ausbreiten und zu Hautauschlägen und Gelenkschmerzen sowie Fieberschüben führen.

Wie kann man die Infektion vermeiden?

Am effektivsten lässt sich die Infektion mit sexuell übertragbaren Krankheiten mit der Benutzung eines Kondoms beim Geschlechtsverkehr verhindern. Ein Kondom bietet guten Schutz, eine Übertragung ist jedoch dennoch möglich und Sie sollten etwaige Symptome auch dann ernst nehmen, wenn Sie ein Kondom verwendet haben.

Vor dem ungeschützten Verkehr sollte stets abgeklärt werden, ob bei einem der Partner möglicherweise eine Infektion vorliegen könnte. Ist diese Frage nicht eindeutig mit “nein” zu beantworten, so sollten Sie einen Test durchführen lassen. DrEd bietet ein Testkit an, welches wir auf Bestellung zu Ihnen nach Hause schicken. Sie können dann Ihre Probe an unser deutsches Labor weiterschicken, und erhalten Ihr Testergebnis über Ihre DrEd Patientenakte.

Wie wird die akute Infektion behandelt?

Gonorrhoe lässt sich meist problemlos mit dem Antibiotikum Cefixim behandeln. Bei einer Behandlung durch DrEd erhalten Sie zwei Wochen nach der Behandlung ein Testkit, um den Erfolg der Behandlung zu überprüfen. Zusätzlich zur Einnahme von Cefixim gegen Gonorrhoe wird gewöhnlich auch Azithromycin verschrieben. Bei Azithromycin handelt es sich um ein Medikament gegen Chlamydien, eine weitere sexuell übertragbare Infektion, die sehr oft in Verbindung mit Gonorrhoe auftritt.

Was muss ich während der Behandlung beachten?

Während der Behandlung sollten Sie möglichst auf Geschlechtsverkehr verzichten, bis abgeklärt ist, ob die Infektion tatsächlich erfolgreich bekämpft ist. Ihr Sexualpartner sollte sich ebenfalls testen lassen, um sicherzugehen, dass Sie nach erfolgter Behandlung nicht erneut infiziert werden. Auch nach Abschluss der Behandlung sollte bei Symptomfreiheit für eine Woche kein Geschlechtsverkehr ausgeübt werden.

Wie wird Cefixim eingenommen?

Bei der Behandlung mit Cefixim werden 2 Tabletten an einem Tag eingenommen. Die Einnahme erfolgt vor oder während einer Mahlzeit. Bei der Behandlung einer Gonokokkeninfektion ist zumeist eine Einmaldosis ausreichend.

Ihr Arzt wird Ihnen nach dem Verschreiben genaue Anweisungen zur Einnahme geben. Der Behandlungserfolg muss nach Beenden der Einnahme mit einem Test überprüft werden, da Gonokokken gelegentlich eine Resistenz gegen bestimmte Antibiotika zeigen können.

Was muss ich über Azithromycin wissen?

Azithromycin ist ein Antibiotikum zur Behandlung von Chlamydien, einer sexuell übertragbaren Infektion, die oft gemeinsam mit Gonorrhoe auftritt. Bei der Behandlung von Gonorrhoe verschreibt DrEd stets auch eine Einmaldosis Azithromycin.

Nebenwirkungen von Cefixim

Folgende Nebenwirkungen treten häufig (bei einem bis zehn von 100 Patienten) auf:

  • weicher Stuhlgang oder Durchfall
  • verminderter Appetit

Folgende Nebenwirkungen treten gelegentlich (bei einem bis zehn von 1000 Patienten) auf:

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen, Übelkeit
  • Hautausschläge
  • Anstieg bestimmter Leberwerte

Selten kann es zu weiteren Nebenwirkungen kommen. Lesen Sie hierzu bitte die Packungsbeilage.

Nebenwirkungen von Azithromycin

Auch bei der Einnahme von Azithromycin, welches gleichzeitig zur Behandlung einer Chlamydieninfektion eingenommen wird, kann es zu Nebenwirkungen kommen.

Sehr häufige Nebenwirkungen:

  • Diarrhoe, Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen

Häufige Nebenwirkungen:

  • Verringerung der Lymphozytenzahl, Erhöhung der Zahl an eosinophilen Granulozyten
  • Anorexie
  • Schwindel, Kopfschmerzen, Parästhesien, Dysgeusie
  • Sehstörungen
  • Gehörlosigkeit
  • Erbrechen, Verdauungsstörungen
  • Hautausschlag, Pruritus
  • Arthalgie
  • Erschöpfung
  • Verringerte Bikarbonat-Werte im Blut

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • vaginale Pilzinfektionen
  • Leukopenie, Neutropenie
  • Angioödeme, Hypersensibilität
  • Nervosität
  • Hypoästhesie, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit
  • Schwerhörigkeit, Tinnitus
  • Palpitationen
  • Gastritis, Verstopfung
  • Hepatitis, Erhöhung von AST und ALT, Erhöhung des Bilirubins
  • Steven-Johnson-Syndrom, Lichtempfindlichkeit, Urtikaria
  • Erhöhung des Blutharnstoffes
  • Brustkorbschmerzen, Ödeme, Unwohlsein, Asthenie
  • abnormale Blut-Kalium-Werte
Geschlecht

Symptome

Komplikationen

Frauen

vaginaler Ausfluss,starke Perioden, Schmierblutungen, oftmals treten keine Symptome auf

Eileiter - und Gebärmutterentzündung,

Fehlgeburt, Übertragung der Infektion auf das ungeborene Baby

 

Männer

Ausfluss aus dem Penis, Rötungen, Schwellungen im Genitalbereich

Prostata- und Nebenhodenentzündung

Bei beiden Geschlechtern

Unterleibsschmerzen, Infektion der Bindehaut im Auge, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen beim Stuhlgang, Schleim im Stuhl, Halsschmerzen nach oraler Infektion

Bindehautentzündung (Gonokokken-Konjunktivitis),  Unfruchtbarkeit, Bei Ausbreitung der Infektion: Gelenkschmerzen, Hautausschläge und Fieber

 

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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