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Blasenentzündungen sind häufig mit Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen verbunden und können in vielen Fällen mit einfachen Hausmitteln behandelt werden. Sollten diese jedoch nicht asureichen, empfiehlt sich eine Therapie mit Antibiotika.

Unter einer Blasenentzündung, auch Zystitis oder Harnwegsinfektion genannt, versteht man eine (meist von Bakterien ausgelöste) Entzündung der Blase. Viele Frauen leiden im Laufe ihres Lebens einmal an einer Blasenentzündung, viele sogar mehrfach.

Wenn Sie an einer Blasenentzündung (Zystitis) leiden, können unsere Ärzte Sie in dieser Sprechstunde über Behandlungsmöglichkeiten informieren. Dabei können wir Ihnen bei Bedarf und Eignung ein Antibiotikum verschreiben. Für ein Rezept besuchen Sie einfach unsere Sprechstunde.

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Medikament Dosierung (in mg) Packungsgröße Preis
Nitrofurantoin 100 50 Tabletten €15,51

Was ist eine Blasenentzündung?

Unter einer Blasenentzündung, auch Zystitis oder Harnwegsinfektion genannt, versteht man eine (meist von Bakterien ausgelöste) Entzündung der Blase. Viele Frauen leiden im Laufe ihres Lebens einmal an einer Blasenetzündung, viele sogar mehrfach. Auch Männern können von Harnwegsinfektionen betroffen sein, dies ist jedoch ungewöhnlicher und ist oft ein Anzeichen für eine andere Erkrankung.

Welche Symptome treten auf?

Typisch bei Blasenentzündung sind ein Drang, häufig zu urinieren und ein Stechen oder Brennen beim Wasserlassen. Hinzu kommen oft Unterleibsschmerzen und eine erhöhte Temperatur sowie das Gefühl, dass die Blase auch direkt nach dem Urinieren nicht vollständig entleert ist. Der Urin kann verfärbt sein und riecht möglicherweise schlecht.

Was kann ich bei Blasenentzündung tun?

Manchmal heilt eine Blasenentzündung von selbst, wenn man ausreichend trinkt und die Blase so durchspült. Bei manchen Patienten ist eine kurze Behandlung mit einem Antibiotikum erforderlich, um eine Blasenentzündung richtig auszuheilen. Wird eine Blasenentzündung nicht ausreichend behandelt, besteht die Gefahr, dass die Infektion sich ausbreitet und es zur Nierenbeckenentzündung kommt oder die Wände der Blase befallen werden.

Wann muss ich zum Arzt gehen?

Wer zum ersten Mal an Blasenentzündung erkrankt ist oder ständig wiederkehrende Infektionen hat, sollte einen Arzt aufsuchen.

Generell wird ein Arztbesuch immer dann empfohlen, wenn die Beschwerden nach ein paar Tagen nicht nachgelassen haben. Dies bedeutet, dass das Immunsystem nicht in der Lage ist, die Blasenentzündung aus eigener Kraft zu bekämpfen. Die Einnahme eines Antibiotikums zur Behandlung bei Blasenentzündung sollte in diesem Fall erfolgen, um die körpereigene Anwehr zu unterstützen und die Heilungschancen zu erhöhen.

Weitere Gründe für einen unverzüglichen Arztbesuch sind ungewöhnliche oder heftige Beschwerden. Wenn Sie unter den folgenden Symptomen leiden, kann sich die Entzündung bereits weiter ausgebreitet haben:

  • Fieber und Schüttelfrost
  • Blutiger Urin
  • Erbrechen
  • Schmerzen in der unteren Magengegend

Patienten mit relevanten Vorerkrankungen oder häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen sollten ebenfalls umgehend einen Arzt konsultieren. Zum Beispiel haben Diabetiker ein erhöhtes Risiko für Zystitis und weitere Komplikationen.

Für Männer und Kinder ist der Besuch beim Arzt besonders wichtig. Bei Männern kann die Blasenentzündung durch andere, schwerwiegende Erkrankungen bedingt sein. Eine genaue Untersuchung ist daher bei männlichen Patienten dringend zu empfehlen. Zu guter Letzt sollten auch schwangere Frauen bei Auftreten von Harnwegsinfekten immer einen Arzt aufsuchen.

Wer ist von Blasenentzündungen betroffen?

Etwa die Hälfte aller Frauen leiden im Laufe ihres Lebens an einer Blasenentzündung. Dies hängt mit der Beschaffenheit der weiblichen Harnwege zusammen. Die Harnwege der Frau sind deutlich kürzer als die des Mannes, dadurch können Bakterien leichter in die Blase gelangen und eine Blasenentzündung auslösen.

Wie entsteht eine Blasenentzündung?

Meist wird Blasenentzündung von Bakterien der Familie E.Coli ausgelöst. Oft werden diese Fäkalkeime vom Analbereich in die Scheide übertragen und gelangen so in Harnwege und Blase. Frauen haben ein höheres Risiko, an derartigen Entzündungen zu erkranken als Männer, da die Harnröhre und somit der Weg in die Blase bei ihnen deutlich kürzer ist. Es ist für Frauen daher sehr wichtig, beim Gang zur Toilette darauf zu achten, dass Sie von vorne nach hinten wischen müssen. So werden keine Fäkalkeime aus der Analgegend übertragen. Auch Reizungen der Vaginalgegend, etwa durch den Geschlechtsverkehr, können eine Blasenentzündung begünstigen.

Wie kann eine Diagnose gestellt werden?

Manchmal genügt die Auswertung der Symptome, um eine Blasenentzündung zu diagnostizieren, insbesondere wenn Frauen bereits einmal an einem solchen Infekt erkrankt waren und die Symptome kennen. Ein Urintest bei Männern und Vaginalabstrich bei Frauen kann die Diagnose bestätigen und hilft dabei, das auslösende Bakterium genau zu bestimmen und die Infektion so gezielt behandeln zu können. Dies ist besonders zu empfehlen, falls Infektionen andauern oder rasch wiederkehren.

Kann man Blasenentzündungen verhindern?

Ganz verhindern lassen sich Blasenentzündungen zwar nicht, man kann aber immerhin Verhaltensweisen vermeiden, die eine Infektion begünstigen. Am wichtigsten sind regelmäßiges Trinken und regelmäßiges Urinieren. Wer selten trinkt und uriniert, dessen Blaseninhalt bietet einen idealen Nährboden für Bakterien, während die reichliche Flüssigkeitsaufnahme ein kontinuierliches Durchspülen der Blase bewirkt. Auch nach dem Geschlechtsverkehr zu urinieren soll hilfreich sein, da während des Geschlechtsverkehrs übertragene Bakterien so mit dem Urin ausgeschieden werden, bevor es zu einer Infektion kommt.

Welche anderen Erkrankungen ähneln einer Blasenentzündung?

Pilzinfektionen der Scheide sowie manche sexuell übertragbaren Krankheiten können ähnliche Symptome wie eine Blasenenthzündung hervorrufen. Auch Seife, Deosprays und Badezusätze können Irritationen der empfindlichen Haut im Genitalbereich hervorrufen und so zu einem Brennen beim Wasserlassen führen.

Wie schnell sollte sich eine Blasenentzündung verbessern?

Die Symptome einer Blasenentzündung sollten innerhalb weniger Tage abklingen. Wenn sie dies nicht tun, ist eine Behandlung erforderlich, um Folgeerkrankungen und einer Verschlimmerung vorzubeugen. Auch wenn die Blasenentzündung innerhalb von zwei Wochen wiederkehrt, ist eine Untersuchung empfehlenswert, ebenso wie bei hohem Fieber oder starken Schmerzen.

Was, wenn mein Antibiotikum nicht hilft?

Die für eine Blasenentzündung verantwortlichen Bakterien sind bisweilen gegen manche Antibiotika resistent. In diesem Fall muss ein anderes Antibiotikum eingesetzt werden. DrEd verschreibt meist das Antibiotikum Nitrofurantoin. Dieser Wirkstoff hat den Vorteil einer guten Resistenzlage, das heißt, er wirkt meist auch dann, wenn andere Antibiotika versagen.

Brauche ich ein Rezept?

Antibiotika sind rezeptpflichtig. Sie können Ihren Arzt aufsuchen, oder unsere Sprechstunde besuchen. Wenn Sie Nitrofurantoin kaufen möchten, besuchen Sie einfach unsere Sprechstunde. Wir können Ihnen - bei entsprechender Eignung - ein Rezept ausstellen.

Welche anderen Auslöser (außer Bakterien) können zur Zystitis führen?

Die Angaben auf dieser Seite beschäftigen sich hauptsächlich mit der bakteriellen Blasenentzündung. Seltener können auch andere Auslöser vorliegen, etwa bei den folgenden Erkrankungen:

Interstitielle Zystitis: Die genauen Ursachen dieser seltenen, chronischen Erkrankung sind nicht bekannt. Meist kommt es zunächst zu einem häufigen Harndrang, in späteren Stadien dann auch zu Schmerzen, Druck und Spasmen bei Harndrang. Schmerzen in Unterleib und Genitalbereich können hinzukommen, ebenso wie auch Muskel- Gelenk- und Kopfschmerzen. Die Symptome entstehen aufgrund einer zu starken Durchlässigkeit der Blasenschleimhaut, welche dazu führt, dass im Urin enthaltene Reizstoffe bis zur Blasenwand durchdringen und dort zu Reizungen und Entzündungen führen. Behandelt wird meist mit Schmerzmitteln und Antidepressiva oder einer Blasenspülung.

Blasenentzündung als Folge einer Strahlentherapie: Blasenentzündung tritt gelegentlich als Nebenwirkung einer Bestrahlung bei Krebs auf.
Blasenentzündung als Folge einer Chemotherapie: Auch eine Chemotherapie kann eine Blasenentzündung auslösen.

Zystitis Cystica: Bei dieser Entzündung kommt es zu blasenartigen Auftreibungen der Blasenschleimhaut. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die durch Bakterien, aber auch mechanische Reizungen bedingt sein kann. Meist ist eine langfristige Gabe von Antibiotika erforderlich.

Wie kann man eine Blasenentzündung behandeln?

Die Behandlung einer Blasenentzündung ist von der Dauer der Erkrankung und der Schwere der Symptome abhängig. Manche Frauen erzielen durch reichliche Flüssigaufnahme bereits eine erhebliche Verbesserung innerhalb weniger Tage, in anderen Fällen ist die Einnahme von Antibiotika notwendig. Ein Antibiotikum wird meist für 3-5 Tage verschrieben und führt gewöhnlich innerhalb eines Tages bereits zu einer deutlichen Verbesserung. Es ist jedoch wichtig, das Antibiotikum wie vom Arzt verordnet einzunehmen, da es sonst zu einer Resistenz der Bakterien und erheblichen Schwierigkeiten in der weiteren Behandlung kommen kann.

Abgesehen von der Behandlung mit Trimethoprim oder Nitrofurantoin gibt es auch noch eine Reihe weiterer Antibiotika, die zur Behandlung bei Blasenentzündung eingesetzt werden. Je nach individueller Situation können auch Amoxicillin, Fluoroquinolon, Sulfonamide oder Ampicillin verordnet werden. Zusätzlich können Patienten, die unter starken Schmerzen beim Urinieren leiden, weitere Medikamente verschrieben werden.

Zur Unterstützung der Heilung sollte in jedem Fall die tägliche Trinkmenge gesteigert werden. Dies erhöht die Urinproduktion und hilft ganz erheblich dabei, die Bakterien, die die Entzündung ausgelöst haben, wieder los zu werden. Nicht selten haben Frauen, die unter immer wieder auftretenden Blasenentzündungen leiden, schon ihr individuelles Bündel an Hausmitteln, die sich bewährt haben.

Was kann ich tun, um die Blasenentzündung ohne Antibiotikum zu heilen?

Ihr Immunsystem kann eine Blasenentzündung meist auch ohne Medikamente innerhalb weniger Tage erfolgreich bekämpfen.

Die folgenden Ratschläge haben sich in der Behandlung bewährt:

  • Trinken Sie reichlich Wasser, mindestens 2 Liter am Tag, gerne aber auch mehr, dadurch wird die Blase regelmäßig durchgespült
  • Meiden Sie Alkohol
  • Sie können Natrium-Bicarbonat verwenden, um Ihren Urin alkalischer, also weniger sauer zu machen
  • Trinken Sie Preiselbeersaft - er hilft zwar nicht Ihre Entzündung zu heilen, hilft aber eine Wiederkehr der Infektion zu verhindern
  • Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol helfen gegen die Schmerzen
  • Warten Sie mit dem Geschlechtsverkehr, bis Ihre Blasenentzündung ausgeheilt ist, sonst kommt es möglicherweise zu zusätzlichen Reizungen

Nebenwirkungen bei Behandlung von Blasenentzündung

Oft werden bei Blasenentzündung die Antibiotika Amoxicillin, Trimethoprim und Nitrofurantoin eingesetzt.

Sie können zu den folgenden Nebenwirkungen führen:

Amoxicillin: Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Hautauschlag, Schwellungen in Gesicht und Mund.

Warnhinweis: Atemschwierigkeiten können ein Hinweis auf eine Penicillinallergie sein. Setzten Sie das Antibiotikum in diesem Falle sofort ab und suchen Sie einen Arzt auf. Amoxicillin darf nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Penicillin vorliegt.

Trimethoprim: Übelkeit und Erbrechen, Jucken und Hautauschlag
Nitrofurantoin: Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Verfärbung des Urins (nicht bedenklich)

Für eine komplette Liste der Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage Ihres Medikamentes.

Worüber muss ich meinen Arzt vor dem Verschreiben eines Antibiotikums informieren?

Unterrichten Sie Ihren Arzt über folgende Umstände:

  • wenn Sie schwanger sind oder stillen
  • wenn Sie Pfeiffersches Drüsenfieber haben
  • falls Sie Leber - Nieren- oder Atembeschwerden haben
  • wenn Sie Diabetiker sind
  • wenn Sie an Blutarmut, Vitamin B-Mangel oder Folsäuremangel leiden
  • wenn Sie an peripherer Neuropathie leiden
  • wenn Sie an Prophyrie,
  • G6PD-Mangel
  • wenn Sie andere Medikamente einnehmen
  • Sie schon einmal eine allergische Reaktion auf ein Arzneimittel hatten

Name des Medikamentes

Trimethoprim

Amoxicillin

Nitrofurantoin

Medikamentenart

Antibiotikum

Penicillinartiges Antibiotikum

Antibiotikum

Wie schnell wirkt es?

Sie sollten innerhalb weniger Tage eine Verbesserung bemerken, nehmen Sie dennoch Ihr Medikament wie verordnet weiter ein.

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Nebenwirkungen

Übelkeit und Erbrechen, Jucken und Hautausschlag

Übelkeit und Erbrechen, Durchfall oder Hautausschlag

Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Schwindel

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht an info@dred.com und unsere Ärzte antworten Ihnen innerhalb von 24 Stunden.

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