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Atorvastatin ist ein Vertreter der Statine, die im Volksmund auch als Cholesterinsenker bekannt sind. Nicht nur zur Senkung hoher Cholesterinwerte, auch zur Erhöhung des „guten“ HDL- Cholesterins sowie zur Senkung weiterer Blutfette ist Atorvastatin ein geeignetes Medikament. Atorvastatin gehört wie zum Beispiel auch Fluvastatin zu den synthetischen Statinen und ist besonders vorteilhaft durch seine lang anhaltende Wirkdauer im Körper.

Wenn Sie Atorvastatin bereits gegen hohes Cholesterin einnehmen, stellen unsere Ärzte Ihnen gerne ein Folgerezept aus.


10 mg ab €14,95
20 mg ab €18,03
40 mg ab €24,95

Die Rezeptgebühr beträgt €19.

Wie wirkt Atorvastatin auf das LDL-Cholesterin?

Atorvastatin als Vertreter der Statine gehört zu einer Gruppe von Medikamenten, die die Synthese von Cholesterin in der Leber beeinflussen. Normalerweise gelangt Cholesterin sowohl durch die Nahrung als auch über Neusynthese aus anderen Fetten in den Körperkreislauf. Atorvastatin hemmt die Neubildung von Cholesterin, was zu einem Cholesterinmangel führt. Regulationsmechanismen im ganzen Körper registrieren diese Veränderung, woraufhin unsere Zellen mehr LDL-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche ausbilden. Diese nehmen das „schlechte“ LDL-Cholesterin auf, um den Mangel in der Zelle auszugleichen. Das LDL-Cholesterin im Blut wird so gesenkt und kann sich nicht mehr in Form von arteriosklerotischen Plaques ablagern. Die Senkung des LDL-Cholesterinspiegels ist die wichtigste Wirkung von Atorvastatin, es hat jedoch noch weitere positive Auswirkungen auf die Regulation der Blutfette.

Wie wirkt Atorvastatin auf Blutkomponenten wie HDL-Cholesterin und Triglyceride?

Das als „gutes“ Cholesterin bekannte HDL-Cholesterin wird durch die Einnahme von Statinen in der Regel leicht erhöht. Dies hat langfristig einen positiven Einfluss auf die Verhinderung von Arteriosklerose, da das HDL-Cholesterin Fette zur Leber transportiert und somit deren Ablagerung in den Blutgefäßen verhindert.

Eine weitere Sorte Fett, das sich im Blut befindet, sind die Triglyceride. Auch sie können im Übermaß vorhanden sein, was entscheidend durch die Ernährung, aber auch die Gene beeinflusst wird. Triglyceride tragen wie das LDL-Cholesterin zur Entstehung von Arteriosklerose bei. Sie werden außerdem mit der Entstehung von Diabetes mellitus Typ II, dem „Altersdiabetes“, in Verbindung gebracht. Auch die Menge an Triglyceriden wird durch Statine gesenkt.

Die protektive Wirkung der Statine bezieht sich zudem auf die Verbesserung der Stabilität von bereits vorhandenen Kalkablagerungen in den Gefäßen. Sie verhindern, dass sich diese Ablagerungen lösen und so zu Blutgerinnseln führen. Ein solches abgesprengtes Blutgerinnsel kann Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen, da es die Blutgefäße verstopft.

Diese vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Statine erklären, warum sie heutzutage so häufig und bei unterschiedlichen Krankheitsbildern eingesetzt werden.

Bei welchen Erkrankungen wird Atorvastatin verschrieben?

Atorvastatin wird wegen seiner hohen Wirksamkeit bereits in kleinen Mengen bei Menschen mit sehr hohen Cholesterinspiegeln, der sogenannten Hypercholesterinämie, verschrieben. Auch die Senkung von Triglyceriden bei der sogenannten Hypertriglyceridämie – zu hohen Triglyceridwerten im Blut – ist eine Nebenindikation für die Einnahme von Atorvastatin.
Weiterhin stellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, allen voran die Arteriosklerose, eine Indikation für Statine dar. Bei dieser Erkrankung besteht die Gefahr einer Verstopfung der Blutgefäße durch aufgeplatzte Kalkablagerungen, der die Statine durch Stabilisierung derselben vorbeugen.

Auch zur Nachbehandlung von kardiovaskulären Ereignissen wie Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Embolien wird Atorvastatin eingesetzt. Ist ein solches Ereignis bereits aufgetreten, besteht ohne Behandlung eine hohe Wahrscheinlichkeit für weitere solcher Vorfälle. Mit Hilfe von Atorvastatin sinkt dieses Risiko erheblich: Je stärker die Senkung des Cholesterinspiegels im Blut, desto besser auch die Prognose. Bei effektiver Verringerung der Blutfette kann das Risiko für diese kardiovaskulären Ereignisse also erheblich gesenkt werden.

Was ist das Besondere an Atorvastatin gegenüber anderen Statinen?

Atorvastatin ist ein Statin, das bereits in einer sehr geringen Dosis von 10 mg den LDL-Wert um bis zu 35% senkt. Dosisabhängige Nebenwirkungen, die bei der Einnahme von Statinen auftreten können, sind dadurch deutlich seltener.

Atorvastatin hat zusätzlich eine längere Halbwertszeit als andere Statine, weshalb es nicht unbedingt abends eingenommen werden muss. Es wirkt länger hemmend auf die Cholesterin-Synthese und führt somit zu andauernd niedrigeren Blutfettwerten.

Kann die Wirkung von Atorvastatin durch eine cholesterinarme Ernährung verbessert werden?

Häufig wird bei erhöhten Blutfetten zunächst eine Verbesserung durch die cholesterinarme Ernährung angestrebt. Sie besteht vor allem in der Reduktion gesättigter Fette wie sie in Wurst- und Fleischwaren enthalten sind. Eine vermehrte Aufnahme von gesunden Fetten wie aus Olivenöl oder Fisch, wirkt sich ebenfalls positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Zu diesem gesunden Lebensstil gehören auch regelmäßige Bewegung und gezielte Erholung.
Können diese Maßnahmen allein den Cholesterinspiegel nicht ausreichend senken, so wird die medikamentöse Einstellung vorgenommen. Sie ersetzt jedoch die cholesterinarme Ernährung nicht: Beide Maßnahmen sind wichtig, sie werden jedoch in der Kombination besonders wirksam. Eine gute medikamentöse Einstellung gemeinsam mit einer gesunden, cholesterinarmen Ernährung zeigt die bestmögliche Senkung des Cholesterinspiegels und die geringste Wahrscheinlichkeit für Folgeerkrankungen.

Kann ich Atorvastatin ohne Rezept kaufen?

Atorvastatin ist nicht rezeptfrei erhältlich, da es durch Wechselwirkungen mit anderen Stoffen zu erheblichen Nebenwirkungen führen kann. Der verschreibende Arzt kann Sie über solche unerwünschten Wirkungen aufklären und überprüft das Risiko für eventuelle Wechselwirkungen mit weiteren Medikamenten. Wenn Sie Atorvastatin bereits einnehmen, können Sie durch das Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens von den Ärzten von DrEd schnell und ohne Wartezeiten ein Folgerezept erhalten.

Welche Dosierungen gibt es?

Atorvastatin gibt es in den Dosierungen 10 mg, 20 mg, 40 mg, 60mg und 80mg. Ihr behandelnder Arzt wird die für Sie individuell am besten geeignete Dosierung finden.

Wie wird Atorvastatin eingenommen?

Nehmen Sie Atorvastatin immer so ein, wie es Ihnen von Ihrem Arzt erklärt wurde. In der Regel wird die Tablette in der entsprechenden Dosis jeden Tag abends vor dem Schlafengehen mit einem Glas Wasser eingenommen. 

Welche Stoffe sind in Atorvastatin enthalten?

Eine Tablette Atorvastatin enthält den Wirkstoff Atorvastatin in der entsprechenden Dosierung zwischen 10 und 80 mg als Atorvastatin Calcium 3-Wasser. Weitere Bestandteile können je nach Hersteller variieren. In der Regel sind zusätzlich folgende Stoffe enthalten: Calciumcarbonat, Carnaubawachs, Cellulose (mikrokristallin), Croscarmellose, Natriumsalz, Dinatrium edetat 2-Wasser, Eisen (II,III) oxid, Hyprolose, Hypromellose, Lactose 1-Wasser, Macrogol, Magnesium stearat, Polysorbat 80, Titan dioxid.

Wann darf ich Atorvastatin nicht einnehmen?

Atorvastatin Tabletten dürfen bei einer Unverträglichkeit gegen einen der enthaltenen Bestandteile auf keinen Fall eingenommen werden.
Weitere Kontraindikationen für die Einnahme von Atorvastatin sind eine eingeschränkte Leberfunktion oder andere Erkrankungen der Leber. Statine werden hauptsächlich in der Leber verstoffwechselt, weshalb bei eingeschränkter Funktion oder erhöhten Leberwerten eine Verschlechterung der Vorerkrankung sowie vermehrt Nebenwirkungen auftreten können.

Bekannte Muskelerkrankungen, sogenannte Myopathien, stellen ebenfalls eine absolute Kontraindikation dar. Die Rhabdomyolyse (eine Zerstörung von Muskelzellen) kann eine schwerwiegende toxische Folge bei der Einnahme von Atorvastatin sein. Sie ist sehr selten, tritt aber mit erhöhter Wahrscheinlichkeit bei Menschen mit bestehenden muskulären Vorerkrankungen auf. Zu diesen Muskelerkrankungen gehören Muskeldystrophien, medikamenten-induzierte Myopathien oder Muskelschwächen aufgrund von zahlreichen Grunderkrankungen.

Weiterhin darf Atorvastatin nicht in Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.

Wenn Sie unter einer seltenen familiär bedingten Hypercholesterinämie leiden, verbessern sich die LDL-Werte unter der Einnahme von Atorvastatin nicht. Der Mechanismus, durch den die LDL-Rezeptoren vermehrt auf den Zellen vorhanden sind, ist bei dieser genetisch bedingten Erkrankung wenig wirksam, da die Zellen der Menschen mit einer familiären Hypercholesterinämie weniger oder gar keine LDL-Rezeptoren herstellen können. Bei dieser Erkrankung steht die cholesterinarme Ernährung im Vordergrund der Behandlung sowie bestimmte Behandlungen des Blutes zur Filterung des LDL-Cholesterins.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Atorvastatin auftreten?

Atorvastatin weist durch die hohe Wirksamkeit bereits in geringer Dosierung ein relativ kleines Spektrum an unerwünschten Wirkungen auf.
Dosisabhängig sind Statine leber- und muskelschädigend, weshalb die Kontraindikationen unbedingt beachtet werden müssen.
Dosisunabhängige Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Hautreaktionen sind bei der Einnahme von Atorvastatin selten und in der Regel reversibel.

Mit welchen weiteren Medikamenten kann Atorvastatin wechselwirken?

Atorvastatin zeigt Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die unbedingt vor der Einnahme beachtet werden sollten:
Manche Antibiotika, besonders das Erythromycin, hemmen den Abbau von Atorvastatin. Dadurch reichert es sich im Körper an und kann toxische Nebenwirkungen besonders in der Muskulatur verursachen. Bevor ein Arzt Ihnen Antibiotika verschreibt, wird er Sie also nach Ihrer Medikamentenliste fragen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen müssen.

Weitere Medikamente, mit denen Atorvastatin wechselwirkt, sind Ciclosporin (Immunsuppressivum), Itraconazol (Anti-Pilz-Mittel) und Verapamil (Calciumantagonist zur Blutdrucksenkung).

Sollten Sie gerne Grapefruitsaft trinken, dürfen Sie dies nicht mehr tun, wenn Sie Atorvastatin einnehmen. Ein Inhaltsstoff der Grapefruit hemmt den Abbau von Atorvastatin. Dadurch sind die Arzneimittelspiegel im Körper nicht mehr gut einzuschätzen und führen durch eine Anreicherung zu vermehrten und unter Umständen toxischen Nebenwirkungen.


Quellen:

  • Duale Reihe Pharmakologie und Toxikologie, Thieme Verlag, 1. Auflage 2011, Autoren: Karl Heinz Graefe, Werner Lutz, Heinz Böhnisch (S. 415ff.)
  • Klinische Pharmakologie, Thieme Verlag, 1. Auflage 2005, Hrsg. Martin Wehling (S. 286ff.)
  • Apotheken Umschau: „ATORVASTATIN BASICS 20mg Filmtabletten“, aufgerufen am 10.2.16: www.apotheken-umschau.de, aufgerufen am 12.02.2016

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